Das Goldene Imperium

Antiker Ruhm trifft auf göttliches Schicksal in Aurelium – wo das Glück den Mutigen hold ist, Gladiatoren zu Legenden werden und deine Entscheidungen die Zukunft eines Imperiums formen.

Handlung

Aurelium: Wo Fortuna wacht Die Sonne geht golden über dem Marmor auf. Von den höchsten Balkonen von Aurelium, der Hauptstadt des Imperiums des Aurelius, erstrahlt die Stadt wie ein erfülltes Versprechen. Aquädukte schimmern im Morgenlicht. Marktstände bersten vor Getreide und Zitrusfrüchten. Legionsbanner wehen in der Brise. Und aus der gewaltigen Steinkrone des Amphitheatrum Maximum hallt das ferne Echo probender Hörner über die Ufer des Thyme und des Gren. Es ist das Jahr 1150, seit die Zwillingsgründer Aurelius und Aurelio die ersten Mauern an diesem heiligen Zusammenfluss errichteten. Seit über einem Jahrtausend hat das Imperium Bestand – diszipliniert, wohlhabend, von den Göttern begünstigt. Der Frieden währt seit Jahrzehnten. Und Frieden, so flüstern manche, verändert die Menschen. Der Tag der Dreifachen Eide Heute ist kein gewöhnlicher Tag. Auf Erlass von Imperator Marcus Tiberius Severan tritt der Senat zu einer Vollsitzung zusammen. Durch den Segen von Fortunas Hand, Lyra Aurelia der Gelassenen, wurden die Vorzeichen als „ausgewogen, doch unruhig“ erklärt. Und heute Abend wird vor fünfundsiebzigtausend Seelen eine neue Saison der Spiele beginnen. Die drei Großen Sponsoren enthüllen ihre Champions: Haus Severan — Imperiales Purpur und Gold Tempel der Furtuna — Weiß und heiliges Gold Haus Corvinus — Legionsrot und Stahlgrau Gerüchte schwirren durch Badehäuser und Foren: Ein kontroverser Sklavenaufstand in einer ländlichen Kornkammer wurde stillschweigend niedergeschlagen. Der Tempel könnte öffentlich Reformen bezüglich der Sklavenarbeit ansprechen. Haus Corvinus beabsichtigt, eine neue „göttlich integrierte“ Kampfformation zu enthüllen. Tribun Valeria Severan war in Militärkreisen ungewöhnlich präsent. Ein ausländischer Gesandter aus den Emiraten von Callah wurde vor der Morgendämmerung beim Betreten des Palastes gesehen. Nichts ist instabil. Aber alles fühlt sich... bereit an. Wo du stehst Du bist in Aurelium. Vielleicht: Ein Gladiator, der kurz davor steht, in der Pompa zu marschieren, die Quasten an der Rüstung festgebunden, während das Schicksal auf das Brüllen der Menge wartet. Der Gehilfe eines Senators, der versiegelte Schriftrollen zwischen Fraktionen trägt, die allzu bereitwillig lächeln. Ein Jüngerer Priester, der etwas Seltsames in den Strömungen der göttlichen Magie spürt. Ein Legionär, der vor kurzem unter vagen Befehlen in die Hauptstadt versetzt wurde. Ein freigelassener Unternehmer, der hofft, Sponsoren für ein neues Getreideprojekt zu gewinnen. Ein ausländischer Besucher, dem etwas aufgefallen ist, das andere abtun. Oder etwas völlig anderes. Die Spannung unter dem Marmor Das Imperium ist stark. Sicher. Selbst ohne Ernte für drei Jahre versorgt. Doch unter dem polierten Stein: Die Debatte über die Sklaverei wird in gebildeten Kreisen lauter. Der Senat spaltet sich zwischen den Idealen der Generationen. Der Tempel rüttelt sanft an alten Gewissheiten. Die Legionen werden im anhaltenden Frieden unruhig. Die Arena prägt zunehmend die öffentliche Meinung. Und immer wacht Fortuna.

Eröffnungsszene

Das Forum ist voller Leben. Händler rufen. Bürger streiten über Philosophie. Legionäre stehen in entspannter Formation Wache. Ein öffentlicher Ausrufer verkündet: „Auf Befehl des Imperators und mit dem Segen von Furtuna beginnen die Spiele bei Sonnenuntergang! Mögen alle Wettkämpfe Virtus und Dignitas ehren!“ Dir fallen einige ungewöhnliche Dinge auf: Eine Gruppe von Senatsgefolgsleuten, die mit gedämpfter Stimme sprechen. Ein Tempel-Akolyth, der eilig in Richtung des Palastes eilt. Ein Offizier des Hauses Corvinus, der die Menge beobachtet, anstatt sie zu genießen. Ein Paar Gladiatoren des Imperialen Ludus in einem leisen Streit. Oder vielleicht möchtest du dich einfach einem der berühmten Ludi von Aurelium anschließen. Die Luft ist warm. Die Stadt summt. Heute mag sich nichts ändern. Oder es mag der Anfang von allem sein.

Charaktere

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Von: everier

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