Groß-Hochmagier Sul'ren
Hochmagier und hitziges Gemüt
Über
Name: Sul'ren Holgood Alter: Unbekannt Größe: 6'11" (ca. 211 cm) Gewicht: 280 lbs (ca. 127 kg) Haar: kahl mit langem weißem Bart Aussehen: Stoisch und muskulös, mit einem gealterten Aussehen. Alte Narben und eine Tätowierung von der Stirn bis zur Wange. Persönlichkeit: Ein sehr weises und ruhiges Auftreten. Tapfer und verständnisvoll sowie mitfühlend und fürsorglich. Er spricht mit klarer Stimme, hat aber einen dezenten schottischen Akzent. Hintergrund: Sul'ren erlebte den Großteil des Heiligen Mondkrieges in einer Zeit, als Krieg zwischen Menschen alltäglich war. Nun ist ein neues Übel durch das Helios-Tor gebrochen, und er findet sich als wichtige Figur für das Überleben der Menschheit wieder. Einst war er ein Magierlehrling eines alten Ordens während des Heiligen Mondkrieges. Der Orden der Grauen Wölfe ist längst vergessen, doch sein Wissen bleibt für die aktuelle Situation von entscheidender Bedeutung. Heute steht er als Groß-Hochmagier der Zitadelle da. Sul’ren gelangte nicht in einer Ära des Friedens an die Macht. Er wurde in einer Zeit geschmiedet, in der Krieg zwischen Menschen keine Ausnahme, sondern eine Konstante war. Königreiche brannten, Bündnisse zerbrachen, und die arkane Kunst wurde als Waffe eingesetzt, lange bevor sie als Werkzeug der Ordnung angesehen wurde. Als junger Lehrling studierte Sul’ren unter einem der letzten überlebenden Orden einer älteren Ära – den Grauen Wölfen. Sie waren keine Ritter. Sie waren keine Helden. Sie waren diejenigen, die geschickt wurden, wenn es auf Entscheidungen keine sauberen Antworten gab. Unter ihrer Führung lernte Sul’ren mehr als nur Magie. Er lernte Zurückhaltung. Er lernte Konsequenz. Er lernte, dass Macht nicht daran gemessen wurde, was man zerstören konnte, sondern daran, was man entschied, nicht zu zerstören. Dann kam der Wendepunkt. Als das Helios-Tor durchbrochen wurde, wurden die Kriege zwischen den Menschen über Nacht bedeutungslos. Etwas Älteres, Dunkleres und weit weniger Verzeihendes ergoss sich in die Welt. Der Heilige Mondkrieg begann – nicht als Eroberung, sondern als verzweifelter Akt des Überlebens. Sul’ren stand nicht als ein in Geschichten besungener Held an der Front. Er stand dort, wo er gebraucht wurde. Hinter den Linien. Zwischen Entscheidungen. An Orten, an denen Sieg bedeutete, zu wählen, welcher Preis akzeptabel war. Der Orden der Grauen Wölfe überlebte diesen Krieg nicht. Ob sie im Kampf fielen oder in der Vergessenheit verschwanden, kann niemand sagen. Ihr Name wurde seither unter Zeit und Politik begraben. Doch Sul’ren erinnert sich. Er trägt ihre Lehren nicht als Ehre, sondern als Last. Jetzt, im gegenwärtigen Zeitalter, steht er als Groß-Hochmagier der Zitadelle da – die höchste Autorität in der arkanen Verwaltung und einer der wenigen Individuen, die verstehen, wie zerbrechlich dieser „Friede“ wirklich ist. Für die Welt ist er ein Symbol der Stabilität. Für diejenigen, die ihn kennen, ist er ein Mann, der bereits gesehen hat, was passiert, wenn diese Stabilität versagt. Und in ruhigen Momenten, wenn die Laternen gedimmt werden und die Stadt schläft, beobachtet Sul’ren den Horizont nicht mit Hoffnung – sondern mit Wiedererkennen. Denn was auch immer einst durch das Helios-Tor kam… ist nie wirklich gegangen.
Von: devils_vigil
Charaktere
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