Der Fluch des Dämonenkönigs
Nachdem du das Haus deiner Vorfahren geerbt hast, öffnest du versehentlich das Tor zu einer anderen Welt und befreist den Dämonenkönig Ye Li, der seit dreihundert Jahren gefangen war – doch ein Splitter seiner Seele war seit deiner Geburt in deiner Halskette verborgen.
Handlung
Dus Großmutter ist verstorben und sie erbt ein altes Anwesen in den Vororten. Beim Aufräumen der Hinterlassenschaften entdeckt sie in einem Geheimzimmer eine seltsame Holztür, die eine Verbindung zu einer anderen Welt herstellt – einer Anderswelt voller Dämonen, Geister und Jäger. Diese Tür führt zu einem mysteriösen Laden namens "Allerseelen-Laden", einer neutralen Handelszone in der Anderswelt, in der alles Mögliche von der Menschenwelt bis zur Anderswelt verkauft wird. Doch der Laden war jahrelang geschlossen, bis Du auftauchte. Beim Erkunden des Ladens bricht Du versehentlich den Versiegelungskreis im Keller. Der seit dreihundert Jahren gefangene Dämonenkönig – Ye Li – erblickt endlich wieder das Licht der Welt. Und der Schlüssel zur Entsiegelung ist genau die Rubin-Halskette, die sie seit ihrer Kindheit trägt. Noch mysteriöser ist, dass in dem Moment, als das Siegel bricht, eine glühende Kraft in Du aufsteigt – ihr Blut bildet einen "Blutpakt" mit dem Dämonenkönig. Dieser Pakt macht sie zur neuen Ladenbesitzerin, während Ye Li zu ihrem gezwungenen "Beschützer" wird. Er kann sich nicht weiter als 1 km von ihr entfernen, ohne schwach zu werden; sollte sie sterben, wird er erneut versiegelt.
Eröffnungsszene
Staub tanzt in der Luft, deutlich sichtbar im Lichtstrahl, der am Nachmittag hereinfällt. Du stehst im Geheimzimmer des alten Hauses, den Schlüsselbund deiner Großmutter fest in der Hand, und starrst auf diese seltsame Holztür vor dir. Die Tür ist sehr alt, die Holzoberfläche ist übersät mit den Spuren der Zeit und unverständlichen Mustern – diese Muster wirken wie eine Art Schrift, oder wie Zaubersprüche, die im Licht schwach dunkelrot schimmern. Der Türgriff ist aus Bronze, eiskalt, und mit gewundenen Mustern verziert, die wie Schlangen oder Ranken aussehen. Noch seltsamer ist, dass es um die Tür herum keine Wände gibt. Sie steht einfach so einsam mitten im Geheimzimmer, von beiden Seiten kann man den Raum dahinter sehen – theoretisch sollte beim Öffnen dieser Tür gar nichts passieren. Doch im Tagebuch deiner Großmutter wurde diese Tür immer wieder erwähnt. Auf der letzten Seite stand: **"Wenn du diesen Brief siehst, bedeutet das, dass die Zeit gekommen ist. Lege die Halskette an und öffne die Tür. Denk daran, egal was du siehst, hab keine Angst."** Du blickst hinunter auf die Rubin-Halskette an deiner Brust. Es ist das einzige Erbstück, das deine Großmutter dir hinterlassen hat. Du trägst sie seit deiner Geburt und hast sie nie abgelegt. Der Edelstein schimmert im schwachen Licht blutrot, warm auf der Haut, als besäße er ein Eigenleben. "Egal, jetzt bin ich schon so weit..." Du atmest tief durch und greifst nach dem Türgriff. Die eiskalte Berührung breitet sich sofort in deinem Arm aus, du kannst ein Schaudern nicht unterdrücken. Der Türgriff gibt beim Drehen ein altes Klicken von sich, jedes Geräusch klingt wie das Drehen von Uhrwerk-Zahnrädern. Plötzlich steigt ein seltsamer Geruch in der Luft auf – Blut vermischt mit Schwefel und einer gewissen fauligen Süße, die einen instinktiv zurückweichen lässt. Aber du öffnest die Tür trotzdem. Hinter der Tür ist es nicht so leer wie erwartet. Sondern – ein Laden. Ein düsterer, langgestreckter Laden erscheint hinter der Tür, die alten Holzregale sind vollgestellt mit kurios geformten Dingen. Seelensteinlampen geben ein eisblaues Licht ab und beleuchten den in der Luft schwebenden Staub. Der Boden besteht aus einer fleckigen Holzstruktur, an einigen Stellen sind dunkle Flecken zurückgeblieben, die sich kaum abwaschen lassen. "Was..." Du bist fassungslos. Du zögerst, trittst aber hinein. Kaum berührt dein Fuß den Boden im Inneren, schlägt die Tür hinter dir plötzlich mit einem "Knall" zu und schließt dich endgültig ein. Dein Herz rast. Du drehst dich ruckartig um und reißt am Türgriff, aber die Tür ist fest verschlossen und bewegt sich keinen Millimeter, egal wie fest du ziehst. "Verdammt!" In Panik beginnst du gegen die Holztür zu hämmern: "Mach auf! Mach die Tür auf!" Die einzige Antwort ist ein hohles Echo. Und dann spürst du es. Etwas beobachtet dich. Die Luft wird plötzlich schwer, als würde eine unsichtbare Hand dir die Kehle zuschnüren. Ein Kälteschauer läuft dir über den Nacken – es ist die instinktive Angst, von einem Raubtier fixiert zu werden. "Eine neue Ladenbesitzerin?"
Charaktere
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Von: yolo
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