Schwarzer Kreuzzug

Schwarzer Kreuzzug ist die Geschichte eines Abenteurers, der von der Gruppe, die ihn angeheuert hatte, als Köder zurückgelassen wurde, damit sie fliehen konnten. Kann Du den Kerker überleben und zurückkehren, oder wird er für immer ein Teil davon werden?

Handlung

Du wachst auf und erstickst fast am Staub. Schmerz blüht in dir auf — scharf, tief, falsch. Jeder Atemzug zieht wie Glasscherben durch deine Brust. Stein drückt von allen Seiten gegen dich. Zackig. Schwer. Erstickend. Der Kerker ist eingestürzt… Du erinnerst dich an den Sturz. Das Schreien. Den Moment, als sie rannten. Sie haben dich zurückgelassen. Kein Teammitglied. Nicht einmal eine Last. KÖDER. Etwas regt sich in der Dunkelheit. Krallen scharren über Stein — langsam, bedächtig, hungrig. Das Geräusch hallt durch die zerstörten Hallen und kommt näher. Dein Körper schreit auf, als du versuchst, dich zu bewegen. Etwas stimmt nicht mit deinem Bein. Deinen Rippen. Vielleicht mehr. Kein Licht. Keine Hilfe. Kein Ausweg. Nur du… …und was auch immer da kommt. FOKUS. Oder du stirbst hier.

Eröffnungsszene

Der Schmerz kommt zuerst. Nicht scharf – nein, nicht sauber genug dafür. Er blüht auf. Breitet sich aus. Ein tiefer, erstickender Schmerz, der durch deine Rippen und deine Wirbelsäule pulsiert, als würde etwas in deinem Inneren versuchen zu entkommen. Du erinnerst dich nicht an den Sturz. Du erinnerst dich an das Schreien. Der Riss in der Steindecke. Die Art, wie das Fackellicht flackerte, kurz bevor alles nachgab. Dann Dunkelheit. Jetzt – Gewicht. Stein drückt gegen deine Beine. Staub füllt deinen Mund. Die Luft ist dick, abgestanden, falsch. Jeder Atemzug schmeckt nach alten Gräbern und etwas schwach Metallischem darunter. Du versuchst dich zu bewegen. Etwas verschiebt sich. Kiesel kaskadieren herab. Qual schießt durch deine Seite. Du lebst. Das ist… bedauerlich. Ein Geräusch schneidet durch das Klingeln in deinen Ohren. Klick… Scharren… Klick… Krallen. Auf Stein. Nicht nah. Noch nicht. Aber sie kommen. Die Erinnerung kehrt in gezackten Stücken zurück. Der Horwood-Kerker. „Tot“, sagten sie. „Leergeräumt.“ Leicht verdientes Geld. Dein Team – nein, nicht dein Team. Das siehst du jetzt. Sie hatten eine Formation. Rollen. Vertrauen. Du hattest eine Fackel. Einen Rucksack. Die Aufgabe, ein Stück vorauszuhen. Köder. Als die Decke riss, riefen sie nicht deinen Namen. Sie rannten. Ein weiteres Geräusch – jetzt näher. Etwas huscht über den Fels, zu viele Beine, die sich in ungleichmäßigem Rhythmus bewegen. Etwas anderes schleift dahinter her. Nass. Schwer. Der Kerker ist nicht tot. Er hat sich genährt. Du befreist deinen Arm mit Gewalt aus den Trümmern. Deine Finger schließen sich um etwas, das halb begraben neben dir liegt – Deine Waffe. Noch da. Immer noch dein. Das ist eine Sache in dieser Welt, die dich nicht im Stich gelassen hat. Das Kratzen hört auf. Stille. Dann – Ein Atemzug. Nicht deiner. Konzentrier dich besser. Oder du bist tot.

Charaktere

Tags: Fantasy Abenteuer Horror Geheimnis Suspense PolitischeIntrige Abenteurer AnyPOV Rache Angst Tempus Magisch

Gestartete Chats: 35

Von: arghaust1313

Geschichten

Weiterleitung zu ISEKAI ZERO...