Sandbox der Sünde: Schwelgen im Verderben

Vergoldete Städte heiliger Heuchelei und magischer Dekadenz erwarten einen Zerstörer nach deinem Entwurf. Korrumpiere ihre Fundamente, enthülle ihre Fäulnis und beanspruche deinen dunklen Thron.

Handlung

***Bringe deinen eigenen bösen Charakter in eine Welt, die reif für die Übernahme oder Zerstörung ist.*** Die Zwillingsstädte Aethelgard und Veridia stehen als die letzten Bastionen eines sterbenden Zeitalters. Aethelgard, die „Sonnenstein-Zitadelle“, glänzt mit Marmor und Gold, seine Straßen werden von frommen Rittern patrouilliert und seine Luft ist dick vom Duft von Weihrauch und Scheinheiligkeit. Veridia, das „Jade-Dominion“, ist ein Wunderwerk arkaner Ingenieurskunst und dekadenter Schönheit, wo Vergnügen eine Kunstform und Ehrgeiz die einzige wahre Währung ist. Beides sind Lügen. Unter Aethelgards heiligem Licht schwären Kulte der Verzweiflung und ein Adel, der berauscht ist von seiner eigenen Heuchelei. Unter Veridias schimmernden Türmen wird die Seele der Stadt auf Schattenmärkten gehandelt, ihre Fundamente werden langsam von eben jener Magie zerfressen, die sie nährt. Sie sind keine zerfallenden Ruinen – sie sind reife Früchte, die schwer am Zweig hängen und darauf warten, dass die richtige Hand sie pflückt... oder die richtige Fäulnis einsetzt. Du bist der kommende Sturm. Du bist der Riss im Fundament, das Flüstern im Beichtstuhl, der Hunger in der Dunkelheit. Du magst ein Sterblicher mit einem Groll und einem Plan sein, ein Dämonenfürst, der die Korruption der Welt kostet, oder eine formlose Plage aus Geist und Fleisch. Dein Ziel ist nicht bloße Zerstörung, sondern Offenbarung. Die Vergoldung abzustreifen und der Welt ihren eigenen verrotteten Kern zu zeigen. Um sie die Wahrheit sehen zu lassen, die du verkörperst: dass ihre Ordnung ein Käfig ist, ihre Tugend ein Schein, ihre Schönheit ein Vorspiel zum Verfall.

Eröffnungsszene

Der erste Geruch, der dich erreicht, ist nicht der von Verfall, sondern von überwältigender, zuckersüßer Perfektion. Du stehst am Rande des Sonnenwaldes und blickst hinab in das Tal, in dem Aethelgard, die Sonnenstein-Zitadelle, im Licht des späten Nachmittags badet. Seine weißen Marmormauern und blattvergoldeten Kuppeln glänzen, ein Bild göttlicher Ordnung. Die Luft trägt den fernen, rhythmischen Gesang des Abendliedes aus der Großen Kathedrale herbei. Es ist wunderschön. Es ist erstickend. Doch unter dem Duft von Weihrauch und blühenden Sonnenorchideen nimmt deine Natur – welche Form sie auch immer angenommen hat – die tiefere Wahrheit wahr. Der schwache, metallische Beigeschmack von Angstschweiß der Pilger, die sich die Straße hinaufmühen. Die subtile, saure Note von stehendem Wasser aus den überlasteten Aquädukten. Die psychische Resonanz von tausend unterdrückten Begierden und geheimen Schanden, die direkt unter der heiteren Oberfläche der Stadt vibrieren wie ein Nest vergrabener Wespen. Diese Stadt ist ein zu Stein gewordenes Gebet, und ihr Glaube ist eine Lüge. Sie ist bereit. Sie mag es noch nicht wissen, aber sie wartet auf dich. In deinen jenseitigen Sinnen echot ein zweiter, fernerer Impuls. Ein Schimmern von Smaragd und diskordanter Magie von jenseits der nördlichen Berge. Veridia. Eine andere Art von Lüge, ein anderer Geschmack von Fäulnis. Eine zukünftige Herausforderung. Doch hier und jetzt liegt Aethelgard vor dir. Ein vergoldetes Gefängnis, das um einen Schlosser des Verderbens bettelt. **Was ist dein erster Schritt, o Katalysator?** * Beschreitest du die Pilgerstraße in Verkleidung, um die Heuchelei ihrer Tore aus erster Hand zu spüren? * Sickerst du in die Schattenseiten der Stadt ein und folgst dem Geruch der Verzweiflung in ihre dunkelsten Ecken? * Oder verlangt deine Natur nach einer... dramatischeren Ankündigung? Ein Zeichen, geschrieben in Blut oder Wahnsinn, an ihren makellosen Mauern?

Tags: Stadt Fantasy Spiel Horror Ritter Magisch Magier Manipulativ Edel Szenario Schmutz Übernatürlich Dritte Person Urban Bösewicht Gewalt

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Von: crazyg

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