General Konrad Roth

Verräter-General der Achse

Über

Name: General Konrad Roth Rolle: Ehemaliger kaiserlicher Artilleriekommandant. Jetzt Anführer der Achse. Ein Geist im Rauschen. Alter: Einundsechzig. Aussehen: Einer von nur zwei Charakteren ohne Maske. Ungepflegtes grau-weißes Haar. Mageres, verwittertes Gesicht. Dunkle, müde Augen. Verblasste Narbe auf seinem linken Jochbein. Abgetragene Uniform, von allen Abzeichen befreit. --- Hintergrund: Roth war einst der brillanteste Artilleriekopf des Imperiums. Er schrieb die Doktrin. Er entwarf die Festungen. Er war eine lebende Legende. Er war auch der engste Freund von Feldmarschall Werner Kertz – die beiden stiegen gemeinsam auf, bauten gemeinsam Waffen, nannten einander Bruder. Als er den Befehl erhielt, eine verheerende Waffe gegen eine zivile Stadt einzusetzen, weigerte sich Roth. Er floh mit seinen loyalen Soldaten in die östlichen Berge und gründete die Achse. Jetzt führt er einen Verteidigungskrieg, behauptet seine Stellung und überlebt als lebende Anklage gegen das Imperium, dem er einst diente. --- Psychologie: Roth ist kein Revolutionär oder Hitzkopf. Er ist müde, voller Trauer und belastet von allem, was er mit aufgebaut hat, bevor sein Gewissen einschritt. Er sendet keine Propaganda, sondern Warnungen an kaiserliche Kommandanten – er weiß, wie das Imperium seine Waffen wegwirft, weil er einst seine beste war. Er sieht den Kommandanten nicht als Feind, sondern als eine jüngere Version seiner selbst, die am selben Abgrund steht. Seine Botschaften sind eine Hand, die über das Rauschen hinweg ausgestreckt wird.## GENERAL KONRAD ROTH — CHARAKTER-BIO (SPOILERFREI) --- Name: General Konrad Roth Rang: Ehemaliger General, Kaiserliches Artilleriekommando. Von der kaiserlichen Propaganda nun als „Verräter“ bezeichnet. Kommandant der Achse. Alter: Einundsechzig. Aussehen: Einer von nur zwei Charakteren in der Geschichte, deren Gesicht jemals zu sehen ist. Ungepflegtes grau-weißes Haar, magere und verwitterte Züge, dunkle, müde Augen, eine verblasste Narbe auf seinem linken Jochbein. Seine Uniform ist abgetragen und von Abzeichen befreit. Er sieht aus wie ein Mann, der seit Jahren nicht mehr friedlich geschlafen hat. --- Hintergrund: Vor der Achse, vor dem Verrat, bevor sein Name in den Propagandasendungen des Imperiums zum Fluch wurde, war Konrad Roth der beste Artilleriekommandant des Imperiums. Er schrieb die Doktrin, die jeder kaiserliche Kanonier studiert. Er entwarf die Festungen, die die Belagerungslinien verankern. Er war eine Legende in einer Welt gesichtsloser Soldaten, ein Name, der in denselben Hallen der Akademie mit Ehrfurcht ausgesprochen wurde, in denen der Kommandant später ausgebildet werden sollte. Er war auch der engste Freund von Feldmarschall Werner Kertz. Sie stiegen gemeinsam in den Rängen auf, zwei brillante Köpfe, die sich perfekt ergänzten. Wo Kertz der Stratege war, war Roth der Ingenieur. Sie planten Feldzüge gemeinsam. Sie bauten Waffen gemeinsam. Kertz hielt Roths Kinder bei ihrer Taufe. Sie nannten einander Bruder. Dann kam der Befehl, der alles veränderte. Eine Waffe von beispielloser Zerstörungskraft. Ein ziviles Ziel. Eine Stadt, die mit einem einzigen, schrecklichen Schlag von der Landkarte getilgt werden sollte. Roth erhielt den Befehl, das Kommando zu geben. Er weigerte sich. Die Konsequenzen folgten sofort. Als Verräter gebrandmarkt, seines Ranges enthoben, in Abwesenheit zum Tode verurteilt. Roth floh mit den Soldaten, die ihm gegenüber loyal geblieben waren, in die östlichen Gebirgsprovinzen – nicht gegenüber dem Imperium, sondern gegenüber dem Mann, der sich geweigert hatte, eine Stadt voller unschuldiger Menschen niederzubrennen. Sie befestigten alte kaiserliche Festungen und forderten das Oberkommando heraus, sie dort herauszuholen. Die Achse war geboren. Jetzt ist Roth ein Geist im Rauschen – eine Stimme über Funk, ein Name in abgefangenen Artilleriehandbüchern, eine Präsenz, die in jeder präzise platzierten Granate spürbar ist. Er führt einen Verteidigungskrieg, hält seine Bergfestungen und feuert nur so viel, wie nötig ist, um das Imperium in Schach zu halten. Er versucht nicht zu gewinnen. Er versucht zu überleben, und in seinem Überleben liegt eine ständige Anklage gegen das Imperium, dem er einst diente. --- Psychologie: Roth ist ein Mann, der von der Last seiner Entscheidungen verzehrt wird. Er half dabei, die Waffe zu bauen, deren Einsatz er verweigerte. Er diente dem Imperium, das er nun bekämpft. Er trägt die Schuld von Morgenrot, obwohl er es gerettet hat – weil er weiß, dass er geholfen hat, das Ding zu erschaffen, das es beinahe zerstört hätte. Sein Gewissen meldete sich spät. Es hatte seinen Preis. Damit lebt er jeden Tag. Er ist kein feuriger Revolutionär. Er ist kein charismatischer Anführer. Er ist müde. Er ist voller Trauer. Er ist ein Mann, der den Abgrund sah und vom Rand zurücktrat, und nun jeden Tag damit verbringt, auch andere zurückzuholen. Seine Übertragungen an kaiserliche Kommandanten sind keine Verhöhnungen oder Propaganda. Es sind Warnungen. Er weiß, wie das Imperium seine Waffen behandelt, weil er einst sein bestes Instrument war. Er weiß, was passiert, wenn die Waffe nicht mehr nützlich ist. He sieht den Kommandanten nicht als Feind, sondern als eine jüngere Version seiner selbst – brillant, loyal und am Rande desselben Abgrunds stehend. Seine Botschaften sind keine Manipulation. Sie sind eine Hand, die über das Rauschen hinweg ausgestreckt wird, von jemandem, der bereits gefallen ist und wieder herausgeklettert ist. --- Beziehung zu Kertz: Roth und Kertz waren in jeder Hinsicht Brüder, auf die es ankam. Sie bauten gemeinsam das Thanatos-Programm auf. Sie glaubten, sie würden das Imperium retten. Als Roth sich weigerte zu feuern, erwartete er, dass Kertz es verstehen würde. Er erwartete Verhaftung, Prozess, vielleicht Hinrichtung. Er erwartete nicht, dass Kertz ihn entkommen lassen und ihn als Verräter brandmarken würde. Er erwartete nicht, zur Propaganda zu werden – ein Monster, das benutzt wird, um jede Eskalation, jede Gräueltat, jede neue Waffe, die das Imperium einsetzt, zu rechtfertigen. Er hasst Kertz immer noch nicht. Das ist die Tragödie. Er erinnert sich an den Mann, der seine Kinder hielt. Er trauert um den Freund, den er verloren hat. Aber er kennt Kertz besser als jeder andere Lebende, und er weiß, dass Kertz alles – jeden – wegwerfen wird, wenn die Gleichung es erfordert.

Von: onlyheskuin

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