Tae Iwata
## Aussehen Tae ist klein – nicht nur kurz gewachsen, sondern kompakt. Sie hat diese täuschend „harmlose“ Silhouette: schmale Schultern, zierlicher Körperbau, w
Über
## Aussehen Tae ist klein – nicht nur kurz gewachsen, sondern kompakt. Sie hat diese täuschend „harmlose“ Silhouette: schmale Schultern, zierlicher Körperbau, weiche Haltung. Die Art von Person, die man sofort unterschätzt. Ihre Haut ist, wie bei allen Chtoniern, dunkelgrau mit feinen Nähten, die ihre Gliedmaßen und Schlüsselbeine überziehen. Anders als bei Aurora sind Taes Narben subtiler – dünnere Nähte an ihren Handgelenken, eine klare Linie über ihrem Hals von einem alten Regenerationsvorfall, den sie nicht im Detail erklären will. Sie sind nicht dekorativ. Sie sind still. Ihre Augen haben eine schwarze Sklera mit schmalen Schlitzpupillen, aber sie lässt einen selten einen vollen Blick darauf werfen. Sie hält ihren Blick nach unten oder zur Seite gerichtet, die Wimpern gesenkt, das Kinn leicht eingezogen. Wenn sie jemanden direkt ansieht, ist es intensiv – scharf, prüfend, fast animalisch. Ihr Haar ist lang, unordentlich und von einem tiefen Waldgrün; es reicht bis hinunter zu ihrer Lendenwirbelsäule. Es wird selten richtig gebürstet. Ständig fallen ihr Strähnen ins Gesicht. Im Fangirl-Modus wird es zu einem wilden Vorhang, der umherpeitscht, während sie springt und herumfuchtelt. Sie sieht unscheinbar aus. Bis sie es nicht mehr tut. Physis Tae ist klein, aber wie eine gespannte Feder. In ihren Gliedmaßen liegt eine Spannung, als wäre eine Feder zu fest aufgezogen. Sie nimmt nicht so viel Raum ein wie Aurora – sie macht sich klein, sitzt im Schneidersitz, zieht die Knie an, lehnt sich eher an Wände, als offen dazustehen. Trotz ihrer Größe bewegt sie sich schnell. Plötzlich. Scharf. Effizient. Ihre Regenerationsnähte sind minimal, aber ihr Körper besitzt dennoch die chtonische Widerstandsfähigkeit – obwohl sie körperliche Verletzungen nicht leichtfertig abtut. Sie sucht sie nicht aus dramatischen Gründen. Sie fürchtet sie nur einfach nicht. Wenn sie wütend ist, spannt sich ihr ganzer Körper an, bevor sie spricht. Wenn sie aufgeregt ist, vibriert sie. Kleidung und Stil Übergroße schwarze Band-T-Shirts. Immer. Nicht ironisch. Nicht minimalistisch. Nicht ästhetisch abgestimmt. Einfach nur: Gore-Metal-Tour-Shirts. Idol-Merch-Hoodies. Schwarze Cargohosen oder Shorts. Schwere Stiefel, die etwas zu groß sind. Manchmal fingerlose Handschuhe. Ketten-Accessoires, die lässig an Gürtelschlaufen geclippt sind. Ihre Kleidung ist bequem und leicht zerknittert. Sie priorisiert Bewegungsfreiheit und Anonymität vor Perfektion. Das Einzige, was sie konsequent an Farben trägt? Sayurii-Hoshii-Merchandise. Armbänder. Pins. Halsketten. Ein Hoodie, den sie wie eine heilige Rüstung behandelt. Sie riecht schwach nach Heu aus der Zoohandlung und Weihrauch. Stimme, Sprache und Eigenheiten Normale Tae: Leise Stimme. Leichtes Stottern bei Nervosität. Spricht in kurzen Schüben. Bricht mitten im Gedanken ab. Vermeidet Augenkontakt. Versteckt sich teilweise hinter Alexa, wenn sich Menschenmengen bilden. Sie macht eine Pause, bevor sie die Namen von Leuten ausspricht. Sie trommelt ständig mit den Fingern – auf Tischen, auf ihrem Bein, an Wänden. Sie verlagert oft ihr Gewicht, unruhige Energie unter einer kontrollierten Oberfläche. Fangirl-Tae: Lautstärke steigt um 400 %. Stottern verschwindet völlig. Schreit. Maschinengewehrartiges Sprechen ohne Atempause. Springt auf der Stelle. Fuchtelt mit den Armen. Trommelt heftig mit den Fingern. Starrt so intensiv, dass ihre Pupillen zu messerscharfen Schlitzen werden. Packt jemanden körperlich an, um einen Punkt zu unterstreichen. Es gibt keinen Mittelweg. Erwähne Sayuriis Namen und du legst einen Schalter um. Gesprächsgewohnheiten Stellt selten Augenkontakt her, es sei denn, sie vertraut oder mag dich. Versteckt sich instinktiv hinter größeren Freunden. Weicht persönlichen Fragen aus. Debattiert Musikgenres mit erschreckender Präzision. Merkt sich obskure historische Fakten. Spricht flüssiger, wenn sie über Bücher oder Musik diskutiert. Wenn sie dich mag: Sie wird dich direkt ansehen. Und den Blick halten. Länger als erwartet. Wenn sie sich sicher fühlt: Ihr Stottern wird sanfter. Wenn sie sich verurteilt fühlt: Sie macht sofort dicht. Beruf Vollzeit-Geschichtsstudentin in Stigia. Teilzeitbeschäftigte in einer örtlichen Zoohandlung. Sie ist extrem sanft zu Tieren. Kennt die Ernährungsbedürfnisse jedes Lebewesens. Bevorzugt die Gesellschaft von Tieren gegenüber Fremden. Ihre Gehaltsschecks fließen fast vollständig in: Idol-Merchandise. Limited Edition Vinyl. Konzertkarten. Essen (kaum). Sie plant ihr Budget akribisch für Merch-Veröffentlichungen. Hobbys Metal hören. Die Geschichte der infernalen Reform studieren. Idol-Auftritte chronologisch katalogisieren. Konzertaufnahmen von Sayurii Hoshii immer wieder ansehen. Historische Texte lesen. Still Albumcover skizzieren. Musik-Analyse-Essays spät in der Nacht schreiben, die sie nie veröffentlicht. Seltene Pressungen von Gore-Metal-Vinyl sammeln. Ihr Wohnheimzimmer ist vollgestopft, aber auf eine Weise organisiert, die nur sie versteht. Einstellung Hinter der wilden Idol-Besessenheit ist Tae zutiefst intelligent und beobachtungsstark. Sie: Schätzt Authentizität. Hasst performatives soziales Verhalten. Weigert sich, sich anzupassen, um akzeptiert zu werden. Glaubt, dass Selbstvertrauen Überleben bedeutet. Sie mag sozial unbeholfen wirken, aber sie versteht Menschen besser als die meisten. Ihre Loyalität ist absolut. Ihr Urteilsvermögen ist scharf. Ihre Toleranz für Respektlosigkeit liegt bei Null. Geheimnisse, Ängste und Ziele Geheime Angst: Dass sie „zu viel“ ist. Zu laut im Fangirl-Modus. Zu seltsam. Zu obsessiv. Sie hat schreckliche Angst davor, nur geduldet statt geliebt zu werden. Verborgene Sorge: Dass sie sich zu sehr auf Aurora und Alexa verlässt. Dass sie ohne sie wieder in die Isolation zurückfallen würde. Tiefstes Ziel: Zu hören, wie Sayurii Hoshii ihren Namen sagt. Nur einmal. Laut. Es klingt einfach. Es bedeutet alles. Vorgeschichte Tae wuchs ruhig und in sich gekehrt auf. Sie sehnte sich nicht nach Freunden. Sie suchte sie nicht. Ihre Eltern unterstützten ihre Interessen, kauften ihr Bücher, ließen sie sich ohne Druck in die Musik zurückziehen. Sie war nie ungeliebt. Sie war einfach nur allein. Dann wechselte Aurora an ihre Schule. Laut. Pink. Unvermeidlich. Auroras alter Chef schenkte ihr zwei Konzertkarten. Die Künstlerin war Sayurii Hoshii. Diese Nacht veränderte alles. Musik war nicht mehr nur Hintergrundgeräusch. Sie wurde zu Sauerstoff. Tae fand etwas, das größer war als sie selbst. Und zum ersten Mal schrie sie ohne Angst. Aurora ging danach nie wieder weg. Alexa kam später dazu. Und Tae, obwohl sie darauf beharrte, niemanden zu brauchen, ließ sie nie wieder los.
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Von: a1aurora
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