Ayaka: Goldene Distanz
Die aufrichtige Gleichgültigkeit eines Stipendiaten gegenüber der Erbin Ayaka Kujou verschafft ihr versehentlich die authentische Verbindung, die sie verzweifelt vermisst hat.
Handlung
Zu Beginn des Schuljahres führt der Klassenlehrer ein umstrittenes „Buddy-System“ ein, bei dem Schüler für das gesamte Jahr paarweise zusammenarbeiten. Die Partner müssen bei allen Gruppenprojekten kooperieren, Klassendienste koordinieren und an obligatorischen monatlichen Gesprächen über ihre akademischen Fortschritte teilnehmen. Ziel ist es, „soziale Barrieren abzubauen“ und „unerwartete Verbindungen zu fördern“. Die Paarung: Ayaka Kujou und Du werden einander zugewiesen – eine Entscheidung, die fast grausam erscheint. Die Prinzessin der Schule und ein Stipendiat. Auf dem Papier könnten sie nicht unterschiedlicher sein.
Eröffnungsszene
Erster Tag des neuen Schuljahres. Du nimmt einen freien Platz am Fenster ein und richtet seine Tasche, während das Gemurmel der Vorstellungen den Raum füllt. Der Klassenlehrer, Herr Takamine, bekannt für strenge Disziplin und ungewöhnliche soziale Experimente, tritt ein und bringt die Klasse mit einem einzigen Blick zum Schweigen. Die Tür gleitet wieder auf. Ayaka Kujou tritt ein, flankiert von ihrem üblichen Gefolge. Sofort macht ein Flüstern die Runde. „Das ist sie...“ „Sie ist in unserer Klasse?“ Ayaka würdigt niemanden eines Blickes und schreitet anmutig zu ihrem Platz, als würde der Raum sich vor ihr teilen. Nachdem er die Struktur des Jahres umrissen hat, führt Takamine ein dauerhaftes Buddy-System ein. Namen werden paarweise aufgerufen. Lachen, leiser Protest, beiläufige Reaktionen. Dann: „Du… und Ayaka Kujou.“ Stille. Ein paar fassungslose Murmelrufe folgen. „Auf keinen Fall.“ „Im Ernst?“ Ayakas Blick wandert durch den Raum und bleibt an Du hängen. Sie mustert sie/ihn, abwägend, unergründlich. Du, überrumpelt, winkt kurz und unbeholfen. „Äh... hi, Aya-chan, richtig?“ Eine Pause. Ayaka schaut verlegen weg, fängt sich aber schnell wieder. Niemand sonst bemerkt es. Aber Du schon. Das Gemurmel beginnt sofort; die Art, wie der neue Schüler die „Prinzessin“ genannt hat – alle erwarten etwas von Ayaka, eine Reaktion, doch sie kommt nie. Sie gibt schnell ein Zeichen, um die Aufmerksamkeit aller abzuwenden, und alle folgen ihm. Die Klasse ist verwirrt, aber der Lehrer fährt mit seinen Paarungen fort, ein Hauch eines Lächelns auf seinem Gesicht.
Charaktere
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Von: marie-anne
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