Beschwörer von Waifus: Level 1

Takeshi schließt die Magieakademie ab. Er wurde als ein Beschwörer von... Waifus eingestuft.

Handlung

--- ### **Teil 1: Der Beschwörer & seine temperamentvollen Gefährtinnen (Kapitel 1-10)** * **Kapitel 1:** Takeshis demütigendes Geschenk. Einführung in Takeshi, einen Beschwörer mit ordentlicher Macht, aber einer lähmenden Schwäche gegenüber weiblicher Aufmerksamkeit. Seine erste (katastrophale) gleichzeitige Beschwörung von Mika (Eis) und Sasha (Feuer). * **Kapitel 2:** Elementare Rivalität & Einheitsfront. Mika und Sasha zanken sich über alles – außer über ihren gemeinsamen Wunsch, Takeshi zu necken und zu verwöhnen. Ihre erste Mission: Pixies aus einer Bäckerei vertreiben. Heiterkeit und kleinere Sachschäden folgen. * **Kapitel 3:** Der Ohnmachtsanfall. Das erste große „Takeshi-Überlastungs-Ereignis“. Ein koordinierter Flirt im Doppelpack von beiden Mädchen führt zu einem spektakulären Nasenbluten und Zusammenbruch. Die Mädchen geraten in Panik, finden es dann aber liebenswert. * **Kapitel 4:** Ein System entwickelt sich. Takeshi führt Regeln ein: „Keine synchronisierte Verführung!“ Mika und Sasha finden kreative Schlupflöcher und verwandeln jeden Kampf in einen riskanten Wettbewerb um seine (unfreiwillige) Anerkennung. * **Kapitel 5:** Der Schleim-Vorfall. Kampf gegen einen riesigen, säurehaltigen Schleim. Die „Ablenkungstaktiken“ der Mädchen führen fast dazu, dass Takeshi aufgelöst wird. Er lernt, sich inmitten des Chaos (größtenteils) zu konzentrieren. * **Kapitel 6:** Eine Nacht im Gasthaus. Ein Zimmer, zwei Betten, drei Personen. Umständliche Schlafarrangements führen zu einem magischen „Temperaturkrieg“ zwischen Mika und Sasha, der das Zimmer in einem ständigen Zustand dampfender, frostiger Verwirrung hinterlässt. * **Kapitel 7:** Die Bibliotheks-Lauerer. Recherche über eine neue Bedrohung. Mika „hilft“, indem sie sich über seine Schulter lehnt und kühle Vorschläge flüstert. Sasha „hilft“, indem sie zu nah sitzt und ablenkende Wärme ausstrahlt. Es wird keine Recherche betrieben. * **Kapitel 8:** Die Kostüm-„Fehlfunktion“. Während eines öffentlichen Festivals führt ein kleiner Zauberkonflikt zu einer *sehr* freizügigen Situation mit den ohnehin schon anzüglichen Kostümen beider Mädchen. Takeshis heroischer Versuch, sie mit seinem Mantel abzuschirmen, bringt ihm öffentliche Bewunderung und private, intensivierte Zuneigung ein. * **Kapitel 9:** Der Selbstvertrauensschub. Takeshi befehligt erfolgreich einen komplexen, koordinierten Angriff, ohne ohnmächtig zu werden. Er fühlt sich wie ein echter Beschwörer. Die stolze, verliebte Feier der Mädchen macht seinen Fortschritt sofort wieder zunichte. * **Kapitel 10:** Eine neue Bedrohung taucht auf. Gerüchte über Goblins, die sich seltsam verhalten, angeführt von einem Prinzen mit ungewöhnlichem Ehrgeiz. Ihr nächstes Ziel: der friedliche Wald der Flüstern. ### **Teil 2: Die Heilerin & der Goblinprinz (Kapitel 11-20)** * **Kapitel 11:** Ein Hilferuf. Im Wald finden sie Aoi, eine Heilmagierin, die Goblin-Späher mit defensiver Lichtmagie abwehrt. Sie ist anständig, höflich und sichtlich verzweifelt. * **Kapitel 12:** Die Rettung. Eine dramatische Rettung. Mika friert Goblins in anzüglichen Posen ein. Sasha versengt ihre Hinterteile. Takeshi hilft Aoi in Sicherheit, sein ritterliches Verhalten steht in krassem Gegensatz zu seiner gewohnten Umgebung. * **Kapitel 13:** Kampf der Kulturen. Aoi ist entsetzt über die Outfits von Mika und Sasha und ihre ungenierte Zuneigung zu Takeshi. Mika und Sasha sind fasziniert von Aois Prüderie und sehen in ihr ein neues, lustiges Objekt zum Necken. * **Kapitel 14:** Das Ultimatum. Der Bote von Prinz Obgle trifft ein. Aoi entpuppt sich als das Ziel; der Goblinprinz hat sich bei einer zufälligen Begegnung in sie verliebt und plant, in das Menschenreich einzufallen, falls sie seinen Heiratsantrag ablehnt. * **Kapitel 15:** Aois Entschlossenheit. Trotz ihrer Angst weigert sich Aoi, sich zu opfern. Sie bittet Takeshis Gruppe um Hilfe und bietet im Gegenzug ihre Heilkünste an. Takeshi, bewegt von ihrem Mut, stimmt zu. * **Kapitel 16:** Eifersucht, Stufe Eins. Mika und Sasha spüren einen neuen, ungewohnten Stich. Takeshi verhält sich gegenüber Aoi... *respektvoll* und *ruhig*. Sie verstärken ihre Bemühungen, was zu Takeshis bisher dramatischstem Ohnmachtsanfall führt, den eine verwirrte Aoi miterlebt. * **Kapitel 17:** Die Kunst des Heilens & die Kunst der Ablenkung. Aoi versucht, die Dynamik der Gruppe zu verstehen. Sie versucht, Takeshis Ohnmachtszustand zu „heilen“, was körperliche Nähe erfordert und die Sache nur noch schlimmer macht. Mika und Sasha „demonstrieren“ ihre Beschwörungsbindungen auf zunehmend wenig hilfreiche Weise. * **Kapitel 18:** Obgles erster Angriff. Ein Goblin-Raubtrupp greift ihr Lager an. Kampf-Highlights: Aois fassungsloses Gesicht, während Mika und Sasha mit einer tödlichen, koketten Anmut kämpfen. Takeshi, der versucht, vor Aoi kompetent zu wirken, gelingt eine wirklich kluge taktische Beschwörung. * **Kapitel 19:** Bade-Sorgen. Sie finden eine heiße Quelle. Aoi erwartet Trennung. Mika und Sasha erwarten eine Party. Takeshi steht vor seiner bisher größten Willensprüfung. Es endet damit, dass er an einen Baum gebunden wird (zu seiner eigenen Sicherheit), während die Mädchen baden. * **Kapitel 20:** Die Ruhe vor dem Sturm. Planung des Angriffs auf Obgles entstehende Portalstätte. Eine angespannte, lustige Strategiesitzung, in der Schlachtfeldtaktiken durch elementares Gezänke und Aois errötende Korrekturen unterbrochen werden. ### **Teil 3: Die Schlacht um das Reich (Kapitel 21-30)** * **Kapitel 21:** Infiltration. Einschleichen in die von Goblins besetzten Minen. Mika und Sasha wetteifern darum, wer die Wachen auf die sexyeste und leiseste Weise ausschalten kann. Aoi ist entsetzt und beeindruckt. * **Kapitel 22:** Treffen mit Prinz Obgle. Der Bösewicht wird enthüllt: kein Monster, sondern ein seltsam romantischer, grandioser Goblin mit schrecklichem Geschmack in Poesie und einem riesigen Minderwertigkeitskomplex. * **Kapitel 23:** Der Antrag, wiederholt. Obgle macht Aoi vor allen Augen seinen Antrag und bietet „Goblin-Reichtümer“ an. Aois höfliche, aber bestimmte Ablehnung ist ein Meisterwerk der Etikette. Obgle ist untröstlich und wütend. * **Kapitel 24:** Portalprobleme. Obgle aktiviert das instabile Portal und beginnt die Invasion. Chaos bricht aus, als Goblins hervorströmen. * **Kapitel 25:** Getrennt fallen sie. Die Gruppe wird getrennt. Takeshi und Aoi halten einen Engpass. Mika und Sasha, die jeweils denken, die andere sei bei Takeshi, verfallen in erschreckend effiziente, von Sorge getriebene Raserei. * **Kapitel 26:** Wiedersehen von Feuer & Eis. Mika und Sasha finden einander. Ihre aufrichtige Angst um Takeshi führt zu einem Moment reiner, synergetischer Macht – einem Sturm aus flammendem Hagel – bevor sie sofort wieder darüber streiten, wer sich mehr sorgt. * **Kapitel 27:** Takeshis Standhaftigkeit. Um die verwundete Aoi zu schützen, führt Takeshi eine anhaltende Doppelkanal-Beschwörung durch und lässt sowohl Mika als auch Sasha manifestiert und getrennt kämpfen. Die Belastung ist immens, aber er wird nicht ohnmächtig. * **Kapitel 28:** Die Macht der Verwirrung. Sie vereinen sich wieder. Obgle, wütend, konzentriert sich auf Takeshi. Er brüllt, dass kein „mickriger Mensch“ einer dieser Frauen würdig sei. Mika und Sasha, die sich in Takeshis Namen beleidigt fühlen, entfesseln eine kombinierte „Frostfeuer-Nova“, die seine Wachen auslöscht. * **Kapitel 29:** Eins-gegen-Eins... fast. Obgle, durch Portalenergie gestärkt, duelliert sich mit Takeshi. Es ist eine Farce. Jedes Mal, wenn Obgle angreift, erschafft Mika eine rutschige Stelle oder Sasha eine Rauchwand. Aoi heilt Takeshis kleine Schrammen. Es ist weniger ein Duell als vielmehr ein Gruppen-Mobbing. * **Kapitel 30:** Der finale Zauber. Takeshi, inspiriert, lässt Mika und Sasha ihre Kräfte *auf ihn* kombinieren, hüllt seine Faust in Eis und setzt sie in Brand. Er versetzt Obgle einen mit einer Pointe versehenen Schlag („Das ist für die schlechte Poesie!“) gegen den Kiefer und befördert ihn in sein eigenes kollabierendes Portal. ### **Teil 4: Nachwirkungen & Neuanfänge (Kapitel 31-40)** * **Kapitel 31:** Die After-Party. Feiern in der Stadt. Takeshi ist ein Held. Mika und Sasha beanspruchen den Ruhm als seine „göttliche Inspiration“. Aoi ist im Stillen dankbar. * **Kapitel 32:** Der Kuss (oder die Küsse). In einem privaten Moment fordert jede Magierin ihre „Belohnung“. Mikas ist ein kühler, langanhaltender Kuss, der ihn atemlos zurücklässt. Sashas ist ein leidenschaftlicher, warmer Kuss, der ihn schwindelig macht. Er überlebt beide, knapp. * **Kapitel 33:** Aois Dilemma. Sie muss in ihren Tempel zurückkehren, findet den Gedanken aber langweilig. Sie hat Aufregung erlebt, Chaos... und das gütige Herz eines gewissen Beschwörers. * **Kapitel 34:** Eine unwahrscheinliche Einladung. Mika und Sasha laden Aoi in einem seltenen Moment der Einigkeit ein, mit ihnen zu reisen. „Er braucht eine Heilerin, wenn wir es... übertreiben.“ Sie meinen die Kämpfe. Meistens. * **Kapitel 35:** Das Urteil des Tempels. Aois strenger Vorgesetzter trifft die Gruppe. Die Begegnung ist ein Desaster aus Missverständnissen, da Mika und Sashas Versuche von Förmlichkeit als äußerst anzüglich rüberkommen. * **Kapitel 36:** Eine Prüfung des Wertes. Der Tempel stellt Takeshi vor eine Prüfung, um zu beweisen, dass er ein würdiger Beschützer für ihre Heilerin ist. Die Prüfung ist ein feierlicher Test des Geistes. Sie wird durch Mika und Sashas „Cheerleading“ unwiderruflich korrumpiert. * **Kapitel 37:** Eine neue Formation. Gegen alle Widerstände wird Aoi in ihre Obhut entlassen. Die Vierergruppe ist offiziell gebildet: Der Beschwörer, das Eis, die Flamme und die Heilerin. * **Kapitel 38:** Erste Mission, neue Dynamik. Ein einfacher Geisterspuk. Die Dynamik hat sich verschoben. Aoi lernt, genauso gut auszuteilen wie einzustecken, und erteilt förmliche Zurechtweisungen, die Takeshi irgendwie mehr aus der Fassung bringen als offene Verführung. Der Geist wird aus reiner Fremdscham besiegt. * **Kapitel 39:** Eine Lektion in Ausgewogenheit. Takeshi lernt, mit *drei* Quellen der Ablenkung umzugehen. Er entwickelt eine „Dreikanal“-Fokustechnik, die hauptsächlich darin besteht, starr in die Ferne zu blicken, während sein Gesicht tiefrot anläuft. * **Kapitel 40:** Wieder unterwegs. Die vier ziehen einem neuen Horizont entgegen. Mika und Sasha gehen auf beiden Seiten von Takeshi und streiten über die heißen Quellen der nächsten Stadt. Aoi geht neben ihm, ein kleines, wissendes Lächeln auf dem Gesicht, während sie ihn beobachtet. Er wird nicht ohnmächtig. Er seufzt nur, ein Lächeln umspielt seine Lippen, bereit für den nächsten unartigen, lustigen, amüsanten Ärger, der kommen mag.

Eröffnungsszene

**Prolog: Das unbeschworene Herz** Die Bibliothek der Argentum-Magieakademie war eine Kathedrale der Stille, deren einzige Hymnen das Umblättern von Pergamentseiten und das sanfte Kratzen verzauberter Federkiele waren. In einem Lichtkegel war Takeshi Tanakas Welt auf die arkanen Geometrien eines Lehrbuchs über die Grundlagen der Beschwörung geschrumpft. Dunkle Augenringe hingen unter seinen Augen, ein Zeugnis für Monate mit vierstündigen Schlafzyklen und koffeingetriebenen Lernexzessen. Seine Motivation war jedoch nicht in den staubigen Wälzern eingraviert, sondern wandelte in Gestalt von Michiko Aoki durch die Hallen. Michiko war der Leitstern der Akademie. Ihre Meisterschaft in elementarer Evokation war Poesie in Bewegung, ihre Zauber so präzise und elegant wie sie selbst. Für Takeshi war sie die Sonne – fern, brillant und die einzige Quelle von Wärme in seiner zermürbenden akademischen Umlaufbahn. Er hatte sie zwei Jahre lang aus der Ferne beobachtet, ein stiller Student der allgemeinen Thaumaturgie, bis eine einzige, niederschmetternde Erkenntnis seinen Weg kristallisierte: Michiko lächelte immer nur den älteren Studenten im Beschwörungszweig zu. Also erfand er sich neu. Er wechselte die Fachrichtung und begrub sein mittelmäßiges Talent für einfache Zauber unter einem Berg theoretischer Arbeit. Er übte Manakanäle, bis seine Hände zitterten. Er lernte bindende Syllogismen im Schlaf auswendig. Seine ehemaligen Freunde scherzten über seinen „Michiko-induzierten Wahn“, aber Takeshi war das egal. Jede geopferte Stunde, jeder strapazierte geistige Muskel war ein Opfer auf dem Altar eines einzigen, hoffnungsvollen Traums: als Ebenbürtiger an ihrer Seite zu stehen. Die Ranglisten zum Semesterende wurden am Großen Astrolabium ausgehängt. Eine Menge verstummte, dann brach Jubel aus. Erster Platz: **Takeshi Tanaka, Beschwörungszweig.** Zweiter Platz: **Michiko Aoki, Evokationszweig.** Takeshis Herz hämmerte gegen seine Rippen. Das war es. Der Höhepunkt all seiner Arbeit. Er sah sie durch die Menge herankommen, ihr Gesichtsausdruck war unlesbar. Der Lärm verblasste zu einem Summen in seinen Ohren. „Takeshi“, sagte sie, ihre Stimme kühl und klar. „Herzlichen Glückwunsch. Klassenbester. Das ist... eine beachtliche Leistung.“ Sie bot ein kleines, höfliches Lächeln an, das ihre Augen nicht ganz erreichte. Dies war sein Moment. Er hatte ihn hundertmal geprobt. Er schluckte, sein Mund war trocken. „Danke, Michiko. Deine Arbeit war wie immer unglaublich. Ich habe mich gefragt... um zu feiern, könnten wir vielleicht—„ „Ich gehe nur mit Beschwörern und Meistermagiern aus, Takeshi“, unterbrach sie ihn, ihr Tonfall nicht unfreundlich, aber endgültig, als würde sie eine einfache Tatsache der Natur feststellen, wie die Schwerkraft oder die Farbe des Himmels. Sie blickte erneut auf die Rangliste, ein schwaches, fast mitleidiges Zucken um ihre Lippen. „Ein erstklassiger Student ist natürlich beeindruckend. Aber ein *echter* Beschwörer hat einen gebundenen Vertrauten. Ein *Meistermagier* hat eine fortgeschrittene Disziplin bezwungen. Du hast ein Testergebnis.“ Sie glättete ihre Robe. „Viel Glück bei deiner praktischen Prüfung morgen. Ich bin sicher, sie wird... lehrreich sein.“ Sie ging weg und ließ Takeshi erstarrt im Schatten seines eigenen leeren Sieges zurück. Der Jubel um ihn herum verwandelte sich in spöttisches Echo. Die Nummer ‚1‘ neben seinem Namen schien ihn auszulachen. Er hatte nicht ihre Aufmerksamkeit gewonnen; er hatte sich lediglich für ein Rennen qualifiziert, dessen Regeln er nie verstanden hatte. Am nächsten Tag, in der sterilen Prüfungskammer, fühlte sich Takeshi taub. Der Prüfer, ein müde aussehender Professor, deutete auf den Beschwörungskreis. „Ihre theoretischen Ergebnisse sind außergewöhnlich, Tanaka. Nun demonstrieren Sie die praktische Anwendung. Manifestieren Sie einen gebundenen Vertrauten. Jede stabile Entität genügt.“ Takeshis Motivation war weg, zertrümmert. Alles, was blieb, war die eingedrillte Technik und ein hohles, verzweifeltes Bedürfnis, *etwas* zu beweisen. Er kanalisierte sein Mana, nicht mit Hoffnung, sondern mit der mahlenden Trägheit der Gewohnheit. Der Beschwörungssyllogismus fühlte sich wie Asche auf seiner Zunge an. Aber die Magie antwortete. Das tat sie immer bei schierem, sturem Willen. Der Kreis flammte mit heftigem, chaotischem Licht auf – nicht das einheitliche Leuchten einer einzelnen Beschwörung, sondern ein spiralförmiges Duell aus azurblauen und purpurroten Energien. Die Luft knisterte, dann riss sie auf. Mit einem Geräusch wie berstende Gletscher und platzende Glut nahmen zwei Gestalten im Kreis Gestalt an. Zu seiner Linken eine Frau mit Haaren in der Farbe von tiefem Waldmoos und Augen wie gefrorene Seen. Ihre „Roben“ bestanden eher aus einem anzüglichen, kristallinen Gurtzeug und hauchdünnen Röcken, die vor Frost schimmerten. Sie war voller Kurven und Kälte, ein Lächeln umspielte ihre Lippen, während sie ihn ansah. Zu seiner Redhten eine Frau mit Haaren wie ein leuchtender Sonnenuntergang und Augen aus schwelendem Gold. Ihr Outfit bestand aus strategisch platzierten, flammengemusterten Seidenstoffen und Metall, das wie glühende Kohlen glänzte. Sie war Wärme und Selbstvertrauen, ein Augenzwinkern deutete sich bereits an, als ihr Blick auf ihn fiel. Der Professor ließ sein Klemmbrett fallen. „Beim Arkanen Rat... eine doppelte spontane Beschwörung? Von humanoiden Elementaren? Das ist... beispiellos!“ Die Eismagierin, Mika, glitt vorwärts, ihr Atem ein sichtbarer Nebel. „Oje, oje. Was für einen *entschlossenen* kleinen Beschwörer wir hier haben. All diese einsame Macht, die nach Gesellschaft ruft.“ Die Feuermagierin, Sasha, trat näher, die Luft um sie herum flimmerte vor Hitze. „Und so ernst! Keine Sorge, Süßer. Wir werden dich *aufwärmen*. Und wieder *abkühlen*. Was immer du brauchst.“ Sie sprachen im Einklang, ihre Stimmen eine Harmonie aus Kälte und Hitze, die ihm direkt durch Mark und Bein ging. „Wir gehören dir, Meister Takeshi.“ Sie lehnten sich beide vor, ihr üppiges Dekolleté deutlich zur Schau gestellt, während sie ihn flankierten. Ihre magischen Auren – eine belebend kalt, eine unangenehm heiß – umspülten ihn. Die kombinierte, überwältigende, verführerische Aufmerksamkeit von zwei atemberaubend schönen und magischen Wesen war ein sensorischer und hormoneller Tsunami, den sein Michiko-besessenes, sozial ausgehungertes Gehirn nicht verarbeiten konnte. Sein Gesicht lief purpurrot an. Seine Nase begann zu bluten. Die Welt kippte, der schockierte Aufschrei des Professors war das Letzte, was er hörte, bevor die Dunkelheit über ihn hereinbrach. Takeshi Tanaka, Klassenbester, hatte endlich etwas beschworen. Er hatte nur nicht erwartet, dass es sein eigener völliger, verwirrter Ruin sein würde... oder die zwei anbetenden, chaotischen Geister, die durch seine Ohnmacht versehentlich zum Fundament seines wahren Abenteuers werden sollten.

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Von: slasherus

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