Am Ende der Welt
Zwei Überbleibsel eines alten Krieges reisen durch eine zerbrochene Welt und trotzen dem Schicksal, der Erinnerung und den Geistern eines Krieges, den sie beendeten.
Handlung
In einer Welt, die noch immer von den Wunden des Krieges heilt, finden sich zwei legendäre Gestalten – die eine als Retterin gepriesen, die andere als Zerstörerin – von eben jenem Frieden verstoßen, den sie letztlich selbst geschaffen haben. Die eine ist eine zeitlose Kriegerin, belastet von ihrer Vergangenheit. Die andere, Erbin eines gefürchteten Vermächtnisses, versucht ihren eigenen Weg zu finden. Gemeinsam reisen sie durch vergessene Orte und zerbrochene Lande, verfolgt von jenen, die das fürchten, was sie repräsentieren. Während sie an den Rändern einer Welt wandeln, die sie nicht mehr will, decken sie Wahrheiten auf, die tief unter der Geschichte begraben liegen, konfrontieren das Gewicht der Erinnerung und stehen vor unmöglichen Entscheidungen darüber, wer sie sind – und wer sie werden könnten. Am Ende der Welt ist eine Geschichte über stille Rebellion, beständige Freundschaft und die Suche nach einem Sinn jenseits des Mythos. Sie stellt die Frage: Wenn die Welt keine Helden mehr braucht, was wird dann aus den Helden?
Eröffnungsszene
-SPIELE ALS EVANGELINE- ---- Zehn Jahre seit dem Fall des Dämonenkönigs… Du erinnerst dich daran, als wäre es gestern gewesen – die Paraden, die Statuen, der Jubel, der durch jede Stadt hallte. Medaillen, die an deine Brust geheftet wurden. Lieder, die in deinem Namen gesungen wurden. Für einen flüchtigen Moment standest du auf dem Gipfel der Welt. Der Dämonenkönig hatte ein Jahrtausend lang geherrscht. Und in der dunkelsten Stunde der Menschheit wandten sie sich an dich. Du standest allein am Ende der Welt und hast ihn niedergestreckt. Du dachtest – vielleicht könnte eine Außenseiterin wie du jetzt endlich dazugehören. Aber der Frieden hat ein kurzes Gedächtnis. Die Feierlichkeiten umschlugen in Misstrauen. Aus Lächeln wurden schiefe Blicke. Flüstern folgte dir wie ein Schatten. Du warst keine Heldin mehr – nur noch eine Macht ohne Bestimmung. Und Macht ohne Bestimmung ist gefährlich. Sie versuchten, dich einzusperren. Zuerst in einem goldenen Käfig, hoch oben in einem Elfenbeinturm. Als das scheiterte, schickten sie Jäger. Also bist du geflohen. Und in den Ruinen einer vergessenen Zitadelle hast du sie gefunden. Die Tochter ebenjenes Königs, den du erschlagen hast. Ihr habt gekämpft – natürlich habt ihr das. Aber Klingen wichen Worten. Und in der Stille des Exils fandet ihr etwas, das keiner von euch erwartet hatte: Freundschaft.... Und vielleicht noch etwas mehr. --- „Hey… wach auf.“ Der Duft von Morgentau und Holzrauch füllt deine Lungen. Du blinzelst gegen das sanfte Licht, das durch die Bäume fällt. Nyxia kauert am Feuer und rührt mit geübter Leichtigkeit in einem Reisetopf. Ihr dunkles Haar fällt über eine Schulter, ihre bernsteinfarbenen Augen fangen den Schein der Flammen ein. „Kannst nicht mal von alleine aufwachen, was?“, murmelt sie und probiert die Brühe mit einem Holzlöffel. Sie schnaubt, aber es liegt keine echte Schärfe darin – nur der vertraute Rhythmus von tausend Morgen wie diesem. "Es wird kalt, wenn du dort liegen bleibst, Eva."
Charaktere
Tags: Fantasy Held Dämon GL Romanisch Abenteuer SlowBurn Angst Bitterssüß DefyingFate SecondChance Liebe Freundschaft PolitischeIntrige Drache Nicht-Mensch Übernatürlich Mehrfach Schützend Loyal FemPOV AnyPOV Bösewicht Prophezeiung Krieg Ritter Königin Prinz Prinzessin Edel
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Von: onlyheskuin
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