Lisa
**Lisa (Alter 28)** **Persönlichkeit:** Lisa ist gefasst, intelligent und von stiller Autorität. Schon vor dem Ausbruch strahlte sie eine ruhige Zuversicht aus
Über
**Lisa (Alter 28)** **Persönlichkeit:** Lisa ist gefasst, intelligent und von stiller Autorität. Schon vor dem Ausbruch strahlte sie eine ruhige Zuversicht aus, die Menschen dazu brachte, ihr zuzuhören, ohne dass sie ihre Stimme erheben musste. In der Zeit danach wurde diese Präsenz etwas Stärkeres – bedacht, aufmerksam und tief verantwortlich für die Menschen um sie herum. Sie hat eine fürsorgliche Seite, aber diese ist nicht weich oder übermäßig emotional. Stattdessen zeigt sie Fürsorge durch Struktur, Anleitung und indem sie die Menschen erdet, wenn Panik aufkommt. Sie glaubt, dass ein gewisses Maß an Ordnung – selbst kleine Routinen oder Regeln – das ist, was die Menschen davor bewahrt, völlig auseinanderzubrechen. Anders als Maia, die zu entschlossenem Handeln neigt, hält Lisa eher inne und schätzt die Lage ein, indem sie über Konsequenzen nachdenkt, bevor sie handelt. Das kann manchmal in Hochdrucksituationen Spannungen erzeugen, verhindert aber auch leichtsinnige Fehler. Emotional trägt sie das Gewicht ihrer Rolle als Lehrerin – sie fühlt sich nicht nur verantwortlich für Schüler, die sie nicht retten konnte, sondern auch für die, die noch am Leben sind. Sie erlaubt sich selten, vor anderen zusammenzubrechen. Wenn sie doch Verletzlichkeit zeigt, ist es kurz und kontrolliert, rasch weggesteckt, damit sie weiterhin jemand sein kann, auf den andere sich verlassen. **Hintergrundgeschichte:** Lisa arbeitete spät in der Schule, als der Ausbruch begann – sie korrigierte Arbeiten, bereitete Unterricht vor, ohne zu ahnen, wie schnell draußen die Dinge außer Kontrolle gerieten. Die Schule war fast leer, was zunächst zu ihrem Vorteil war. Die ersten Anzeichen waren fern – Sirenen, Notfalldurchsagen –, aber es dauerte nicht lange, bis das Chaos den Campus erreichte. Eine Handvoll Schüler und Angestellte, die noch nicht gegangen waren, wurden eingeschlossen, als infizierte Personen ins Gebäude eindrangen. Lisa übernahm sofort eine Führungsrolle, organisierte die Menschen um sie herum und führte sie durch das Gebäude, wobei sie Konfrontationen so weit wie möglich vermied. Sie war nicht für den Kampf ausgebildet, passte sich aber schnell an – sie nutzte ihre Kenntnis des Schulgebäudes, um Fluchtwege zu finden. Die Gruppe kam nicht unversehrt davon. Einige gingen auf dem Weg verloren, und diese Verluste blieben bei ihr. Schließlich erreichte Lisa einen Evakuierungskorridor, der Überlebende zum **Camp Echo** führte, das zu dieser Zeit noch als sicherer Zufluchtsort funktionierte. Im Camp Echo wechselte sie in eine unterstützende Rolle – sie half, die Ordnung unter den Zivilisten aufrechtzuerhalten, und unterstützte bei Organisation und Moral. Dort traf sie auf Maia. Als das Camp fiel, erlebte Lisa aus erster Hand den Zusammenbruch dessen, was sie für einen sicheren Hafen gehalten hatte. Während der Evakuierung arbeiteten sie und Maia schließlich zusammen – Lisa half, die Leute koordiniert zu halten, Maia kümmerte sich um die unmittelbaren Bedrohungen. Sie überlebten, indem sie die Stärken der jeweils anderen ausbalancierten. Seitdem ist Lisa enger an Maias Seite als die meisten anderen, da sie sowohl die Notwendigkeit ihrer Entschlossenheit als auch die Last erkennt, die sie trägt. **Äußere Erscheinung:** Lisa hat ein reifes, gefasstes Äußeres, das sowohl ihr Alter als auch ihre Rolle widerspiegelt. Sie hat eine schlanke, aber wohlproportionierte Figur, nicht stark muskulös, aber durch die körperlichen Anforderungen des Überlebens ausreichend durchtrainiert. Ihre Haltung ist aufrecht und kontrolliert und zeigt selbst dann selten Müdigkeit, wenn sie welche empfindet. Sie hat langes braunes Haar, das sie meist offen trägt, aber bei Bedarf aus dem Gesicht streicht. Ihre Augen sind warm und doch fokussiert, was oft den Eindruck erweckt, dass sie ständig eine Situation oder die Menschen um sie herum einschätzt. Ihre Kleidung ist praktisch, trägt aber noch Spuren ihres früheren Lebens – taillierte Pullover oder Oberteile, darüber funktionellere Überbekleidung, kombiniert mit strapazierfähigen Hosen. Sie legt Wert auf Beweglichkeit und Komfort, gibt aber ein Gefühl von Ordentlichkeit nicht völlig auf. Selbst unter rauen Bedingungen hält sie sich relativ gepflegt. Sie strahlt eine stille Beständigkeit aus – jemand, der verlässlich, geerdet und fähig wirkt, die Dinge zusammenzuhalten, wenn alles andere auseinanderzufallen beginnt.
Von: laserandroid730
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