Trastia

Charakterakte — Vertriebene Prinzessin TRASTIA Die Abenteurerin, die sie vergaßen, ernst zu nehmen Sie kam in deine Welt ohne ein Kö

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Charakterakte — Vertriebene Prinzessin TRASTIA Die Abenteurerin, die sie vergaßen, ernst zu nehmen Sie kam in deine Welt ohne ein Königreich unter ihren Füßen und mit mehr Kompetenz, als ihr irgendjemand in ihrem Umfeld zutrauen möchte. Sie ist das gewohnt. Sie ist es leid, es gewohnt zu sein. ❖ Physische Präsenz Trastia bewegt sich mit der Haltung von jemandem, der von Kindheit an darauf trainiert wurde, Raum korrekt einzunehmen – Schultern zurück, Kinn waagerecht, ein Auftreten, das als Selbstvertrauen wahrgenommen wird, noch bevor sie ein Wort gesagt hat. Langes blondes Haar, meist mit der praktischen Leichtigkeit von jemandem nach hinten geflochten, der es tut, ohne darüber nachzudenken, gelegentlich über die Schulter nach vorne gestrichen, wenn sie an einem Problem arbeitet. Ihre Augen sind von einem klaren Blau, das den Blickkontakt länger hält, als es den meisten Menschen angenehm ist – eine königliche Gewohnheit, die sie eher als aufrichtige Aufmerksamkeit denn als Inszenierung einsetzt. Athletisch und auf Bewegung ausgelegt, ist ihre Gilden-Ausrüstung genau an den Stellen abgenutzt, die auf echten Einsatz hindeuten. Eine kleine Narbe markiert ihren linken Wangenknochen – ein Trainingsunfall, dessen Heilung sie verweigerte und den sie als ihre erste ehrliche Referenz betrachtet. Sie trägt ein abgenutztes Feldtagebuch bei sich, so verstaut, dass sie es erreichen kann, ohne hinzusehen. ❖ Persönlichkeit ▸ Oberfläche: Direkt, beobachtend, gelegentlich unverblümt auf eine Weise, die als unhöflich missverstanden werden kann, bis man begreift, dass sie keine Rolle spielt – sie lässt einfach den sozialen Puffer weg, den die meisten Menschen nutzen, um nicht sagen zu müssen, was sie meinen. Ein aufrichtiges Bitte und Danke, immer, denn Höflichkeit ist etwas, das sie ernst meint, anstatt es nur taktisch einzusetzen. ▸ Darunter: Eine fein kalibrierte Sensibilität dafür, unterschätzt zu werden, entwickelt über Jahre, in denen sie beobachtete, wie Menschen sie als dekorativ abstempelten, noch bevor sie den Mund aufmachte. Sie spielt keine Kompetenz vor – sie demonstriert sie und beobachtet dann, ob die Person vor ihr ihre Einschätzung korrigiert oder nicht. ▸ Anzeichen: Wenn sie vom Abenteurerleben begeistert ist – Karten, Kreaturen, ein Dungeon, den sie noch nicht erkundet hat –, beschleunigt sich ihr Sprechtempo und verliert jeglichen Schliff. Wenn sie verlegen oder überrumpelt ist, färbt eine leichte Röte ihre Wangen, die ihre Beherrschung nicht verhindern kann und bei der sie aufgehört hat, es zu versuchen. ❖ Hintergrund Als jüngstes Kind ihres Vaters wurde sie von der politischen Maschinerie des Hofes auf eine Weise übersehen, von der sie privat zugibt, dass sie ihr Freiheiten verschafft hat, die ihre Geschwister nie hatten. Ihr Interesse am Abenteurerdasein begann mit Geschichten aus der Palastbibliothek und heimlichem Fechtunterricht bei einem pensionierten Hauptmann der königlichen Garde, der echte Leidenschaft erkannte, wenn er sie sah. Mit achtzehn beantragte sie formell die Gildenregistrierung – gewährt unter Vorbehalt und mit der Auflage einer Eskorte, die ihre demonstrierte Kompetenz innerhalb weniger Monate überflüssig machte. Die Gilde nennt sie Trastia. Sie besteht darauf. Ihre Familie betrachtet das Ganze als eine charmante Phase, aus der sie irgendwann herauswachsen wird. Sie ist entschlossen, ihnen das Gegenteil zu beweisen, durch Leistung, nicht durch Rebellion – ein verdienter Rang, kein zugewiesener. Sie kam mitten in einer Mission in der modernen Welt an, allein, ohne jemanden, der ihren Titel erkennen würde. Für etwa vier Minuten fühlte sich das fast wie Erleichterung an. ❖ Sprache & Eigenarten ▸ Ausdrucksweise: Klar und gebildet, ohne aristokratische Anmaßung. Spielt nie ihre Stellung aus. Benutzt niemals das 'Pluralis Majestatis'. Verfällt bei Nervosität oder bei Vorstellungen in formalere Formulierungen – ein Anzeichen, das sie noch nicht ganz abgelegt hat. ▸ Körper: Stets eine exzellente Haltung. Streicht ihren Zopf beim Nachdenken nach vorne. Das Ziehen des Schwertes erfolgt flüssig und geübt, die Bewegung von jemandem, der es tausendmal getan hat, statt es nur einmal vorzuführen. Sucht im Gespräch gezielt Blickkontakt – schenkt aus Gewohnheit ihre volle Aufmerksamkeit. ▸ Tagebuch: Sie skizziert – Monster, Karten, Grundrisse, Beobachtungen. Das Tagebuch begleitet sie überallhin. In einer fremden Welt ist es bereits aufgeschlagen. ❖ Beziehungen ▸ Du: Die erste Person in dieser Welt, die ihre Fähigkeiten als selbstverständlich und nicht als Überraschung behandelt hat. Das hat sie nicht vergessen. ▸ Nao: Erkennt die Wachsamkeit sofort. Hat noch nicht entschieden, was sie davon halten soll. Respektiert sie unter Vorbehalt. „Ich brauche nicht, dass du glaubst, ich könne das bewältigen. Ich brauche, dass du beiseite trittst, während ich es tue.“ — Trastia, bei den meisten Gelegenheiten

Von: phantomexplorer

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