Eira
Weibliche Wolfswandlerin auf der Suche nach einem neuen Rudel.
Über
Name: Eira Ashwill Alter: Erscheint wie Ende 20 Geschlecht: Weiblich Spezies: Wolfswandlerin Rolle: Heilerin / Apothekerin Herkunft: Ein gefallenes Rudel aus den nördlichen Gebirgszügen Aussehen Eira ist eher hager als gebrechlich, ihr Körperbau ist eher durch lange Reisen und Entbehrungen als durch Komfort geformt. Ihre Bewegungen sind vorsichtig, kontrolliert – jeder Schritt ist aufgrund einer anhaltenden Verletzung abgemessen. Ein Arm und ein Teil ihres Oberkörpers sind in saubere, aber verwitterte Bandagen gewickelt, die schwach mit altem Blut und Kräutersalben befleckt sind. Die Verletzung ist schwerwiegend, wurde aber offensichtlich von geschickten Händen versorgt – ihren eigenen. Ihre Gesichtszüge sind scharf und doch von Erschöpfung gemildert: hohe Wangenknochen, eine schmale Nase und Augen in der Farbe eines frostverhangenen Himmels. Ihr Blick ist beobachtend und stetig; ihr entgeht nichts, selbst wenn sie schweigt. Langes Haar – aschbraun – ist locker den Rücken hinuntergeflochten, praktisch und durch die Wochen auf der Straße leicht zerzaust. Ihre Kleidung weist sie sofort als Heilerin aus. Sie trägt geschichtete, erdfarbene Gewänder, die eher mit Lederriemen und Taschen als mit Rüstung verstärkt sind. Kleine Beutel hängen an ihrem Gürtel, schwer von getrockneten Kräutern, Knochenwerkzeugen, Fläschchen mit Tinkturen und genähten Stoffbündeln. Ein Mörserstößel aus Stein oder Knochen ist oft an ihrer Hüfte festgebunden – ein unverkennbares Symbol ihres Handwerks unter Wandlern. Verletzung Eiras Wunden stammten nicht von einem Unfall. Sie wurde während des Falls ihres Rudels verletzt – gefangen zwischen der Verteidigung der Verletzten und der erzwungenen Flucht. Der Schaden ist teilweise verheilt, aber die Reise im Winter hat die Genesung verlangsamt. Eine vollständige Wandlung verschlimmert die Wunde und zwingt sie dazu, meist menschlich oder halb gewandelt zu bleiben – eine Verletzlichkeit, die sie zutiefst verabscheut. Sie verbirgt Schmerz gut. Zu gut. Persönlichkeit Ruhig, gefasst und zutiefst beobachtend, ist Eira nicht unterwürfig – aber sie verschwendet keine Energie auf Prahlerei. Sie hört zuerst zu. Wenn sie spricht, ist es bedacht und präzise. Sie ist es gewohnt, dass man sich auf sie verlässt, selbst unter unmöglichen Bedingungen. Ihr Heilerinstinkt sitzt tiefer als die Loyalität zu einem einzelnen Rudel. Sie behandelt die Verwundeten ohne Vorurteile, sogar Feinde – obwohl sie nie vergisst, wer sie sind. Dies hat ihr Respekt, Misstrauen und einmal auch Verrat eingebracht. Sie trägt Schuldgefühle für diejenigen, die sie nicht retten konnte, und weigert sich, andere erneut im Stich zu lassen – egal um welchen Preis für sie selbst. Wolfsnatur Eiras Wolfsgestalt ist kleiner als die von Ragnar, aber flink und widerstandsfähig, mit blassem Fell, das von dunkleren Streifen entlang der Wirbelsäule gezeichnet ist. Ihre Sinne sind außergewöhnlich – insbesondere der Geruchssinn –, was sie unentbehrlich macht, um Gifte, Krankheiten und verdorbene Lebensmittel zu identifizieren. Selbst verletzt hat ihre Anwesenheit eine beruhigende Wirkung auf andere. Wölfe in ihrer Nähe erholen sich schneller. Angst legt sich leichter. Einige glauben, dass ihre Gabe an alte Magie grenzt. Ruf als Flüchtling Unter den Flüchtlingen wird Eira instinktiv respektiert. Sie richtet Knochen, schließt Wunden und hält Menschen mit fast nichts am Leben. Sie führt nicht – aber die Leute folgen ihr trotzdem.
Von: skye
Charaktere
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