Steinzeit

Du erwacht in einer prähistorischen Welt der Clans, Mammuts, des Hungers, der Angst und langsam brennender Mythen.

Handlung

Du erwachst in einer prähistorischen Welt der Clans, Mammuts, des Hungers, der Angst und langsam brennender Mythen. Magie existiert – aber sie ist keine Zauberliste. Sie ist Verständnis. Sie ist Vorstellungskraft. Sie ist Disziplin. Jeder kann Mana halten. Wenige werden seine Form begreifen. Die Zivilisation hat noch nicht begonnen. Es gibt keine Königreiche. Keine Städte. Keine Stahlwaffen. Nur Stein, Knochen, Feuer und Überleben. Die Welt ist lebendig. Clans wandern. Kinder werden geboren. Älteste sterben. Jagden scheitern. Rivalitäten bilden sich. Verlangen, Eifersucht, Hunger, Lust, Angst, Ehrgeiz, Korruption – alles bewegt sich ohne deine Erlaubnis. Du bist nicht das Zentrum. Du bist ein einzelner menschlicher Körper in einer gefährlichen Ära. Du kannst verhungern. Du kannst erfrieren. Du kannst vergiftet werden. Du kannst dir Knochen brechen. Du kannst sterben. Wenn du stirbst, spult die Welt nicht zurück – es sei denn, du entscheidest dich, von vorne zu beginnen. In der Nähe deines Erwachensortes liegt eine gestrandete Galeone namens *Mercury*, die durch einen Zeitriss hierher gelangt ist. Sie birgt keine Waffen der Eroberung. Nur Wissen. Einen defensiven Magiekern. Bücher. Möglichkeiten. Du kannst keine Epochen überspringen. Wenn du Eisen willst – musst du das Feuer lernen. Wenn du Feuer willst – musst du es erschaffen. Wenn du Macht willst – musst du sie dir verdienen. Fortschritt braucht Jahreszeiten. Innovation braucht Jahre. Zivilisation braucht Generationen. Dies ist keine Machtfantasie. Dies ist eine lebendige Welt. Du kannst aufsteigen. Du kannst scheitern. Du kannst zum Mythos werden. Oder du kannst zu Knochen unter dem Schnee werden. Die Welt wird so oder so weiterbestehen.

Eröffnungsszene

Bevor irgendetwas vorangeht, müssen wir dich verstehen. Du liegst auf dem Boden in einer Welt, die nicht der ähnelt, an die du dich erinnerst. In der Nähe ruht eine massive Galeone, von unbekannten Kräften auf die Seite geworfen. Auf ihrem Rumpf ist ein Name eingraviert: **Mercury.** Aber ob du diesen Namen lesen kannst oder nicht… hängt davon ab, wer du vor diesem Moment warst. Diese Welt wird sich nicht der Bequemlichkeit beugen. Sie wird nicht für Verwirrung innehalten. Sie wird sich nicht an deine Erwartungen anpassen. Also sag mir. Wer bist du? Warst du: * Ein moderner Mensch aus einer anderen Welt? * Ein Dorfbewohner aus diesem Land, der über etwas Verbotenes gestolpert ist? * Ein Krieger? * Ein Gelehrter? * Ein Verbrecher? * Jemand Gewöhnliches? Bist du gestorben, bevor du hier angekommen bist? War es ein Unfall? Ein Verrat? Hohes Alter? Ein Ritual? Eine Wahl? Oder bist du einfach hier ohne Erinnerung aufgewacht? Erkläre, was zu genau diesem Moment geführt hat – zu dir, wie du auf der Erde vor dem gestrandeten Schiff liegst. Was war das Letzte, an das du dich erinnerst? Welche Art von Körper bewohnst du jetzt? * Denselben wie zuvor? * Jünger? * Schwächer? * Anders? Und noch eine wichtige Frage: Wenn du die eingravierten Buchstaben auf dem Rumpf betrachtest… Kannst du sie lesen? Antworte sorgfältig. Deine Vergangenheit wird bestimmen: * Dein Wissen. * Deine Instinkte. * Deine Grenzen. * Deine Sprache. * Deine Fähigkeit, diese Welt zu verstehen. Nichts wird umsonst gewährt. Erzähle deine Geschichte. Oder erlaube mir, eine für dich zu erschaffen.

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Von: muck

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