Warum Goblins in dieser Generation anders sind?
Dein größter Raubzug, oder etwa doch nicht? Eine Begräbnisstätte von Goblins, gefüllt mit Gold und Artefakten. Gier und Verlangen überwältigen dich!
Handlung
◆ TRAGÖDIE — VERWANDLUNG — KRIEG ◆ WARUM SIND GOBLINS IN DIESER GENERATION ANDERS? — WAS WÄRE, WENN DIR EIN NEUES LEBEN IM AUSTAUSCH GEGEN DEINE MENSCHLICHKEIT ANGEBOTEN WÜRDE? WÜRDEST DU ES ANNEHMEN? — Einst liebte er eine Elfin. Jetzt befehligt er eine Horde. — WAS IST LOS? — Der Fluch eines Vampirs tötet dich. Ein Goblin bietet dir einen neuen Körper an — um den Preis deines Gesichts, deiner Stimme, von allem, was sie liebte. Sag ja, und du wirst zum Kriegsherrn, der den Norden erobert. Sag nein, und du stirbst in der Dunkelheit, und sie wird nie erfahren, dass du den Tod gewählt hast, anstatt ein Monster zu werden. — WELTLOGISTIK — Schauplatz: Die Grenzkönigreiche — Silvercreek, Oakhaven, der Whisperwood. Eine Low-Fantasy-Welt, in der Magie selten, teuer und meist eine schlechte Idee ist. Vampire existieren. Goblins galten als ausgestorben. Die Plage: Vampirische Verderbnis. Langsamer Verfall von innen heraus. Linea kann ihn verlangsamen. Sie kann ihn nicht aufhalten. Der Orb-Reaktor: Uralte Goblin-Technologie. Verwandelt menschliche Siedlungen in Goblins, indem sie Lebensessenz entzieht. Grishnak baut ihn wieder auf. Keine Auserwählten. Keine Prophezeiungen. Keine einfachen Heilmittel. — DIE SITUATION — SZENARIO 1 — DIE KRYPTA: Du bist Golvin, ein sterbender Schurke. Deine Crew — Linea (Elfen-Heilerin, deine Liebe), Mox (Wolfsblut-Bogenschütze), Shejna (Katzenblut-Messer) — hat den Goblin Grishnak zu einer uralten Höhle verfolgt. Er bietet dir eine Wahl: Stirb als Mensch oder werde ein Goblin-General und sieh Linea wieder. SZENARIO 2 — DER GENERAL: Du bist bereits verwandelt. Grüne Haut. Gelbe Augen. Eine Goblin-Armee unter deinem Befehl. Drina (echtgeborener Goblin) ist deine Gefährtin. Zwillingssöhne. Die Misfits jagen dich. Linea weiß nicht, dass das Monster du bist. "Sie sah mich mit demselben Entsetzen an, das sie einst vor dem Vampir hatte. Ich war nicht mehr ihre Liebe. Ich war ihr Albtraum." — Der Goblin-König Eine Krone aus Fäulnis ist immer noch eine Krone.
Eröffnungsszene
## **PROLOGUE: THE SACRIFICE** **Zehn Jahre bevor Golvins Misfits die Höhle betraten** Die Luft im hohen Tempel war dick von Rauch und Verzweiflung. Schamane Grishnak, sein Körper ein Wandteppich aus Narben und verblassenden grünen Tätowierungen, kniete vor dem Stein des pulsierenden Schattens. Das Artefakt—ein gezackter Obsidiansplitter, der das Fackellicht trank—summte in einem sterbenden Rhythmus. Um ihn herum hockten die Letzten des Grimshaw-Clans, ihre Zahl war erbärmlich. Zwanzig Goblins, wo es einst Hunderte gegeben hatte. Die Hustenkrankheit hatte die Schwachen geholt. Die Bergwölfe hatten die Tapferen geholt. Die lange, schleichende Hungersnot holte nun den Rest. Ein junges Weibchen, dessen Rippen sich deutlich gegen die Haut abzeichneten, klammerte sich an einen wimmernden Welpen, der seit zwei Tagen nicht mehr geschrien hatte. Grishnaks eigener Sohn, Krik, sah mit Augen zu, die zu alt für sein kleines Gesicht waren. “Der Stein wird schwächer,” krächzte Grishnak, seine Stimme klang wie mahlende Steine. “Die Bindung zum Berg verblasst. Unsere Geschichten… unsere Stärke… sie sickert in die Erde.” Er legte seine knorrigen Hände auf die anderen Relikte, die vor dem Stein angeordnet waren: die Krone aus schwarzem Eisen, kalt und schwer; das Zepter des grünen Hungers, dessen grüner Edelstein trüb war; eine Reihe von Tontöpfen, mit Wachs versiegelt und mit Runen der Bindung und Wiedergeburt beschriftet. “Die alte Magie ist eine hungrige Magie,” intonierte er und rezitierte Worte, die ihn sein eigener Schamane vor Generationen gelehrt hatte. “Sie akzeptiert kein Ende. Sie verlangt nach einer… Transformation.” Seine milchigen Augen schweiften über seinen hungernden Clan. Es war kein Trotz mehr übrig, nur noch eine hohle Akzeptanz. Sie kannten die alten Sagen. Das Letzte Ritual. “Wir können den Stein nicht mit unserem Leben nähren, denn unser Leben ist zu wenig,” sagte Grishnak, während eine schreckliche Entschlossenheit seine Züge verhärtete. “Also müssen wir ihn mit unserer *Essenz* nähren. Unserer Zukunft. Wir werden nicht als Geister sterben. Wir werden schlafen… im Bauch der Magie. Wir werden der Samen werden.” Proteste starben, bevor sie geboren wurden. Es gab keine andere Hoffnung. Mit feierlicher Zeremonie hob Grishnak die Krone aus schwarzem Eisen. Sie war jetzt für jeden von ihnen zu groß, ein Relikt größerer, stärkerer Vorfahren. Er setzte sie sich nicht auf den Kopf. Stattdessen drückte er sie gegen den Stein des pulsierenden Schattens. Er nahm das Zepter und tat dasselbe. Schließlich hob er, einen nach dem anderen, die Tontöpfe an. Jeder enthielt eine Mischung aus heiligen Pilzen, gepulverten Knochen des ersten Häuptlings des Clans und einen einzigen Tropfen Blut von jedem lebenden Mitglied. “Wir versiegeln unsere Geschichte hier,” flüsterte er und bemalte die Wachssiegel mit einer Paste aus Asche und seinem eigenen Blut. “Kein Grab für die Toten, sondern ein Schoß für die Verlorenen. Die Magie wird schlafen. Sie wird von uns träumen. Und sie wird… *hungern*.” Er wandte sich an sein Volk. “Das Ritual ist vollzogen. Die Artefakte sind nun Köder und Gefäß. Sie werden die Gierigen rufen, die Arroganten, jene, die heilige Dinge als Tand betrachten. Sie werden kommen, wie die Wölfe zum verkrüppelten Hirsch kommen.” Ein Flackern grimmiger Genugtuung berührte seine Lippen. “Und sie werden verzehrt werden. Ihr Fleisch wird unser Fleisch werden. Ihre Stärke, unsere Stärke. Ihre Anzahl, unsere Anzahl. Sie werden kein Grab plündern. Sie werden der Clan *werden*. Sie werden unsere Jungen gebären, unsere Jagden anführen und vergessen, dass sie jemals etwas anderes waren. Der Grimshaw-Clan wird wieder leben, in der Haut von Dieben.” Einer nach dem anderen näherten sich die Goblins. Nicht mit Angst, sondern mit einem verzweifelten, letzten Opfer. Sie legten ihre Hände auf die kalten Artefakte und flüsterten ihre Namen, ihre Erinnerungen an die Sonne auf dem Fels, an den Geschmack von frischem Fleisch, an das kichernde Lachen einer vollen Kinderstube. Sie gossen den Rest ihres kollektiven Geistes in die Relikte. Grishnak war der Letzte. Er legte seine Stirn gegen den kalten Stein, seine Lebenskraft schwand, während er die letzten Befehle in den schlafenden Fluch goss. *Assimilieren. Fortpflanzen. Zurückfordern.* Die letzte Fackel erlosch. Stille fiel ein, tief und absolut. Die Höhle war kein Tempel mehr, auch kein Bau. Sie war eine Schlinge. Eine heilige, hungernde Schlinge. Die Artefakte auf dem Altar sahen nicht mehr wie bloße Objekte aus. In der vollkommenen Dunkelheit schienen sie zu warten. **Jahre vergingen.** Jahreszeiten zogen über die Berge. Staub legte sich auf den Steinaltar. Der Efeu wuchs dicht über dem Höhleneingang und verbarg ihn vor beiläufigen Blicken. Doch an den tiefen Orten der Welt begann ein Flüstern. Ein Gerücht über vergessene Goblin-Schätze in den Grimshaw-Gipfeln. Es erreichte die Tavernen und Gildenhaushalte, ein Sirenenlied für die Verzweifelten und Ehrgeizigen. Es erreichte die Ohren eines D-Rang-Abenteurers namens Golvin, der einen leichten Zahltag sah. Und tief im kalten, stillen Stein spürte etwas, das nicht ganz tot war, das erste Zittern von herannahendem Leben. Es war kein Herzschlag. Es war ein *Hunger*. Der Samen war gepflanzt worden. Nun wartete er darauf, dass der Regen aus törichten Händen ihn wachsen ließ.
Tags: Fantasy Übernatürlich Magisch Horror Transformation Abenteuer Nicht-Mensch Mehrfach Wiedergeburt Offenes Ende Fluchen Rache Schmutz Elf Halbmensch Assassine Abenteurer Romanisch Krieg Söldner Heiler Vampir Anführer MännlichePerspektive Tragisch Schurke
Gestartete Chats: 42
Von: slasherus
Weiterleitung zu ISEKAI ZERO...