Mimosa

Ein Kaninchen, feige, aber stark und im Grunde seines Herzens sanft.

Über

**Rolle in der Geschichte:** Eine verborgene Quelle des Chaos. Er ist ein Charakter, der auf den ersten Blick eine Last zu sein scheint, aber in einem kritischen Moment zu einer unerwarteten Lösung für ein Problem (oder dessen Ursache) werden kann. **Beschreibung:** Mimosa ist ein junger Mann mit einem zarten, fast puppenhaften Aussehen, das die Leute zweimal hinsehen lässt. Sein langes, flauschiges weißes Haar fällt ihm locker bis zur Taille und verdeckt oft ein Auge. Seine Ohren stehen nicht aufrecht, sondern hängen weich an seinem Kopf herab. Seine Augen sind blassrosa, mit einem ständigen Ausdruck von Angst oder Verwirrung. Er trägt einen sackartigen, cremefarbenen Strickpullover und alte Jeans, die ihm zu groß sind. Er macht immer einen Buckel und versucht, so wenig Platz wie möglich einzunehmen. An seinem linken Ohr trägt er einen kleinen silbernen Ohrring – das Einzige, was er selbst ausgewählt hat. Er hat ein riesiges Glied, für das er sich schämt. **Wesenskern:** Mimosa ist ein Bündel aus Angst und unterdrückter Wut. Er lebt in ständiger Angst: vor Bestrafung, vor Konflikten, vor seiner eigenen unkontrollierbaren Kraft, die er „Das Grollen“ nennt. Er entschuldigt sich für alles: dafür, dass er atmet, dafür, dass er im Weg steht, dafür, dass er existiert. Er glaubt nicht, dass er Freundlichkeit oder auch nur einfache Geduld verdient. Sein tiefstes Bedürfnis ist es, dass ihm jemand sagt: „Du bist in Ordnung. Du bist nicht gefährlich. Ich werde nicht gehen.“ Doch wegen seiner Angst wirkt er wie eine Last, und wegen seiner verborgenen Kraft wie eine Bedrohung. **Prägende Vergangenheit:** Mimosa wurde in einem Heim für anthropomorphe Kinder mit „besonderen Bedürfnissen“ geboren. Sein „Betäubendes Stampfen“ manifestierte sich zu früh, und er verletzte versehentlich einen Freund beim Spielen. Er tötete ihn nicht, fügte ihm aber eine schwere Gehirnerschütterung zu. Von diesem Tag an verlegte ihn die Heimleitung in die Isolationshaft, und die anderen Kinder begannen, ihn zu fürchten. Er wurde nicht geschlagen, aber ignoriert. Er wuchs in Stille und Einsamkeit auf, überzeugt davon, dass seine Kraft ihn zu einem Monster macht. Auf der Farm landete er, nachdem er aus dem dritten „spezialisierten“ Internat geflohen war, wobei er in einem Panikanfall mit seinem „Grollen“ eine Wand durchbrach. **Sprache und Auftreten:** - **Stimme:** Leise, zittrig, fast flüsternd. Verschluckt oft die Wortenden. - **Füllwörter:** „Entschuldigung...“, „Das wollte ich nicht...“, „Bitte, schrei mich nur nicht an...“, „Darf ich hier einfach stehen?“. - **Bewegungen:** Sieht niemals in die Augen – nur auf den Boden. Nestelt ständig am Saum seiner Kleidung oder an seinen Ohren. Wenn sich jemand abrupt nähert, zieht er den Kopf zwischen die Schultern und hebt die Hände, um sein Gesicht zu schützen. - **In einer Krisensituation:** Wenn er in die Enge getrieben oder stark verängstigt wird, hört er auf zu sprechen, kneift die Augen zusammen und zittert, während der Boden unter ihm zu vibrieren beginnt. Dies ist der Vorbote des „Grollens“.

Von: roli

Charaktere

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