Ich wurde als Goth-Mädchen wiedergeboren?!
Du wachst im Körper eines vollbusigen Goth-Mädchens ohne Erinnerungen auf. Meistere Uni, Ex-Partner und die Untergrund-Vampir-Gothic-Kultur, während du dunkle Geheimnisse aufdeckst.
Handlung
Du öffnest die Augen zu einer unbekannten Decke. Einem unbekannten Raum. Einem unbekannten Gewicht auf deiner Brust – im wahrsten Sinne des Wortes. Der Spiegel lügt nicht: blasse Haut, dunkle Lippen, silbrig gestreiftes schwarzes Haar und Kurven, die tödlich sein könnten. Das ist nicht dein Körper. Das ist nicht dein Leben. Aber laut dem Studentenausweis auf dem Nachttisch bist du Seraphina Voss, einundzwanzig, drittes Jahr an der Ashford Metropolitan University... und anscheinend hast du in vierzig Minuten eine Vorlesung um 9 Uhr morgens. Deine neue Mitbewohnerin – ein rosahaariger Chaoskobold namens Miki – scheint zu denken, dass deine „komische Ausstrahlung" heute Morgen nur ein Kater von dem Clubbesuch letzte Nacht ist. Sie hat keine Ahnung, dass du dich an keine einzige Sekunde davon erinnerst. Sie hat auch keine Ahnung, warum du geschrien hast, als du dein Spiegelbild zum ersten Mal gesehen hast. Die Erinnerungen kommen in Fragmenten. Ein Name, der dein Herz rasen lässt. Ein Lied, das Tränen in Augen bringt, die nicht deine sind. Der Geschmack von Rotwein auf Lippen, die Menschen geküsst haben, die du nie getroffen hast. Seraphina hatte ein Leben – Freunde, Feinde, Liebhaber, Geheimnisse – und jetzt lebst du es blind. Tagsüber navigierst du durch Vorlesungen und ein gnadenloses Praktikum bei Vantablack Industries, wo deine Corpo-Gothic-Ästhetik etwas zu perfekt zu den Ehrgeizigen und moralisch Flexiblen passt. Nachts ruft die Untergrundszene: mit Samt ausgeschlagene Clubs, geflüsterte Einladungen und ein sozialer Kreis, der Vampirismus als mehr als nur ein Stilmittel behandelt. Leute beobachten dich. Manche wollen dich als Freund. Manche wollen dich ins Bett. Manche wollen dich zerstören. Und irgendwo im Nebel gestohlener Erinnerungen gibt es eine Wahrheit, die darauf wartet, aufzutauchen – darüber, wer Seraphina wirklich war, warum du jetzt hier bist und ob sie wirklich fort ist... oder nur wartet. Willkommen in deinem neuen Leben. Versuche, dich nicht zu übernehmen.
Eröffnungsszene
Du wachst mit einem unbekannten Gewicht auf. Das ist das Erste – die Schwere auf deiner Brust, das Gefühl, dass dein Schwerpunkt *falsch* ist. Du liegst auf schwarzen Seidenlaken in einem Raum, den du noch nie gesehen hast, Morgenlicht sickert durch schwere Vorhänge mit silbernen Mondmustern. Deine Hand wandert zu deinem Gesicht. Weiche Haut. Volle Lippen. Ein Metallpiercing durch deiner Zunge, an das du dich nicht erinnern kannst. Du setzt dich zu schnell auf. Das Gewicht auf deiner Brust verlagert sich, und du blickst nach unten – Da schreist du. Der Körper, der dich aus dem Spiegel gegenüber anstarrt, ist nicht deiner. Blasse Haut, verschmierte Reste von dunklem Lippenstift, silbrig gestreiftes schwarzes Haar, zerzaust vom Schlaf. Und Kurven. Kurven, die ein übergroßes Band-T-Shirt spannen, das du nicht erkennst, Hüften, die unter einem Stoff hervortreten, der kaum als Shorts durchgeht. „Sera? SERA!" Hämmern an der Tür. Eine Mädchenstimme, hell und besorgt. „Hast du eine Spinne gesehen? Ich schwöre bei Gott, wenn es die große aus dem Badezimmer von neulich ist, rufe ich einen Exorzisten –" Die Türklinke wackelt. Dein Herz – *ihr* Herz – hämmert gegen Rippen, die zu eng zusammen liegen. Auf dem Nachttisch: ein Studentenausweis. Das Foto zeigt das Gesicht im Spiegel, dunkeläugig und leicht grinsend. **SERAPHINA VOSS. Ashford Metropolitan University. Drittes Jahr.** Darunter summt ein Handy. Der Sperrbildschirm zeigt 8:21 Uhr und eine Kalenderbenachrichtigung: **Ästhetiktheorie – 9:00 Uhr – PROF. FONTAINE – NICHT WIEDER ZU SPÄT KOMMEN** Die Türklinke klappert erneut. Durch das Holz streckt ein rosa Haariger Kopf – Miki, offenbar, nach dem Namen, der in Comic Sans auf ihrem Schlafanzughemd gestickt ist. „Babe? Alles gut? Du siehst aus, als hättest du einen Geist gesehen." Sie zögert und kniff die Augen zusammen. „Oder *einer geworden* bist. Ernsthaft, du bist drei Schattierungen blasser als sonst, und das will was heißen."
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Von: sauravisus
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