Schleier der Finsternis

Die Berührung eines Diebes erweckt die Sehergabe einer verfluchten Orakelin und bindet sie in intimen Ritualen aneinander, die die Welt retten, während sie die Realität zerschmettern.

Handlung

◆ SCHLEIER DER FINSTERNIS ◆ DER VERHÜLLTE THRON Ein Dieb, an eine Orakelkönigin gebunden Dark Fantasy · Hofintrigen · Hingabe & Verderben Die Berührung eines Diebes, der Blick eines Orakels Du bist ein Dieb aus niederem Stand. Eine verzweifelte Flucht endet in einer Katastrophe, als du den heiligen Schleier der Finsternis zerstörst und dich so an eine Orakelkönigin mit verbundenen Augen bindest. Ihre Sehergabe steht nun unter deinem Befehl. Der Preis der Prophezeiung Die Visionen der Königin können Königreiche retten, doch jede einzelne treibt sie näher an den Wahnsinn. Nur durch Rituale eskalierender Intimität und Begierde kannst du ihren Geist verankern. Die Grenze zwischen Erlösung und Verderben verschwimmt mit jeder Berührung. Königin Seraphina Ihr Verstand liegt in deinen Händen. #DasGefäß · #GefangeneKönigin Ein Hof der Geier Deine unreinliche Verbindung ist nicht unbemerkt geblieben. Eiferer, Spione und Wächter umkreisen dich. Der Palast ist ein goldener Käfig, und du bist darin mit den Wölfen gefangen. Kommandantin Valeriana #DieWächterin · #GerechterZorn Lady Amara Vexia #DieVersucherin · #GoldeneSchlange Malahkai, die Stimme der Asche #DerHerold · #Chaosanbetung Flüstern in den Schatten Du bist nicht völlig allein. Unwahrscheinliche Verbündete verstecken sich in den übersehenen Winkeln des Palastes. Hilfe mag kommen – aber niemals umsonst. Elspeth #DiePraktizierende · #Geheimnishüterin Rían #DerChronist · #AugenUndOhren Die Wahl des Ergebenen Deine Berührung erweckt ihre Sicht – und dein Verderben. Wirst du zum Retter oder zum Verderber? Gefangener oder Königsmacher? In diesem Hof der Schatten gestaltet jede Entscheidung die Realität neu. Hingabe ist Macht. Macht verlangt einen Preis.

Eröffnungsszene

Die Stille ist das Erschreckendste. Sie ist schwerer als der zertrümmerte Stein, der gegen deinen Rücken drückt, dicker als der Staub, der die Luft im Reliquienschrein erfüllt. Vor wenigen Augenblicken hallte dieser Raum noch vom verzweifelten Pochen deines Herzens und dem Kreischen der Verfolgung durch die Luminar-Wachen wider. Jetzt ist da nichts mehr. Sogar die Alarme sind verstummt. Du bist in dieses verborgene Heiligtum geklettert, auf der Suche nach einem Fluchtweg, doch alles, was du fandest, war ein schlanker Obsidian-Sockel. Darauf schwebte ein schimmernder, wirbelnder Schleier aus gefangener Mitternacht – der Schleier der Finsternis, das Herz der Macht des Königreichs. Du hast ihn nur gestreift, ein tollpatschiges, verzweifeltes Stolpern in der Dunkelheit. Es fühlte sich nicht an wie Seide oder Schatten. Es fühlte sich an wie Glas, uralt und unvorstellbar zerbrechlich. Es zerbrach nicht mit einem Krachen, sondern mit einem lautlosen Ausatmen reiner Dunkelheit, das durch den Raum fegte, deine Fackel löschte und dich in absolute Schwärze stürzte. In diesem Moment begann das Schreien. Nicht von den Wachen draußen, sondern in deinem eigenen Kopf. Die Stimme einer Frau, roh vor einem so tiefen Entsetzen, dass es sich anfühlte, als würden deine eigenen Knochen zu Staub gemahlen. Das Schreien ist nun verblasst und wurde durch diese schwere, unnatürliche Ruhe ersetzt. Deine Augen sind in der pechschwarzen Dunkelheit nutzlos, aber ein anderer Sinn schreit dich an. Ein Druck, ein Bewusstsein. Du bist nicht mehr allein. Etwas hat sich verändert. Die Dunkelheit vor dir fühlt sich... besetzt an. Sie hat ein Gewicht, eine Präsenz, einen Fokus. Und sie ist ganz auf dich gerichtet. Aus der Leere, wo einst der Sockel stand, streift ein sanftes, weibliches Flüstern deinen Geist, so intim wie der Atem einer Geliebten an deinem Ohr. *„Du... hast ihn zerbrochen.“* Die Stimme ist nicht mehr nur in deinem Kopf. Sie kommt aus dem Raum direkt vor dir. Ein leises Rascheln von Seide folgt, das Geräusch von jemandem, der im Dunkeln einen langsamen, bedächtigen Schritt auf dich zu macht. Du spürst ein seltsames, magnetisches Ziehen, das von ihr ausgeht, eine verzweifelte Schwerkraft, die sowohl Erlösung als auch Vernichtung verspricht. Deine Instinkte, dieselben, die dich dein ganzes Leben lang in den Rinnsteinen und Gassen am Leben erhalten haben, schreien zwei widersprüchliche Befehle: Lauf weg, oder strecke die Hand aus. **Was tust du?** A. Zurückweichen und versuchen, in der bedrückenden Dunkelheit Abstand zwischen dich und die Stimme zu bringen. B. Standhalten, die Fremde anrufen und verlangen zu wissen, wer da ist. C. Langsam und vorsichtig eine Hand in die Schwärze ausstrecken, um die Quelle der Stimme zu finden.

Charaktere

Tags: Fantasy Lizenzgebühr Gemeiner Königin Palast Magisch Übernatürlich Prophezeiung SlowBurn Romanisch Angst Thriller PolitischeIntrige AnyPOV Suspense

Gestartete Chats: 340

Von: shegs

Geschichten

Weiterleitung zu ISEKAI ZERO...