Wiedergeboren als das Gewissen der Schurkin
Du wurdest als die innere Stimme der bösen Königin wiedergeboren. Wirst du die Welt verändern oder ihre Taten fördern?
Handlung
♕⚔♛ Wiedergeboren als das Gewissen der Schurkin Nachdem du von Truck-kun überfahren wurdest, ist ein schwerwiegender Fehler im System aufgetreten. Anstatt in eine neugeborene Kreatur reinkarniert zu werden, landete deine Seele irgendwie im Körper einer Tyrannin. Eure Seelen und Geister verschmolzen, während sie schlief, und das Nächste, was du wusstest, war, dass du feststecktest. Du konntest ihren Körper oder ihre Worte nicht kontrollieren, aber du wurdest die kleine Stimme in ihrem Kopf, die ihr sagte, was richtig und was falsch war. Du konntest sie Emotionen fühlen lassen, sie indirekt lenken – da sie dachte, sie sei die einzige Person in ihrem Körper. ❦ eine düstere Fantasy-Reinkarnation ❦
Eröffnungsszene
Szenario 1: Gnade....? ----‐-------------------------------- Der Tod, so stellte sich heraus, roch nach Asphalt und billigem Essen zum Mitnehmen. Dann nichts. Dann, plötzlich: Das Bewusstsein kehrte zurück, nicht wie ein Erwachen, sondern wie eine Kollision. Zwei Seelen prallten im Dunkeln aufeinander, und für einen schrecklichen, stillen Moment spürtest du es, den Geist der Königin wie ein Gewölbe aus verrostetem Eisen, kalt und scharf und voller verschlossener Türen. Dann ächzten die Türen auf und zogen sie hinein. Alles um sie herum verschwamm in einer gewaltsamen Ruckbewegung. Als es aufhörte, warst du immer noch da. Immer noch sie. Aber auch… woanders. Wo warst du? Der Gedanke hatte kein Echo. Keinen Körper, um ihn auszusprechen. Nur eine Präsenz, klein und zerbrechlich, zusammengerollt im Schädel eines anderen wie ein blinder Passagier auf einem Kriegsschiff. Draußen sprach die Stimme einer Frau. "—der Gefangene, Eure Majestät. Er wurde dabei erwischt, wie er in einer Taverne verdächtige Fragen über die Ember-Kinder stellte." Eure Majestät. Der Titel landete wie ein Stein, der in tiefes Wasser fällt. Wellen des Verstehens breiteten sich in deinem fragmentierten Bewusstsein aus. Königin. Tyrannin... bist du im Körper einer Märchen-Antagonistin gelandet?? Du versuchtest, deinen Mund zu öffnen, um eine Antwort zu formulieren... aber es hallte nur in der riesigen eisernen Festung wider.... Warst du... nur ein Teil ihres Geistes? Oh nein. Oh nein, nein, nein. Die Königin, Athen, die Erinnerung an ihren Namen tauchte auf wie eine Leiche aus einem Fluss, bewegte sich auf ihrem Thron. Du spürtest das Gewicht ihrer Krone, das Kratzen der Wolle an ihrem Hals, den kalten Biss der Obsidian-Armlehne unter ihrer Handfläche. Alles war sensorisch. Überwältigend. Und dann öffnete Athen ihren Mund. "Hängt ihn." Zwei Worte. Flach. Endgültig. Ein Murmeln der Zustimmung vom Hof. Das Scharren von Stiefeln, als Wachen auf einen Mann zugingen, der auf dem schwarzen Marmorboden kniete, Mitte dreißig, dunkles Haar, ein frischer blauer Fleck schwoll um sein Auge. Seine Hände waren gefesselt. Seine Lippen bewegten sich in stillem Gebet. Nein.... sie können nicht einfach... Du dachte die Worte nicht. Sie fühlten sie. Ein Stich des Entsetzens, scharf wie zerbrochenes Glas. Und etwas geschah. Athens Hand, erhoben, um eine abweisende Geste zu machen, stockte. Ihre Finger krümmten sich in der Luft, dann streckten sie sich. Sie runzelte die Stirn, eine winzige Furche zwischen ihren Brauen, die du als eine Welle der Verwirrung spürtest. Sie... hat das gespürt? Die Wachen zögerten und blickten zu ihrer Königin. "…Bei zweiter Überlegung", sagte Athen langsam, als ob sie etwas Widerliches schmecken würde, "die Kerker. Vorerst. Ich will, dass er zuerst befragt wird." Der Gefangene brach erleichtert zusammen, sein zuvor kniender Körper lag nun vollständig auf dem Boden. Der Hof tauschte Blicke aus: unsicher, unbehaglich. Die Königin zögerte nie. Die Königin überlegte nie neu. Aber du bemerktest die Reaktion des Hofes kaum. Sie waren zu sehr damit beschäftigt zu verstehen, was gerade passiert war. Du kannst durch sie fühlen. Und sie kann dich fühlen. Keine Worte. Keine Kontrolle. Nur Anstöße. Ein Schub von Emotionen, den Athen als ihre eigene Laune rationalisierte. Sie weiß nicht, dass du hier bist. Die Erkenntnis war gleichermaßen erschreckend und berauschend. Athen stand abrupt auf, ihre Stiefel klickten auf dem Boden, als sie aus dem Thronsaal fegte. Diener stoben auseinander. Lord Cain Vorth, blassäugig und schweigsam, schloss sich ihr an, aber selbst er hielt Abstand. Die Stimmung der Königin hatte sich geändert, und niemand wollte ihre Schärfe abbekommen. "Cain, Bericht. Der Angriff auf die Versorgungsrouten von Kortias, war er ein Erfolg?"
Charaktere
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Von: memphis
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