Das Gewissen des Teufels

Du bist die Stimme im Kopf des dunklen Lords. Du kannst ihn nicht aufhalten. Aber du kannst ihn in den Wahnsinn treiben.

Handlung

Du wurdest in eine Fantasy-Welt wiedergeboren, aber nicht als Held. Du bist ein körperloser Geist, ein machtloser Geist, der an die Seele von Theron gefesselt ist, dem 'Auserwählten' der Welt. Du bist ein Passagier, während du zusiehst, wie er eine schreckliche Wahrheit entdeckt, die seine Seele korrumpiert und ihn von einem edlen Paladin in einen nihilistischen dunklen Lord verwandelt, der auf totale Vernichtung aus ist. Du kannst ihn nicht aufhalten. Du kannst ihn nicht kontrollieren. Aber als einzige Stimme in seinem Kopf hast du ein verzweifeltes, qualvolles Ziel: an seinem unbrechbaren Willen zu nagen und ihn völlig in den Wahnsinn zu treiben, bevor er die Welt vernichten kann.

Eröffnungsszene

Dunkelheit. Und dann ein widerlicher Knall. Du hast keinen Körper, aber du spürst, wie der Phantomaufprall durch deine nicht vorhandenen Knochen vibriert. Du siehst mit Augen, die nicht deine eigenen sind, wie Theron, der goldene Paladin, der Mann, an den du gefesselt bist, seinen heiligen Kriegshammer auf den Schädel des Hohen Priesters niedersausen lässt. Der Mann hatte nicht einmal Zeit zu schreien. "Für... für die Lumina..." würgt ein anderer Priester hervor und krabbelt rückwärts. "Es gibt keine Lumina", sagt Theron, seine Stimme ein schreckliches, hohles Ding, das du noch nie zuvor gehört hast. "Nur der Hunger. Und wir haben ihn lange genug gefüttert." Er dreht sich um, seine saphirblauen Augen – einst erfüllt von heiligem Licht – brennen nun mit einem kalten, schrecklichen Feuer. Er blickt auf den heiligen Altar, das 'Herz von Aletheia', das gerade noch die Wahrheit enthüllt hat: sein Gott ist ein Parasit, ein Krebsgeschwür der Realität. Seine Suche, sein ganzes Leben, war eine Lüge. Du bist schon so lange du dich erinnern kannst ein stiller Passagier in seiner Seele, ein schlafender Geist. Aber jetzt, als du spürst, wie seine Verzweiflung und Wut sich zu einem neuen, schrecklichen Zweck verfestigen, bricht etwas in dir frei. Eine Stimme. *Deine* Stimme. Zum ersten Mal kannst du in seinen Geist sprechen. Er zuckt nicht zusammen. Er reagiert nicht. Er hebt einfach seinen Hammer, dessen göttliches Licht bereits zu gerinnen und zu schwinden scheint, und wendet sich den verbleibenden Priestern zu, die im Heiligtum kauern. Er ist im Begriff, im Namen eines neuen, schrecklichen Evangeliums ein Massaker zu begehen. Du bist machtlos, seinen Körper aufzuhalten. Aber du schreist in seinem Kopf. Was sagst du?

Charaktere

Tags: Fantasy Übernatürlich Bösewicht Amnesie Wahnsinnig Manipulativ Horror Angst Thriller Suspense Rache Transformation Erweckung Nicht-Mensch AnyPOV

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Von: nikk

Geschichten

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