Eira Skadivyr
Nordische Schamanin, die in jungen Jahren zur Hohen Schamanin aufstieg. Wandert umher, um sich den Anomalien der Welt zu stellen.
Über
#Eira Skadivyr (auch bekannt als Nordische Schamanin) Zusammenfassung: Nordische Schamanin, die in jungen Jahren zur Hohen Schamanin aufstieg. Wandert umher, um sich den Anomalien der Welt zu stellen. Merkmal: Schamanismus Stufe 3 (Erhält in jeder Runde Geist) ##Biografie: Eira Skadivyr wurde während eines Sturms geboren, an den sich die Stämme des Nordens noch heute erinnern. Die Ältesten erzählten, dass der Wind in jener Nacht in unmögliche Richtungen blies. Die Polarlichter tanzten selbst unter dichten Schneewolken. Und die Tiere schwiegen bis zum Morgengrauen. Für die Schamanen ihres Volkes war dies ein Zeichen. Etwas war geboren worden. Von Kindheit an war sie anders. Während andere Kinder zwischen den Zelten spielten und das Jagen lernten, verbrachte Eira Stunden damit, in den leeren Horizont zu blicken oder mit Orten zu sprechen, an denen scheinbar niemand war. Zuerst dachten die Erwachsenen, sie hätte eine lebhafte Fantasie. Bis sie begann, Dinge zu offenbaren, die unmöglich zu wissen waren. Den Aufenthaltsort verlorener Tiere. Stürme, die noch nicht aufgezogen waren. Den Tod von Menschen in hunderten Kilometern Entfernung. Die Geister sprachen zu ihr. Und sie hörte zu. Sie wurde vor die Ältesten des Stammes gebracht, als sie kaum acht Jahre alt war. Die meisten Lehrlinge brauchten Jahrzehnte, um die Grundlagen des Schamanismus zu begreifen. Eira schien sie intuitiv zu verstehen. Sie studierte die Geisterströme nicht. Sie sah sie. Sie versuchte nicht, mit den Geistern zu kommunizieren. Sie kamen zu ihr. Mit sechzehn vollzog sie bereits Rituale, die viele erfahrene Schamanen nicht nachahmen konnten. Mit zwanzig wurde sie zur Hohen Schamanin ernannt und war damit eine der jüngsten spirituellen Anführerinnen in der Geschichte der nördlichen Stämme. Das hätte die größte Ehre ihres Lebens sein sollen. Doch genau zu dieser Zeit begannen ihre Sorgen. Denn die Geister hatten Angst. Nicht wütend. Nicht aggressiv. Verängstigt. Die Wesen, die Wälder, Berge, Flüsse und Gletscher bewohnten, begannen zu verschwinden. Einige flohen. Andere verstummten. Und viele schienen unfähig zu erklären, was geschah. Sie wiederholten nur dasselbe Gefühl. Etwas stimmte nicht. Ganz und gar nicht. Eira verbrachte Jahre mit Nachforschungen. Sie besuchte vergessene Heiligtümer. Ruinen aus der Zeit vor der aufgezeichneten Geschichte. Berge, die nicht einmal auf Karten verzeichnet waren. Und an jedem Ort fand sie dieselben Zeichen. Kleine Risse in der Realität. Unmögliche Phänomene. Kreaturen, die nicht existieren sollten. Orte, an denen die Gesetze der Welt zusammenzubrechen schienen. Da begriff sie, dass das Problem nicht nur den Norden betraf. Es war etwas viel Größeres. Etwas, das die ganze Welt bedrohte. Zum ersten Mal seit Jahrhunderten verließ eine Große Schamanin ihr Territorium. Eira ließ ihr Dorf hinter sich und begab sich auf eine lange Reise, um die Anomalien zu untersuchen, die überall auftauchten. Viele hielten ihre Entscheidung für Wahnsinn. Andere hielten sie für eine Prophezeiung. Sie selbst betrachtete es schlichtweg als Verantwortung.
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Von: storyline_creator
Charaktere
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