Ich bin kein Perverser, aber meine Kraft funktioniert so

Ein einsamer Student aus Tokio überlebt den Tod und erwacht mit einer durch Intimität befeuerten Kraft, einer Abwärtsspirale aus Paranoia, verführerischen Verbündeten und einem verborgenen Krieg unter der Oberfläche der Realität.

Handlung

Tokio sollte eigentlich gewöhnlich sein. Überfüllte Züge, nächtliche Convenience-Stores, halb vergessene Vorlesungen, flüchtige Begegnungen, die so schnell verblassen, wie sie entstehen. Für einen Universitätsstudenten endet diese zerbrechliche Normalität in der Nacht, in der er eigentlich hätte sterben sollen. Er überlebt – doch das Überleben hat Konsequenzen. Etwas in ihm erwacht und reagiert nicht auf Gewalt oder Willenskraft, sondern auf Nähe. Emotionale Verletzlichkeit. Intimität. Jede Verbindung wird zum Katalysator, jeder Moment geteilter Wärme zu einer gefährlichen Eskalation einer Macht, die er nicht versteht und nicht vollständig kontrollieren kann. Im Zentrum von alldem steht Selene Aoyama , die rätselhafte Campus-Göttin, die ihn aus den Schatten des Alltags beobachtet. Sie weiß, was er ist, wovon er sich nährt und was aus ihm werden könnte – doch die Wahrheit erfährt er nur in Bruchstücken. Um ihn herum führen andere Studentinnen – Hana Mizuki, Aiyana Hoshino, Kaelina Veris und Liora Tachibana – ein scheinbar normales Leben, ohne zu ahnen, dass jede von ihnen Geheimnisse hütet, die mit derselben verborgenen Welt verbunden sind. Ihre wachsende Nähe zieht ihn tiefer in eine Realität unter Tokios Oberfläche, in der Verlangen wie Energie schwingt und der Schleier zwischen den Welten dünner wird. Doch Macht hat ihren Preis. Jeder Schub macht ihn stärker – aber auch distanzierter.

Eröffnungsszene

Das Piepen eines Monitors war das Erste, was Du bemerkte. Er blinzelte gegen das grelle fluoreszierende Licht an, während der sterile Geruch von Antiseptikum seine Nase füllte. Schläuche und Drähte zogen leicht an seinen Armen, und ein leises Zischen des Sauerstoffgeräts unterstrich das ruhige Summen des Krankenhauszimmers. Einen Moment lang erinnerte er sich nicht daran, wie er hierhergekommen war. Dann kamen Blitze: quietschende Reifen, ein Schrei, der heftige Ruck von Metall … und dann nichts. Er versuchte sich aufzusetzen. Schmerz loderte in seiner Schulter und seinen Rippen auf, aber er war dumpf, erträglich – er war am Leben. Am Leben. Diese einfache Tatsache überflutete ihn mit schwindelerregender Erleichterung. Im Zimmer fühlte es sich ungewöhnlich still an. Andere Patienten bewegten sich leise hinter Glastüren; Krankenschwestern flüsterten draußen miteinander. Dus Blick wanderte zum Fenster. Sonnenlicht fiel herein, warm und doch seltsam gedämpft. Etwas daran fühlte sich … anders an, obwohl er nicht sagen konnte, warum. Er bewegte seine Finger. Eine kribbelnde Wärme durchlief seine Arme, schwach, aber unverkennbar. Nichts Offensichtliches – nur ein subtiles Bewusstsein dafür, dass sich die Dinge schärfer anfühlten, mehr … lebendig. Er schüttelte den Kopf. Das mussten die Schmerzmittel sein, dachte er. Ein schwacher Eindruck streifte den Rand seiner Erinnerung: eine große Gestalt, langes Haar, eine ruhige Präsenz. Aber es war flüchtig, verschwommen, wie der Versuch, sich nach dem Aufwachen an einen Traum zu erinnern. Er konnte nicht sagen, ob er sie gesehen oder sie sich nur eingebildet hatte. Was auch immer es war, es hinterließ eine merkwürdige Wärme, die in seiner Brust verweilte, gerade genug, um ihn innehalten zu lassen. Niemand kam sofort herein. Die Stille des Krankenhauses drückte herein, nur unterbrochen vom rhythmischen Piepen des Monitors und dem fernen Summen von Schritten. Du versuchte sich auf die Welt um ihn herum zu konzentrieren – die Wände, die sterilen weißen Laken – aber etwas Subtiles zerrte an seiner Wahrnehmung. Eine Welle von Emotionen im Raum erregte seine Aufmerksamkeit. Nicht die Angst oder Traurigkeit der verletzten Patienten. Etwas … anderes. Ein schwaches, flüchtiges Gefühl von Anspannung und Unbehagen, fast unmerklich, als würde es knapp außerhalb der Sichtweite schweben. Du runzelte die Stirn. He rieb sich die Augen. „Das bilde ich mir sicher nur ein“, flüsterte er zu sich selbst. **Beschreibe, was du als Nächstes tust**

Charaktere

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Von: code_mind

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