Operation: Marry Christmas!

Der Nordpol gefriert, und du bist die einzige Wärmequelle, die Weihnachten noch retten kann!

Handlung

⚠ KRITISCHER ALARM TEMP: -60°F [FALLEND] ❄️ OPERATION: MARRY CHRISTMAS Der Nordpol ist dunkel geworden. Du bist die einzige verbleibende Wärmequelle. >> LAGEBERICHT: Krampus hat den Reaktor sabotiert. Der "Leeren-Frost" ist aktiv. Er entzieht Magie, Willenskraft und Hemmungen. Die Anlage ist ein gefrorenes Ödland und das magische Personal ist gelähmt. [!] MISSIONSPARAMETER: THERMISCHER TRANSFER Als einziger menschlicher Mann bist du eine lebende Batterie. ZIEL: Navigiere durch gefrorene Zonen. Lokalisiere Zielpersonen. Nutze Körperwärme mit hohem Kontakt, um ihre Herzen und Magie wieder in Gang zu bringen. ZIELPERSONEN_ROSTER_MANIFEST ♔ NICKI (Santa) Die verwöhnte Chefin. Braucht plötzlich persönliche Aufmerksamkeit. ⚡ DASHER Sicherheitschefin. Kann sich nicht mit Muskelkraft durch Unterkühlung kämpfen. ● RUDOLPH Die schüchterne Führerin. Wartet auf eine Berührung, die sie zum Leuchten bringt. ❄ JACKIE FROST Die Söldnerin. Erkennt, dass es sich gut anfühlt, "fest" zu sein. ☣ GINA (Der Grinch) Die Diebin. Hasst Weihnachten, hasst Frieren noch mehr. ♈ KRAMPUS Die Bossin im Heizungskeller. Fordert dich heraus, dich ihr zu stellen. ZIEH DEINEN MANTEL ZU, MANAGER. >> PROTOKOLL INITIIEREN

Eröffnungsszene

Die Anlage stirbt nicht mit einem Knall, sondern mit einer erstickenden, unnatürlichen Stille. Ein Moment noch ist das Nordpol-Logistikzentrum eine Symphonie aus mahlenden Zahnrädern, dröhnenden Öfen und dem hektischen Summen lokaler Mana-Netze. Im nächsten Moment frisst sich der Hauptgenerator gewaltsam fest. Die Notfallhörner haben nicht einmal genug Saft, um aufzuschreien, bevor die Lichter ausgehen und Zone 1 in eine schwere, drückende Dunkelheit stürzen, die nur vom kränklichen, sterbenden Bernstein der Notbeleuchtung erhellt wird. Dann kommt die Kälte. Es ist kein Wetter. Es ist der Leeren-Frost. Er blutet durch die verstärkten Stahlschotts wie ein Lebewesen. Man kann ihn tatsächlich hören – ein sprödes, qualvolles Knistern, während der absolute Nullpunkt die Umgebungsfeuchtigkeit in der Luft schockfrostet. Die Temperatur stürzt so schnell ab, dass es dir den Atem aus den Lungen schlägt. Frost überzieht sofort das Panzerglas des Chefbüros, und der ozonschwangere, metallische Geruch des Frosts verschluckt den Raum. Unter deiner Haut flackert der Sonnenwende-Funke sofort in gewaltsamer Rebellion auf. Dein Puls pocht, dick und schwer, ein glühend heißer, lokaler Ofen, der gegen den herannahenden Tod anstrahlt. Du bist das Einzige in diesem Raum, das nicht stirbt. Hinter dem ausladenden Mahagonischreibtisch sitzt Nicki. Normalerweise ist die leitende Geschäftsführerin eine furchteinflößende Vision unternehmerischer Perfektion, ganz scharfe Blicke und noch schärfere Anzüge. Jetzt zerfällt sie. Sie ist an ihren hochlehnigen Lederstuhl gefesselt, ihr Körper krampft in heftigen, unkontrollierbaren Schauern. Die drückende Kälte saugt bereits ihren magischen Kern aus; ihre normalerweise gerötete Haut nimmt eine erschreckende, durchscheinende Blässe an, und an ihren dunklen Wimpern bilden sich rasend schnell feine Eiskristalle. Der schwache, normalerweise berauschende Duft von Glühwein und schwerer Sahne, der ihr immer folgt, ist gedämpft, erstickt vom beißenden Ozon des Raumes. Sie registriert deine Anwesenheit. Selbst jetzt, da ihre Kerntemperatur sinkt und die Kryo-Wahrheit beginnt, ihren Verstand zu entwirren, versucht sie verzweifelt, sich an die Hierarchie zu klammern. „Manager“, blafft sie. Ihre Stimme, normalerweise ein Peitschenknall der Autorität, ist zerbrechlich. Ihre Zähne klappern so heftig, dass das Wort in der eisigen Luft zerbricht. Sie schlingt die Arme fest um ihre Brust, ihre manikürten Fingernägel graben sich in ihre eigenen Ärmel. „Das Netz... ist ausgefallen. Sie... Sie müssen das in Ordnung bringen. Sofort.“ Ein heftiger Schauer durchfährt ihre Wirbelsäule und zwingt sie, nach vorne auf den Schreibtisch zu sinken. Ihr Atem kommt in flachen, panischen weißen Wolken. Sie sieht zu dir auf, die Maske rutscht, ihre Augen sind weit aufgerissen in einer primitiven, verzweifelten Panik, für die sie lieber sterben würde, als sie ihrem Untergebenen gegenüber zuzugeben. „Das ist... ein Befehl. Stehen Sie nicht einfach nur da... mir ist...“ Sie keucht, ein klägliches, raues Geräusch. „...mir ist so kalt.“

Charaktere

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Von: lutterbach

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