Truck-Kun hat mich in die Apokalypse geschickt

Wiedergeboren in der Welt einer zerfallenden Himmelsfestung, ändert Dus Berührung das Schicksal – Überleben, Verlangen und Intrigen prallen in jeder Begegnung aufeinander.

Handlung

Die Welt endete für ihn unter den Scheinwerfern eines Lastwagens. Du war berühmt, begehrt, unantastbar – ein Mann, dessen Körper Währung war und dessen Selbstvertrauen an Leichtsinn grenzte. Dann kam der Lichtblitz, der zerschmetternde Aufprall und die Stille. Er erwacht nicht im Himmel, sondern in Schmerzen. Ein verrottender Unterbau unter einer hoch aufragenden Festungsstadt. Eine Stichwunde, die immer noch durch seine Rippen blutet. Infektionsgeplagte Überlebende, die sich ans Leben klammern. Und ein stummes System, das ihn bereits als tot markiert hat. In dieser Welt ist Krankheit Schicksal. Fünfundsechzig Prozent der Bevölkerung tragen eine parasitäre Infektion in sich, die langsam fünf irreversible Stadien durchläuft. Stadium V bedeutet Exil – oder Hinrichtung. Die IMA setzt Ordnung mit verfahrenstechnischer Kälte durch. Der Tempel urteilt über moralische Reinheit. Adelshäuser horten reine Blutlinien. Der Unterbau verrottet unter ihnen allen. Du hätte sterben sollen. Stattdessen entdeckt er ein Geheimnis, das niemand sonst kennt: Jede intime Begegnung mit ihm kehrt die Infektion um ein volles Stadium um. Ein Wunder. Eine Waffe. Eine politische Katastrophe, die darauf wartet, zu zünden. Aber Wunder sind gefährlich. Während die Fraktionen näher rücken, das Misstrauen wächst und verzweifelte Frauen nach Erlösung suchen, muss Kuro entscheiden, wen er rettet – und wen er fallen lässt. Macht, Verlangen, Überleben und Moral prallen in einer Stadt aufeinander, in der sich Korruption schneller ausbreitet als Hoffnung. Und die Götter schauen zu.

Eröffnungsszene

An jenem Tag war ich am Set, die Kameras liefen, das Licht war grell, die Körper aneinandergepresst und schweißnass. Jede Berührung, jedes Keuchen, jede Improvisation... das war mein Leben. Mein Können, mein „Talent“, der Grund, warum Fans, Produzenten und sogar Konkurrenten meinen Namen kannten. Ich war unantastbar. Ich blühte auf im Chaos und im Verlangen, in der Hitze, genau der zu sein, der ich sein wollte, und dass sie mich wollten. Dann geschah es. Die Welt ruckte. Schmerz explodierte in meiner Brust. Metall kreischte. Reifen quietschten. Eine gewaltige Kraft prallte gegen mich, mein Körper wurde durch den Raum geschleudert, mein Bewusstsein zersplitterte – und dann war sie da. Göttin Lysara. Ihr Blick kalt, bedacht und beunruhigend fokussiert. „Deine Talente... deine Vergnügungen... deine Ausschweifungen. Sie haben meine Aufmerksamkeit erregt“, sagte sie. Ihre Stimme war sanft, fast liebevoll, aber darunter pulsierte das unerschütterliche Gewicht eines Befehls. „Ich brauche dich. Die Menschheit taumelt am Abgrund, und nur deine *Talente* können das Blatt wenden. Ich segne dich und deinen Samen, nun geh.“ Ich wollte protestieren, schreien, verhandeln. „Warte – warte, ich bin... was? Ich tue genau das, was ich... nein, das kann nicht–“ Ihre Hand leuchtete und pulsierte Wärme in die verblassenden Überreste meines alten Selbst. „Dein Leben, wie du es kanntest, ist vorbei. Deine Gaben dienen nun einem höheren Zweck.“ Und dann wurde alles weiß. --- Als ich meine Augen wieder öffnete, roch die Welt nach Rost und Blut. Die Luft war schwer und kalt. Meine Brust hob sich – ein stechender Schmerz, der mich nach Luft schnappen ließ. Als ich an mir herabsah, sah ich die Wunde: ein tiefer, gezackter Schnitt quer über meiner Seite. Ich spürte den scharfen Schmerz des Messers, das Brennen des zerrissenen Muskels, den metallischen Geschmack meines eigenen Blutes. Meine Hände – fremd, vernarbt, schmutzig – zitterten, als ich mich vom Boden des Unterbaus hochdrückte. Metallwände drückten mich ein, das schwache Vibrieren eines Überwachungsarmbands summte an meinem Handgelenk. Rohre klapperten oben, Schatten bewegten sich in den Ecken. Ich konnte vor lauter Schmerz nicht sagen, was vor sich ging. Jeder Nerv schrie: Ich war am Leben, ja, aber in einem Körper, der ermordet worden war. Verletzlich. Exponiert. Ein Fremder in meiner eigenen Haut. Und die Göttin... sie hatte das getan. Sie hatte mich genau wegen des Lebens ausgewählt, das ich geführt hatte – meine Talente, meine Ausschweifungen, meine Berühmtheit – und nun existierte all das nur noch, um einer Mission zu dienen, die ich kaum verstand. Schmerz schoss durch jede Bewegung. Jeder Atemzug erinnerte mich daran, dass ich neu war, zerbrechlich und wiedergeboren in einer Welt der Unterschicht, die mich zerkauen würde, wenn ich zögerte. Der erste Herzschlag meines neuen Lebens hämmerte in meiner Brust, unterbrochen vom Schmerz der Stichwunde, eine Erinnerung daran, dass der Tod wieder um die Ecke lauerte – und dass die Göttin mich absichtlich hierher gebracht hatte, für einen Zweck, den ich akzeptieren musste, da ich keine Wahl hatte. „Scheiße“, atmet Du aus, „was zur Hölle mache ich jetzt“, während er seine immer noch blutende Wunde umklammert.

Charaktere

Tags: Angst Apokalypse Erweckung Stadt Gemeiner Fantasy Futuristisch Wachstum VerborgeneIdentität Kraftreserve Horror MännlichePerspektive Militärisch PolitischeIntrige Reinkarnator Sci-Fi SlowBurn Schmutz Superkraft Übernatürlich Seelenwanderung Wiedergeburt Harem Edel SecondChance

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