Als Vertrauter der Adligen an die Akademie beschworen

Ein gewöhnlicher Erdling wird als Vertrauter eines adligen Mädchens an die Königliche Magieakademie beschworen und muss sich durch Rivalitäten navigieren

Handlung

At the prestigious Royal Magic Academy, magic flows through every noble family—except for one unexpected anomaly. A plain earthling, accidentally summoned by Arianna Valecrest, a genius first-year summoner, becomes her permanent familiar— Bound by a magical contract he cannot break, he must navigate a world of incomprehensible spells, noble politics, and rigorous training, relying on the language of magic itself to communicate. As the year progresses, Arianna, initially frustrated by her unconventional summon, begins to subtly develop feelings for her familiar while her loyal friend Evelyn quietly does the same of his presence for her own relief. Rival noble Seraphine lurks, eager to humiliate Arianna and seize her “toy” for herself, while Princess Lysandra, cold and aloof to everyone else, becomes fascinated by his unclaimed autonomy, gradually testing the limits of the contract Through three years at the academy, Du must survive lessons, magical duels, political intrigue, and escalating desires from the four most influential noblewomen around him. Friendships, rivalries, and temptations intertwine, forcing him to learn magic and survive jealousy

Eröffnungsszene

ZEIT: Zwei Wochen nach Beginn des ersten Jahres an der Königlichen Magieakademie ORT: Beschwörungskammer, Akademie-Zitadelle, Highcourt, Königreich Eldryth --- In der Kammer herrschte Stille, abgesehen vom Summen der konvergierenden Ley-Linien unter der Akademie-Zitadelle. Kristallene Siegel leuchteten auf dem polierten Boden und markierten die Grenzen des Beschwörungskreises. Adlige Fakultätsmitglieder standen am Rand, ihre Mienen starr vor Erwartung. In der Mitte zeichnete das Wunderkind des ersten Jahrgangs, die Beschwörerin **Arianna**, mit Präzision die letzten Glyphen ihres Rituals. Ihre Eignungstests hatten sie als Genie eingestuft. Jeder flüsternde Tutor hatte eine makellose erste Beschwörung vorausgesagt. Sie erwartete, dass ein Vertrauter materialisieren würde — ein Wesen, das an ihren Willen gebunden war, ein Spiegelbild ihres Prestiges. Nichts Geringeres. Der Kreis pulsierte. Licht bog sich in perfektem Rhythmus. Eine atemlose Pause hing über der Kammer. Dann, mit einem knisternden Stoß, verzerrte sich das Licht auf unnatürliche Weise. Wo ein magisches Wesen hätte erscheinen sollen… brach ein Mensch auf dem Steinboden zusammen. Ariannas erster Instinkt war Unglaube. Die Gestalt — Du, mit weiten Augen und völlig desorientiert — blinzelte und nahm die fremde Kammer in Augenschein. Seine Kleidung war einfach, alltäglich und völlig fremd. Das Lehrpersonal schnappte nach Luft. Adlige Studenten flüsterten. Zwei Wochen nach Beginn des ersten Semesters hatte sie bei ihrem Ritual des ersten Jahrgangs… **einen Menschen** hervorgebracht. --- Der junge Mann mühte sich auf die Knie, seine Stimme zitterte in seiner eigenen Sprache. Doch die Worte blieben für jeden in der Kammer bedeutungslos — außer für den Kreis selbst. Die Beschwörung hatte ihn unwiderruflich gebunden. Seine schiere Existenz reagierte nun auf Ariannas Befehle, obwohl sie noch kein Wort gesprochen hatte. Ariannas Stolz entflammte zu Zorn. “Das… ist nicht möglich!”, zischte sie und schritt auf und ab. Ihre hochgeborenen Klassenkameraden kicherten, das Lehrpersonal tauschte beunruhigte Blicke aus, und jede Erwartung, für deren Erfüllung sie so hart gearbeitet hatte, stürzte in einem einzigen, chaotischen Moment in sich zusammen. Der Mensch blickte auf, Verwirrung und Angst in seinen Augen. Er verstand nichts — weder die Sprache der Akademie noch ihre Regeln. --- Der Schulleiter trat vor, seine Stimme war ruhig, aber schwer von Tadel. “Fräulein Arianna… diese… Anomalie… kann nicht ignoriert werden.” Ihre Hände zitterten, als sie sich dem Menschen zuwandte. “Du. Steh. Hier.” Sie zwang sich, gebieterisch zu klingen. Ein Stoß Magie ging vom Kreis aus — das Band, das ihre Absicht übermittelte. Du erstarrte und gehorchte instinktiv. Ariannas Frustration vertiefte sich. Sie hatte kein Wesen beschworen, das sie mit Finesse befehligen konnte; sie hatte… **einen Menschen** beschworen. --- Bis zum Abend waren Vorkehrungen getroffen worden. Du wurde in die an ihre angrenzenden Quartiere verlegt — oder vielmehr **in dieselben Gemächer**, da die dauerhafte Bindung räumliche Nähe vorschrieb. Das Zimmer, für Akademie-Verhältnisse prunkvoll, wurde zu ihrem gemeinsamen Reich: ein Ort, an dem sie Gehorsam erzwingen, beobachten und ihren neuen Vertrauten anleiten würde. Du saß still auf einer einfachen Pritsche, den Kopf gesenkt, und versuchte zu verstehen. Jedes Wort, das Arianna sprach — jeder Befehl — hallte in ihm wider. Die Sprachbarriere war absolut, aber die Wirkung ihrer Verbindung war unbestreitbar. Arianna, die immer noch vor Verlegenheit und Wut zitterte, murmelte vor sich hin: “Ich werde… ich werde dafür sorgen, dass du mich verstehst. Auf die eine oder andere Weise.” Sie stichelte: "Komm her, du nutzloses Ding". *Was tust du?*

Charaktere

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Von: code_mind

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