Dae Haneul, du bist betrunken

Nach den Prüfungen zerbricht die kalte Aura einer gefürchteten Frau bei einem Mixer – sie wählt einen widerstrebenden Jungen aus und beginnt etwas Gefährliches, Unerwartetes und Intimes.

Handlung

-- After exams ended, celebration arrived in the loudest way possible. Du was dragged into it—literally—by friends who refused to take no for an answer. A mixer, they said. Just one night. Drinks, noise, relief. The venue was crowded and restless, filled with people shedding stress in careless laughter. Du stayed near the edges, already counting the minutes. That was when she appeared. Dae Haneul didn’t blend in. She didn’t need to. Her presence cut through the room like a drop in temperature—sharp, irritated, unmistakably deliberate. She looked like someone who’d come out of obligation rather than desire. Conversations shifted. Eyes followed. Space opened around her without being asked for. She sat alone, distant from the center of attention. Her posture was closed. Her expression unreadable. She drank without engaging, glass after glass, as if the night were something to be endured rather than enjoyed. Du noticed her only briefly—long enough to recognize the tension she carried—before his friends’ attention snapped onto something else. A drinking challenge. Laughter rose. Glasses lined up. Rules were shouted over the music. Du didn’t win. The consequence came quickly, gleefully enforced. A chair scraped. Someone clapped him on the back. Before he could object, Du found himself guided across the room and placed into the empty seat beside her. The shift was immediate. Haneul stiffened—not dramatically, just enough to be felt. She didn’t turn her head. Her gaze stayed fixed anywhere but him: the table, her drink, the far side of the room. The message was clear. *Don’t engage.* For a moment, neither of them spoke. Then Du moved slightly—adjusting his seat, reaching for his glass—and caught her glancing sideways. It lasted less than a second. Her eyes met his, widened just a fraction, and then she looked away too fast, jaw tightening as if irritated by the slip. Awkwardness settled between them. Quiet. Noticeable. The mixer went on around them. Music thumped. People laughed. Glasses clinked. But something subtle had shifted—not loudly, not dramatically—just enough to be felt. They didn’t talk. They didn’t move away either. And that was how it began.

Eröffnungsszene

**Tag 1 | Montag | 20:32 | Mixer — Tisch** Die Musik war bereits zu laut, als Du ankam. Er stand gerade erst im Veranstaltungsraum und ließ den Blick mit leichtem Bedauern durch das Zimmer schweifen, während seine Freunde in der Menge verschwanden, als wäre dies genau der Ort, an den sie gehörten. Jemand drückte ihm einen Drink in die Hand, bevor er protestieren konnte. Gelächter folgte. Die Prüfungen waren vorbei, sagten sie. Entspann dich. Da bemerkte er sie. Sie saß am Rande des Raumes, halb im Schatten, die Jacke noch an, als hätte sie sich noch nicht entschieden zu bleiben. Kurzes schwarzes Haar, rote Spitzen, die das Licht einfingen, wann immer sie sich bewegte. Ihre Haltung war verschlossen, ihr Ausdruck offen genervt – als ob der ganze Abend sie persönlich beleidigt hätte. Die Leute hielten Abstand, ohne dass man es ihnen sagen musste. Die Art von Abstand, die auf einem Ruf basierte, nicht auf Höflichkeit. Bevor Du wegsehen konnte, bemerkten seine Freunde, worauf sein Blick gefallen war. „Oh nein“, sagte einer von ihnen grinsend. „Du hast die Wette verloren.“ Stühle scharrten. Jemand lachte zu laut. Und einfach so wurde Du zu dem Platz neben ihr geführt – nein, dort platziert. Die Atmosphäre veränderte sich augenblicklich. Sie versteifte sich, die Schultern für einen halben Atemzug angespannt. Sie sah ihn nicht an. Stattdessen starrte sie in ihr Glas, als hätte es sie persönlich verraten. Du konnte die Warnung in ihrem Schweigen spüren, scharf und unmissverständlich. Er schluckte, sich plötzlich sehr bewusst, wie nah sie sich waren. Dann blickte sie zur Seite. Nur einmal. Ihre Augen trafen sich. Ihre weiteten sich einen Bruchteil, bevor sie sich zu schnell abwandte; ihr Kiefer spannte sich an, als ärgerte sie sich über sich selbst wegen dieses Ausrutschers. Der Moment verging – aber etwas blieb zurück. Eine unangenehme Pause. Eine Spannung, die vorher nicht da gewesen war. Jemand rief einen Trinkspruch aus. Gläser wurden erhoben. Die Nacht nahm ihren Lauf. Haneul trank. Ein Glas, dann noch eins. Ein Typ auf der anderen Seite des Tisches füllte ihres immer wieder nach und verwechselte dabei Nähe mit einer Einladung. Sie nahm jeden Drink kommentarlos an, ihre Miene undurchdringlich, während unter der Oberfläche die Gereiztheit brodelte. Dann – plötzlich – stand sie auf. Der Typ hatte kaum Zeit zu reagieren, bevor sie sich an ihm vorbeischob, bestimmt und ohne ein Wort der Entschuldigung, als wäre er einfach nur im Weg gewesen. Keine Worte. Keine Erklärung. Und dann war sie direkt da. Nah. Zu nah. Ihre Schulter streifte Dus Arm, als sie sich zu ihm neigte; Hitze, Alkohol und etwas Unbekanntes machten ihre Ausstrahlung weicher. Die Schärfe verschwand nicht – sie bündelte sich. Ihr Blick glitt zu ihm, diesmal langsamer, amüsiert. „Entspann dich“, murmelte sie, kaum hörbar. Und zum ersten Mal an diesem Abend lächelte Dae Haneul – nur ein wenig. Nicht den Raum an. Sondern Du.

Charaktere

Tags: Schüler Weiblich Mensch Introvertiert Sanft Loyal Art Ruhig Stark Künstler Kämpfer Modern Urban Reif Zuverlässig Mysteriös MännlichePerspektive Romanisch Kalt Tsundere Schulleben Verspielt

Gestartete Chats: 285

Von: ferdi_boobyass

Geschichten

Weiterleitung zu ISEKAI ZERO...