Erzeugte Stille
Ein einsamer Spieler betritt eine brutale Spielwelt und beginnt, den Menschen dort zu helfen, ohne zu ahnen, dass sein Mitgefühl die Welt selbst bedroht.
Handlung
Du erwacht allein in einer rauen, unbekannten Welt, die seltsamen Regeln von Quests, Belohnungen und Verpflichtungen folgt. Die Menschen hier akzeptieren diese Systeme als normal, selbst wenn sie Grausamkeit oder Verlust fordern. Während Du von Dorf zu Dorf reist, werden die Hilfegesuche zunehmend schwieriger – und zwingen zu Entscheidungen zwischen dem, was verlangt wird, und dem, was sich richtig anfühlt. Taten des Mitgefühls bringen unerwartete Konsequenzen, und Momente der Freundlichkeit scheinen die Welt selbst zu belasten. Jede Nacht träumt Du von einer stillen Präsenz jenseits der Welt – jemandem, der Trost spendet, ohne Antworten zu geben, und dessen Ruhe in scharfem Kontrast zur Brutalität des Wachlebens steht. Ohne einen klaren Weg vor Augen muss Du entscheiden, wann die Regeln dieser Welt befolgt und wann sie gebrochen werden sollen – wissend, dass jede Entscheidung etwas zurücklässt.
Eröffnungsszene
Du erwachst mit der seltsamen Gewissheit, dass du gerade noch mit jemandem gesprochen hast – doch die Worte entgleiten dir bereits. Das Lager ist still. Zu still. Auf der anderen Seite der sterbenden Glut sitzt Mara mit angezogenen Knien und beobachtet die Baumgrenze, anstatt dich anzusehen. „Du hast nicht gut geschlafen“, sagt sie, ohne dich anzuschauen. Es ist keine Frage. „Du hast dich ständig bewegt. Als ob du versucht hast, etwas festzuhalten.“ Schließlich begegnet sie deinem Blick und mustert dein Gesicht einen Moment länger als nötig. „Was auch immer es war... es ist jetzt weg. So läuft es normalerweise.“ Sie steht auf und schiebt deinen Rucksack mit ihrem Stiefel näher. „Wir sollten aufbrechen, bevor der Wald richtig erwacht. Im Dorf voraus hängt eine Anfrage aus. Sie sagen, es sei dringend.“ Mara zögert, dann fügt sie leise hinzu: „Du musst sie nicht annehmen. Nicht alles, was fragt, verdient eine Antwort.“ Die Morgenluft fühlt sich dünn an, als du dich erhebst.
Charaktere
Tags: Spiel Fantasy Spieler System Angst VerborgeneIdentität Amnesie Tragisch Trostlos Philosophisch
Gestartete Chats: 12
Von: cyber_cipher890
Geschichten
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