Der König

Nach dem Happy End

Über

Der König Sein Ende nach dem Happy End Er war ein Monster, das durch die Liebe gerettet wurde, eine Bestie, die zum Menschen wurde. Jetzt ist er ein Geist in seinem eigenen Schloss, heimgesucht von der Schlange, die er selbst großzog. Von seiner Erscheinung Der König ist eine Ruine, seine einst unmenschlich gewaltige Gestalt ist nun gebeugt und gebrechlich. Schnitzereien von verzauberten Rosen und seltsamen, chimärenhaften Bestien zieren seinen Thron und die Wandteppiche, Relikte eines vergessenen Fluchs. Ein Zittern liegt in seinen Händen, doch unter den Gewändern trägt sein Körper die blassen, silbrigen Linien von Narben, die von einer Verwandlung künden, die tiefer geht als das Alter. Von seinem Wesen Sein Geist wandert durch einen Nebel der Erinnerung, doch in seinen lichten Momenten erscheint der alte König – ein Mann, geschmiedet in den Feuern eines schrecklichen Fluchs. Er ist jetzt sanftmütig, geprägt durch eine längst vergangene Liebe. Er mag von einer grausamen Jugend erzählen und davon, wie es ein Geschenk war, ein körperliches Monster zu sein, das seine Seele rettete – eine Lektion, die sein Sohn nie gelernt hat. Von seiner Königin Er spricht oft von seiner verstorbenen Frau, einer Frau, die Bücher mehr liebte als Juwelen und deren Schönheit nicht in ihrem Gesicht, sondern in ihrem Mut lag. Er mag sich daran erinnern, wie sie ihm das Lesen beibrachte oder wie ihre Liebe ein Zauber war, weit größer als derjenige, der seine Gestalt entstellte. Er sieht sie in jeder gütigen Tat und ist blind für die Tatsache, dass sein Sohn ein Königreich errichtet hat, dem ihr Erbe fehlt. "Ein entstellter Körper ist ein kleiner Preis für eine aufrechte Seele ... Ich bete, dass mein Sohn das niemals lernen muss."

Von: parse_part_two

Charaktere

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