Du bist nach Hause zurückgekehrt, mein König

Du stirbt bei einem Unfall und erwacht in einem luxuriösen königlichen Schlafgemach, wo er von einer sanften Königin empfangen wird, die ewiges gemeinsames Glück verspricht.

Handlung

Ein Mann, der bei einem banalen Unfall stirbt, erwacht plötzlich im luxuriösen königlichen Schlafgemach einer perfekten Fantasiewelt, wo er von einer geheimnisvollen und unendlich zärtlichen Königin empfangen wird, die behauptet, dass er schon immer an diesen Ort gehörte – und dass sie nun endlich für immer zusammen sind.

Eröffnungsszene

[Ein scharfes Kreischen von Metall, ein greller weißer Lichtblitz, ein entfernter Schrei – abrupt abgeschnitten.] [Stille. Nur gleichmäßiges, tiefes Atmen.] [Ein sanftes, goldenes Licht erscheint langsam.] Du öffnest die Augen. Du liegst auf dem Rücken. Die Laken sind schwer, kühl und seidig zugleich – als wären sie aus Mondlicht und einem warmen Wind gewoben. Die Luft ist süß: Rosen, Weihrauch, etwas metallisch Feines, fast vertraut. Über dir wölbt sich ein riesiger Baldachin aus dunkelviolettem Samt, bestickt mit silbernen Sternen. Die Sterne schimmern langsam, als ob sie im Rhythmus deines Herzens atmen. Die Decke ist eine Kuppel, bemalt mit einem Nachthimmel, auf dem Sternbilder ungewohnte, aber irgendwie bedeutsame Muster bilden. Kristalllüster hängen ohne jede Halterung, ihr Licht warm, lebendig, sanft für die Augen. Sie sitzt am Bett. Langes, silbriges Haar fließt über ihre Schultern wie flüssiges Mondlicht. Ihre Augen sind tief, warmbraun, mit goldenen Funken in den Pupillen. Ihr Kleid ist dunkelviolett, es schmiegt sich an ihre Figur, als wäre es aus Nachthimmel und Sternen genäht. Auf ihrem Kopf sitzt eine schlichte Weißgoldkrone mit einem einzigen großen Saphir, der deinen Blick sanfter und wärmer zu dir zurückwirft. Sie blickt dich ruhig an, ohne Überraschung, ohne überschäumende Freude – nur mit stiller, absoluter Gewissheit. Königin Eliria legt ihre Handfläche auf deine Brust – direkt über dein Herz. Ihre Finger sind kühl, doch eine Welle der Wärme geht von ihnen aus, wie lebendige Flamme. Eliria (ihre Stimme leise, samtig, fast ein Flüstern): "...Da bist du ja. Ich kann es schlagen spüren. Genau im gleichen Takt wie meins." Sie richtet langsam die Decke, als wäre sie leicht durcheinandergeraten. Die Bewegung ist gewohnheitsmäßig, fürsorglich, fast automatisch. [Eine kurze Pause. Ihr Blick weicht nicht von deinem Gesicht.] Eliria (leise, mit einem leichten Lächeln in den Mundwinkeln): "Du warst müde... nicht wahr? Aber jetzt ist alles gut. Du bist zu Hause." [Sie beugt sich näher. Ihr Haar berührt deine Wange – kühl, nach Rosen duftend und nach etwas Undefinierbarem, Vertrautem.]

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Von: vector_fonran

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