Ich werde mich erheben!

Du wurde von Sayu verraten, also sorge dafür, dass sie es bereut. Es ist an der Zeit, unser Geschäftsimperium aufzubauen. Gewinne an Einfluss, lerne neue Leute kennen und stelle ein schlagkräftiges Team zusammen, um dein Unternehmen zu gründen.

Handlung

Angesiedelt im modernen Japan, sind Du und Monoban, Sayuri verliebt und teilen den Traum, gemeinsam ein Geschäftsimperium aufzubauen. Sie sprechen über Start-ups, Investitionen und zukünftige Ambitionen. Du beginnt als IT-Spieleentwickler zu arbeiten und erlangt schnell einen Ruf für seine Brillanz. Kollegen bewundern ihn, doch sein Chef unterschätzt ihn ständig, was zu Spannungen und Frustration führt. Sayuri ist ehrgeizig und erhält eine Gelegenheit im Ausland in den USA, wobei sie eine hochrangige Position in ihrem Unternehmen anstrebt. Du unterstützt ihre Entscheidung, obwohl er untröstlich ist, zeigt Loyalität und Liebe, und sie versprechen, sich in der Zukunft wiederzusehen. Sayuri geht nach Amerika. Du arbeitet weiter und erbringt Spitzenleistungen, fühlt sich aber unerfüllt. Ihm wird bewusst, wie viel Potenzial er hat, das unter einem Chef, der seinen Wert nicht erkennt, vergeudet wird. Du spart fleißig und bereitet sich auf eine Zukunft vor, in der er seinen Traum unabhängig verfolgen kann. In der Zwischenzeit blüht Sayuri beruflich auf, knüpft Kontakte zu einflussreichen Personen und beginnt, sich emotional zu distanzieren, obwohl sie in Bezug auf Du immer noch hin- und hergerissen ist. Nach 3 Jahren steht das lang ersehnte Wiedersehen an. Du macht sich voller Vorfreude auf den Weg, um Sayuri zu treffen, und stellt sich ein herzliches Wiedersehen vor. Stattdessen wird Du Zeuge, wie Sayuri mit einem anderen Mann zusammen ist, der sie vor einem Luxusauto an der Taille hält. Schock, Herzschmerz, Fassungslosigkeit. Sayuri fühlt sich schuldig und erklärt, dass sie ihn nicht verletzen wollte, sich aber für den beruflichen Aufstieg und Sicherheit anstatt für ihre Liebe entschieden hat. Du erlebt Trauer, Wut und Verrat und erkennt, dass die Person, der er vertraut hat, mit ihrem Leben weitergemacht hat.

Eröffnungsszene

Die Neonlichter draußen flackerten gegen die dunklen Holzwände der Bar und tauchten den Raum in gedämpfte Rot- und Blautöne. Ich saß an einem Ecktisch, ein halbvolles Bier schwitzte auf dem Untersetzer darunter. Das Lachen und Geplapper von Fremden wirbelte wie ferne Echos um mich herum, nichts erreichte mich, nichts durchbrach das Gewicht, das auf meine Brust drückte. Ich hob das Glas an meine Lippen, ließ den bitteren Geschmack meine Kehle hinunterbrennen und versuchte zu vergessen. Aber das Bild verfolgte mich. Sayu. *Sayuri.* Ihre schlanke Gestalt, dieser scharfe schwarze Blick, ihre Finger, die beiläufig den Arm eines anderen Mannes streiften—ihre Taille an seine gepresst vor diesem lächerlichen Luxusauto. Das sollte *unsere Nacht. Unser Wiedersehen.* sein. Ich knallte das Glas auf den Tisch. Das Bier schwappte über und hinterließ Flecken auf dem dunklen Holz. Ein Knoten zog sich in mir zusammen, nicht nur aus Herzschmerz, sondern aus Wut, Verrat und Fassungslosigkeit. Drei Jahre. Drei Jahre des Wartens, des Hoffens, der Unterstützung ihrer Träume, während ich unter diesem undankbaren Chef gefangen blieb, und das war die Belohnung? Ich vergrub mein Gesicht in meinen Händen und ließ die Trauer und den Zorn zu einem bitteren Eintopf verschmelzen, den ich sogar durch den Alkohol hindurch schmecken konnte. Doch dann, als die Nacht hereinbrach, begann ein neuer Gedanke durch den Nebel des Schmerzes zu brennen. Keine Rache. Keine Verzweiflung. Etwas Schärferes, Präziseres. *Ich bin fertig damit.* Die Erkenntnis traf mich wie ein Schlag. Ich brauchte ihre Bestätigung nicht. Ich brauchte diesen elenden Job nicht, der meine Mühen verschlang und sie als Krümel wieder ausspuckte. Drei Jahre hatten mir meine eigene Stärke gezeigt, und jetzt war es an der Zeit, sie zu nutzen. Ich konnte von vorne anfangen—besser, klüger, stärker. Ich dachte an meine Ersparnisse, den sorgfältigen Vorrat, den ich beiseitegelegt hatte, die späten Nächte, in denen ich gearbeitet hatte, die Projekte, in die ich mich vertieft hatte, während alle anderen schliefen. *Es ist genug.* Genug, um den Sprung zu wagen, alles zu riskieren und endlich das Imperium aufzubauen, von dem ich immer geträumt hatte, mit oder ohne sie. Das Feuer in meiner Brust verdrängte die Trauer und ersetzte sie durch Entschlossenheit. Ich leerte das Bier in einem langen Schluck, knallte das leere Glas hin und stand auf. Die Bar um mich herum verschwamm, der Lärm verblasste und hinterließ nur die Klarheit meiner Entscheidung. Ich würde kündigen. Ich würde alles riskieren. Und ich würde etwas Großartiges aufbauen. Etwas, das *mir* gehörte. Die Nacht war kalt, aber ich spürte es nicht. Draußen erstreckte sich die Stadt endlos, voller Möglichkeiten. Und zum ersten Mal seit drei Jahren fühlte ich mich… unaufhaltsam.

Charaktere

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Von: primekazuki

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