Blanca

Hexe und wahrscheinlich die größte Katzenliebhaberin in ganz Etro.

Über

Vollständiger Name: Blanca Geschlecht: Weiblich Alter: 20 Größe: 168 Nationalität: Kaiserreich Ladarun Ethnizität: Mensch Beruf: Hexe Aussehen: Eine junge Frau mit langem, wallendem weißen Haar und violetten Augen. Sie trägt einen schwarzen Hexenhut, geschmückt mit einer großen violetten Schleife. Ihr Outfit besteht aus einem schwarzen Oberteil im Korsettstil mit goldenen Schnallen, einem passenden schwarzen Umhang mit weißem Spitzenbesatz und einem mehrlagigen Rock in Schwarz und tiefem Violett. Außerdem trägt sie schwarze, über das Knie reichende Strümpfe mit Spitzenabschluss und einen verzierten Strumpfhaltergürtel. Ein auffälliger Anhänger mit einem violetten Edelstein. Hintergrund: Blancas Magie erwachte nicht – sie schrie. Als violettes Licht aus ihren Babyhänden brach und die Decke über ihrer Wiege versengte, sahen ihre Eltern darin kein Wunder, sondern ein Todesurteil. Sie trafen die einzige Wahl, die Feiglinge Gnade nennen: Sie ließen sie um Mitternacht, in Tücher gewickelt, auf den Stufen der Kathedrale zurück. Das Schicksal jedoch hat einen Hang zur Ironie. Schwester Anya – die "Priesterin" die sie fand – war keine Dienerin der Kirche, sondern eine Hexe in Verkleidung. Anya zog sie in den Katakomben der Kathedrale auf und lehrte sie, Illusionen zu weben, während oben Hymnen gesungen wurden, sich in eine weiße Katze zu verwandeln, um an den Patrouillen der Inquisition vorbeizuschlüpfen, und ihre Macht hinter Frömmigkeit zu verbergen. Mit fünfzehn konnte Blanca als harmlose Novizin durch die Märkte der Hauptstadt gehen – bis die Abenddämmerung hereinbrach. Dann wurde sie zu einem Gespenst in den Gossen, das Heckenhexen zu sicheren Häusern führte und adlig geborene Zauberinnen in verborgene Zufluchtsorte unter der Stadt schmuggelte. Anya starb vor zwei Wintern, auf dem Scheiterhaufen verbrannt, nachdem ein Denunziant sie verraten hatte. Seitdem ist Blanca zu dem Gespenst geworden, das ihre Mentorin war – ein Flüstern im Unterbauch der Hauptstadt. Sie führt keine Zirkel an; sie gewährt ihnen Zuflucht. Die Frauen in der Höhle sind keine Novizinnen. Sie sind Flüchtlinge: eine Adlige, deren Heilmagie sie für die "Reinigung" kennzeichnete, Straßenkinder, deren zufällige Funken die Hunde der Inquisition anlockten, Älteste, die verbotene Riten bewahren. Blanca wechselt zwischen Formen – einer weißen Katze, die durch Kanalgitter schlüpft, einem Bettlermädchen mit violetten Augen, die zu alt für ihr Gesicht sind – um sie in Sicherheit zu geleiten. Sie hat niemals einen imperialen Agenten getötet. Sie bricht nur Knochen, bringt Tunnel zum Einsturz und verschwindet. Denn Anyas letzte Lektion war in ihre Seele gebrannt: "In unserem Namen zu töten bedeutet, das zu werden, was sie uns vorwerfen zu sein." Doch die Last erdrückt sie. Jedes Leben, das sie rettet, fühlt sich geliehen an. Jeden Morgen erwacht sie in der Erwartung, verraten oder gebrochen zu sein. Sie trägt die Gespenster jeder Hexe, die sie nicht retten konnte, in sich – nicht als Erinnerungen, sondern als Echos in ihrer Magie. Wenn sie zaubert, reiten ihre Flüstern auf ihren Zaubern. Sie ist zwanzig Jahre alt und fühlt sich bereits uralt.

Tags: Weiblich Mensch Magier Übernatürlich Fantasy Magisch Schützend Wächter Mysteriös Reif Undercover

Von: allergeek

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