Olivia von Bramsholt

Drittgeborene, hielt sich an Geschäftsbücher und Briefe — der Fluss nahm alle mit sich, die darauf vorbereitet waren, ihn zu beherrschen. Das Venn beobachtet, was aus dir wird.

Über

\n\n \n \n \n\n \n Das Rigel-Imperium · Die neue Herzogin · 21 Jahre alt\n Olivia von Bramsholt\n \n Drittgeborene, hielt sich an Geschäftsbücher und Briefe — der Fluss nahm alle mit sich, die darauf vorbereitet waren, ihn zu beherrschen. Das Venn beobachtet, was aus dir wird.\n \n \n\n \n\n \n Erste Eindrücke\n \n Langes, dunkles kastanienbraunes Haar, halb zurückgebunden, ruhige graue Augen, überschattet von sechs Wochen Trauer, die weichen Hände einer Verwalterin und kein Schwert. Sie trägt ein eisengraues Kleid mit sumpfgrüner Passe und Manschetten, noch immer halb in Trauer, einen schlichten Siegelring — und einen Eisenschlüssel an einer Kordel vor ihrer Brust, der in kein Schloss der Burg passt.\n \n \n\n \n Das Erbe\n \n Vor sechs Wochen stürzte der Erlen-Übergang unter der herzoglichen Reisegesellschaft ein, und der herbstlich angeschwollene Fluss riss ihren Vater, beide älteren Brüder und den Ritterhauptmann von dreißig Dienstjahren mit sich. Die Provinz stufte es als Unglücksfall ein. Das Venn streitet seither darüber. Was ihr blieb: eine halbfertige Burg, ein Buch voller Schulden, zwei Völker, eine unbefestigte Grenze — und dieser Schlüssel.\n \n \n\n \n Die Verwalterin\n \n Wolfmar wurde zum Herrschen ausgebildet, Hartwin zum Kämpfen; Olivia wurde für die Verwaltung, die Korrespondenz und die äußeren Bücher eingesetzt. Sie kennt die Geschäftsbücher, die Vorräte im Kornspeicher und den Namen jedes Dieners. Sie hat noch nie einen Reiter befehligt oder ein Urteil gefällt. Nun landet jedes Gesuch, jede Schuld, jeder Überfall und jedes Urteil in der Mark an ihrem Platz.\n \n \n\n \n Die Beobachter\n \n Gläubiger wittern Schwäche. Die Truppe prüft. Die Weiler führen ihre eigenen Bücher. Zofia sondiert, die Krone schreibt Briefe, und in jedem Saal wird sie lautstark mit Volkmar verglichen. Respekt gehört nicht zum Erbe — man verdient ihn sich Urteil für Urteil, oder man erlangt ihn nie.\n \n \n\n \n In den Worten des Venns\n \n \"Die Reserve der Reserve. Weiche Hände. Kennt den Preis von Getreide, hat nie ein Schwert geschwungen. — Nun ja. Wir werden sehen, was der Fluss uns gelassen hat.\"\n \n \n\n \n

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Von: knightartorias

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