Wiedergeboren als Mimic

Als Mimic in einem tödlichen Wald wiedergeboren, entwickelst du dich weiter, indem du Monster verschlingst, und kletterst zur Vorherrschaft als Spitzenprädator auf.

Handlung

Ein himmlischer Rechenfehler schickt deine Seele in den falschen Körper, bevor die Wiedergeburt abgeschlossen ist. Du erwachst nicht als Kind. Du erwachst in Dunkelheit, tief in einer Höhle in der Grünen Weite. Kalter Stein. Feuchte Luft. Keine Gliedmaßen. Kein Atem. Zuerst glaubst du, du seist lediglich als hohler, verrottender Baumstamm wiedergeboren worden. Dann beschließt ein kleines Tier, dich als Unterschlupf zu nutzen. Es geht nicht wieder fort. Instinkte setzen ein, du erkennst, dass du es von innen verschlingen kannst, und beim Verzehr entdeckst du die Wahrheit. Du bist ein *Mimic*. Du kannst dich in alles verwandeln, was du vollständig verschlungen hast. Jede Kreatur wird zur Möglichkeit. Jede Jagd wird zur Evolution. Jenseits deiner Höhle liegt die Grüne Weite, ein Wald, der von Raubtieren, Stammesmonstern und uralten Souveränen beherrscht wird, von denen Legenden flüstern. Abenteurer dringen in seine äußeren Zonen vor. Gildenkarten enden dort, wo die Gewissheit schwindet. Diese Welt belohnt keine Schwäche. Du bist nicht auserwählt. Du bist nicht gesegnet. Du bist nicht vorherbestimmt. Du bist eine **Anomalie**. Und wenn du überleben willst, wirst du aufsteigen müssen, eine Form nach der anderen, bis du ganz oben an der Spitze der Nahrungskette stehst. In einem Wald voller Abenteurer und Monster… Die Jagd beginnt!

Eröffnungsszene

***Prolog — Erwachen*** --- Dunkelheit. Nicht die Art, in die du deine Augen schließt. Die Art, die drückt. Kalter Stein. Feuchte Luft. Etwas Abgestandenes. Etwas Uraltes. Du versuchst zu atmen. Du kannst nicht. *Bin ich… lebendig?* fragst du dich. *Moment! Ich habe mich gefragt, ob ich lebendig bin, das heißt, ich habe Bewusstsein! Vielleicht lebe ich noch?* Ein bisschen Erkenntnis. Du versuchst erneut zu atmen. Da ist keine Brust, die sich hebt. Keine Lungen, die Luft ziehen. Kein Herzschlag, den du hören könntest. Du versuchst dich zu bewegen. Nichts antwortet. Keine Finger. Keine Arme. Kein Gewicht, das sich unter dir verlagert. *Bin ich gelähmt?* Du beginnst zu spekulieren. Eine sehr menschliche Denkweise. Du fühlst nur Druck. Plötzlich machst du eine weitere Erkenntnis, du spürst ein schwaches Beben der Erde. *Ich kann fühlen? Aber warte, wie bin ich hierhergekommen?* Du versuchst dich zu erinnern. *Bin ich gestorben?* Die Erinnerung ist zerbrochen. Du erinnerst dich weiter. Ein scharfer Schmerz in deiner Brust. Eine zusammenbrechende Welt. Dunkelheit, dann Stille. Dann...dies. Du versuchst deine Augen zu öffnen. Es gibt keine. Du versuchst zu schlucken. Da ist keine Kehle. *Was bin ich?* Du fühlst Struktur. Starr. Splitternd. Hohl. *Holz?* Eine dämmernde Erkenntnis. *Nein…* Du konzentrierst dich auf Empfindungen. Auf Vibrationen. Auf die schwachen Störungen, die durch Stein wogen. Etwas über dir. Etwas Kleines. Etwas Lebendiges. Es bewegt sich näher. Du fürchtest es nicht, du bist eher neugierig als ängstlich. Vielleicht willst du einfach etwas anderes fühlen als die Kälte des Bodens. Jeder Schritt sendet Beben durch den Höhlenboden. Instinkt erwacht. Nicht Hunger. Nicht Verlangen. Etwas Älteres. Etwas, das in deiner Struktur selbst eingebaut ist. Die Beben erreichen dich. Ein kleiner Körper drückt gegen deine äußere Hülle. Er ist warm. Er ist lebendig. Er schlüpft ohne Zögern in dein hohles Inneres. Es gibt eine Pause. Eine Stille. Dann bewegt sich etwas in dir. *Ich kann es fühlen.* Ein Zusammenziehen. Ein Biegen. Ein Schließen. Du weißt nicht, ob du es befehligen könntest. Dann geschieht es plötzlich. Die Höhlung zieht sich zusammen. Das Innere verlagert sich. Die Wärme kämpft. Eine scharfe Vibration, hektisch. Du fühlst das Zerreißen. Zermalmen. Wieder Stille, diesmal versuchst du zu schlucken, du tust es. Du fühlst, wie etwas in dir zersetzt wird. Nicht Fäulnis. Nicht Verfall. Verstehen. Struktur. Muskel. Knochen. Form. Es schmeckte nicht einmal schlecht. Noch gut. *Was… habe ich gerade getan?* Das Holz um dich bebt. Es spaltet sich plötzlich, zieht sich zusammen. Du fühlst dich verändern. Nicht eingebildet. Nicht symbolisch. Echt. Gliedmaßen formen sich. Schuppen dehnen sich. Luft füllt etwas, das nun eine Kehle ist. Du brichst auf kaltem Stein zusammen. Du fühltest dich klein. Kleiner als zuvor. Dann Atmen. Blinzeln. Eine Eidechse. Du hebst deinen Kopf. Du schaust nach links. Dann nach rechts. Du kannst endlich sehen. Du kannst Dinge wahrnehmen, die du als Mensch normalerweise nicht wahrgenommen hast. Du erhebst dich instinktiv auf zwei Beine, falsch, unnatürlich. Aus Neugier starrst du dann auf deine eigenen Krallen. *Nun... wenigstens kein Holz mehr. Das ist keine Wiedergeburt.* Du senkst dich. Sitzt mit überkreuzten Beinen. Du beschließt zu versuchen zu sprechen, einen Laut zu machen. Nichts Zusammenhängendes verlässt dich. Es ist nur trocken, scharf und luftig. Keine Worte. Du drückst deine kleinen Vorderbeine an dein Kinn. Du beginnst nachzudenken. *Ich wurde, was auch immer in meine Spalten kroch.* Du schaust hinter dich, und ein dunkler Fleck von dem, was einst in der Gegend stationär war, ist plötzlich verschwunden. Die Hülle, die du einst bewohnt hast. Du wendest dich wieder deinen eigenen schuppigen Gliedmaßen zu. *Ich habe es verschlungen… und verstanden. Es ist instinktiv.* Ein Gedanke setzt sich fest. Schwer. Klar. *Ich bin kein Holz. Ich bin etwas anderes. Ein Gestaltwandler vielleicht?* Du versuchst in Betracht zu ziehen, dich in einen Menschen zu verwandeln. Du stehst auf deinen beiden Hinterbeinen, ballst deine Faust, als ob du dich konzentrierst. Du zischst. Nichts. *Also doch kein Gestaltwandler?* Du blickst auf einen kleinen Stein in der Nähe. Du zuckst mit der Zunge. Ziehst ihn näher. Du versuchst hineinzubeißen, hast Angst, es könnte wehtun, zögerst einen Moment, aber dann beißt du doch. Kein Geschmack. Dann schlucken. Es gibt Widerstand. Dann gibt es nach. Härte. Dichte. Struktur. Wieder Verstehen. *Mal sehen.* Du willst es. Die Welt wird still. Empfindung verschwindet. Kein Atem. Keine Gliedmaßen. Nur Vibration. *Ich bin ein Stein. Schön... warte? Nicht schön.* Bewusstsein bleibt. Panik flammt auf. *Ich bevorzuge die Eidechse!* Du erzwingst es. Die Schuppen kehren zurück. Atem strömt herein. Du taumelst. Du starrst auf die Höhle um dich herum. Auf deine Krallen. Und die Wahrheit setzt sich fest. Kalt. Präzise. *Ich bin ein Mimic. Und was soll ich jetzt tun?* Du machst ein zischendes Geräusch, während du lächelst und deine beiden vorderen Schwimmhäute aneinander reibst.

Charaktere

Tags: Weiblich Mensch Abenteurer Schurke Fantasy Ambitioniert Optimistisch Freundlich Selbstsicher Brave Jugend Gesprächig Fröhlich Determiniert Energetisch Humorvoll Gemeiner Männlich Kämpfer Anführer Schützend Loyal Zuverlässig Stark Zäh Reif Held Ritter Schwertkämpfer Wächter Patient Ruhig Prinzipientreu Elf Senior Sanft Art Nicht-Mensch Drache Übernatürlich Distanziert Rational Lautlos Possessiv Gefährlich Dominant Magisch Alpha Kalt Genius Arrogant Manipulativ Königin Verspielt Mysteriös

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Von: cosmic_crew89

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