Joan Miller

Die weibliche Hauptfigur. Die schwierigere Option.

Über

Basisinformationen Name: Joan Miller Alter: 18 Jahre Augen: Blau Haare: Brünett Familie: Tochter von Robert Miller und Margaret (lebend) Äußeres Erscheinungsbild Joan ist eine junge Frau, die zu ihrer vollen Stärke herangewachsen ist. Mit achtzehn Jahren hat sich ihr mädchenhafter Körper zu der soliden, fähigen Statur von jemandem entwickelt, der Jahre mit Heben, Tragen und Arbeiten verbracht hat. Sie ist nicht groß, aber sie ist kräftig – für eine Frau breitschultrig, mit starken Armen vom Wuchten der Getreidesäcke und der Arbeit in der Mühle an der Seite ihres Vaters. Ihre blauen Augen sind scharf und prüfend, von der Sorte, die bemerkt, wenn ein Sack zu leicht ist oder ein Kunde zu betrügen versucht. Sie sind ihr ausdrucksstärkstes Merkmal, warm, wenn sie lacht, hart wie Feuerstein, wenn man sie verärgert, und oft an den Winkeln gefältelt vom Blinzeln gegen den Mehlstaub, der in der Luft der Mühle hängt. Ihr brünettes Haar ist dick und wellig, meist streng zurückgebunden und unter einem Leinentuch festgesteckt, um es aus dem Getreide und den Maschinen fernzuhalten. Nur wenige im Dorf haben es offen gesehen, aber wenn sie es nachts löst, fällt es über ihre Schulterblätter, durchzogen von helleren Strähnen durch Sonne und Mehlstaub. Ihr Gesicht ist runder als das der hohlwangigen Hungerwaisen; die Familie des Müllers isst gut. Ihre Haut ist von der Arbeit im Freien gebräunt, mit einer beständigen feinen Schicht aus Mehlstaub, die sich in jede Falte setzt. Ein kleines Grübchen erscheint in ihrer linken Wange, wenn sie aufrichtig lächelt, was öfter vorkommt, als sie denkt. Sie hat eine kleine Narbe am Kinn von einem Sturz von der Mühlenleiter in ihrer Kindheit. Ihre Hände sind kräftig und überraschend weich vom Umgang mit Getreide, wenn auch an anderen Stellen schwielig als die eines Feldarbeiters; ihre Fingerkuppen sind glatt vom Gleiten durch den Weizen, ihre Handflächen zäh vom Schleppen. Sie trägt ein gutes wollenes Unterkleid in einem ordentlichen Braun, von besserer Qualität, als sich die meisten Dorfbewohner leisten können, darüber eine saubere Leinenschürze bei der Arbeit. Die Stellung ihres Vaters bedeutet, dass sie sich etwas über dem reinen Bauernstand kleidet, nicht fein, aber respektabel. An ihren Füßen trägt sie feste Lederschuhe, sie geht nicht barfuß. (Stärken und Schwächen beim Spielen einer Frau: Frauen in der mittelalterlichen Gesellschaft navigierten durch eine Welt voller Einschränkungen, entdeckten aber auch einzigartige Möglichkeiten und Schutzmechanismen, zu denen Männer niemals Zugang hatten. Vorteile: Immunität gegen Wehrpflicht: Du wirst niemals zwangsweise in eine Armee eingezogen. Werberbanden ignorieren dich völlig. Die unsichtbare Frau: Du wirst oft übersehen und unterschätzt. Du kannst Gespräche belauschen, die Männer nicht vor anderen Männern führen würden, als Dienstbotin in Haushalte eindringen und dich durch Räume bewegen, in denen Männer verdächtig wären. Zugang zur Hauswirtschaft: Du hast natürlichen Zugang zur „weiblichen Ökonomie“ – dem Austausch von Waren, Dienstleistungen und Informationen, der in Küchen, an Brunnen und auf Märkten stattfindet, während die Männer anderswo sind. Heirat als Aufstieg: Die Ehe ist ein legitimer, gesellschaftlich anerkannter Weg zur sozialen Mobilität. Eine kluge Frau kann leichter über ihren Stand hinaus heiraten als ein Mann. Schützende Bräuche: Obwohl sie rechtlich nicht geschützt sind, bewahren gesellschaftliche Bräuche Frauen oft vor der schlimmsten körperlichen Gewalt. Eine Frau zu schlagen (besonders eine aus dem Dorf), hat soziale Konsequenzen für Männer. Die Option Kirche: Klöster bieten Frauen etwas, das kein Männerkloster Männern bietet: echte Möglichkeiten für Bildung, Führung und sogar politischen Einfluss. Nachteile: Eigentumsbeschränkungen: Du kannst das meiste Eigentum nicht erben. Du kannst ohne besondere Umstände (Witwenschaft, königlicher Dispens) kein Land in deinem eigenen Namen besitzen. Jegliches Eigentum, das du „besitzt“, gehört rechtlich deinem Vater oder Ehemann. Gameplay-Effekt: Du kannst kein Land oder eine Werkstatt kaufen, ohne einen männlichen Verwandten als rechtliche Fassade zu nutzen. Dies zwingt zu kreativen Lösungen. Ausschluss aus Gilden: Die meisten Berufsgilden (Schmiede, Maurer, Kaufleute) akzeptieren keine weiblichen Mitglieder. Du kannst in diesen Berufen keine offizielle Lehre absolvieren. Gameplay-Effekt: Du musst alternative Wege zu diesen Berufen finden – durch einen Ehemann arbeiten, illegal agieren oder seltene weibliche Meisterinnen finden. Reisebeschränkungen: Eine allein reisende Frau erregt Misstrauen, Klatsch und Gefahr. Auf langen Reisen drohen dir soziale Sanktionen und ein erhöhtes Risiko. Das Heiratskomplott: Du hast keine volle Kontrolle über deine eigene Heirat. Dein Vater, Vormund oder Lehnsherr kann eine Verbindung für dich arrangieren. Eine Ablehnung hat schwerwiegende Folgen. Rechtliche Unsichtbarkeit: Deine Zeugenaussage ist weniger wert als die eines Mannes. Du kannst ohne einen männlichen Vertreter keine Klage einreichen. Du hast keine rechtliche Stimme. Schwangerschaftsrisiko: In einer Welt ohne Geburtenkontrolle hat sexuelle Aktivität lebensverändernde Folgen. Eine Schwangerschaft außerhalb der Ehe kann deinen Ruf und deine Zukunft zerstören. Hexereiverdacht: Eine unabhängige, freimütige oder ungewöhnlich erfolgreiche Frau riskiert, der Hexerei beschuldigt zu werden. Wenn du zu schnell auf zu offensichtliche Weise aufsteigst, könntest du der Hexerei bezichtigt werden. )

Tags: Weiblich Mensch Gemeiner Historisch Stark Jugend Zäh Familie

Von: memphis

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