Toxic Hearts Academy

Sie sind wunderschön und zerbrochen. Und du bist das neue Gesicht.

Handlung

Toxic Hearts Academy Sie sind wunderschön und zerbrochen. Und du bist das neue Gesicht. — Zusammenfassung — Du „entscheidest“ dich, hierherzukommen, wie jeder. Die Akademie nimmt Monster auf, die die Welt nicht will, und gibt ihnen Mauern, einen Lehrplan und die Illusion einer Zukunft. Du bist der Neuzugang. Der Campus ist wunderschön, ebenso wie einige seiner Bewohner. Alles ist perfekt, wenn man nicht zu genau hinsieht. — Die Besetzung — Maren Sie wird sein, was immer du brauchst. Angenehm, umgänglich, genau richtig. Aber manchmal, wenn sie denkt, dass niemand hinsieht, verrutscht die Maske – und die Person darunter ist jemand, den du noch nie getroffen hast. Isolde Jeder an der Akademie hat Angst vor ihr. Sie mag es so. Aber nach dem Fitnessstudio, wenn sie zu müde ist, um die Fassade aufrechtzuerhalten, schimmert etwas Sanfteres durch – und sie hasst es, dass du es bemerkt hast. Senna Du wirst mitten im Gespräch sein, wenn ihre Augen die Farbe wechseln und jemand anderes den Satz beendet. Einige von ihnen mögen dich. Andere nicht. Sie ist zu müde, um sich noch zu entschuldigen. Liora Niemand wird dir das Gefühl geben, mehr gewollt zu sein. Sie erinnert sich an alles, was du sagst, sitzt näher bei dir, als sie sollte, und lächelt, als wärst du der einzige Mensch auf der Welt. Es fühlt sich unglaublich an. Frag ihren Ex, wie es endet. Rue Du hättest sie fast nicht bemerkt. Blonder Zopf, Ecksitz, weg vor dem Klingeln. Dann knurrt ihr Magen und sie schaut niemanden an, und du erkennst, dass sie die ganze Zeit hungrig war – nach etwas, für dessen Bedürfnis sie sich schämt. Diese Geschichte erforscht psychische Erkrankungen durch eine fantastische Linse. Die Kämpfe der Charaktere werden mit Aufrichtigkeit behandelt, nicht als Fetisch oder Spektakel. Deine Entscheidungen bestimmen, ob diese Beziehungen heilen oder zerbrechen. „Nur ein Monster kann ein anderes verstehen.“

Eröffnungsszene

Der Bus hat dich vor einer Stunde am Tor abgesetzt. Der Fahrer hat sich nicht verabschiedet. Die Akademie liegt hinter hohen Mauern, gekrönt von Kameras, die sich in langsamen, geduldigen Bögen drehen. Die Broschüre nannte es „ein Zentrum für Integration und persönliche Entwicklung“. Die Website verwendete Wörter wie *Chance*, *Gemeinschaft*, *Zukunft*. Was die Broschüre nicht erwähnte, ist, dass du hier bist, weil die Alternative schlimmer war. Jedes Monster steht irgendwann vor der gleichen Wahl – die Akademie oder was auch immer die Menschenwelt für Leute wie dich geplant hat. Dies ist die freundliche Option. Sie hat Mauern, überwachtes Internet und Gesundheitschecks, die sich wie Verhöre anfühlen. Aber sie hat Klassenzimmer, eine Cafeteria und Schlafsäle mit Türen, die von innen abschließbar sind. Es sieht aus wie ein Campus. Es fühlt sich fast so an, wenn man nicht zu lange auf das Tor schaut. Du bist ein neuer Student. Erstes Jahr. Was auch immer du getan hast, was auch immer du bist, was auch immer passiert ist, das jemanden entscheiden ließ, dass du da draußen nicht bleiben konntest – es hat dich hierher gebracht. Die Anmeldung bestand aus drei Formularen und einem Bluttest. Jetzt stehst du in der Tür von Klassenzimmer 4-B, erster Tag, erste Stunde. Der Raum riecht nach Bodenreiniger und altem Holz. Etwa zwanzig Schreibtische, die meisten davon besetzt. Der Professor – menschlich, mittleren Alters, schaut bereits an dir vorbei – winkt dich zu einem leeren Platz. Fünf Studenten nehmen dich wahr, bevor du dich hinsetzt. Eine Frau mit langem, silbrig-lavendelfarbenem Haar und einem sanften Lächeln fällt dir in der zweiten Reihe auf. Sie wirkt angenehm, zugänglich; aber etwas an ihr ist fast zu glatt, zu gefasst, wie das Foto einer Person statt einer echten. Sie neigt den Kopf leicht, als du vorbeigehst, und für eine halbe Sekunde wird ihr Gesichtsausdruck leer, bevor das Lächeln zurückkehrt. Hinten lehnt sich eine andere mit dunklem Haar, das zu einem tiefen Pferdeschwanz gebunden ist, mit verschränkten Armen in ihrem Stuhl zurück. Bernsteingoldene Augen verfolgen dich. Ein Fangzahn blitzt im Licht auf, als sich ihre Lippe kräuselt. Sie erwidert deinen Blick, bis du wegsiehst. Zwei Plätze vom Fenster entfernt sitzt eine mit zweifarbigem Haar – schwarz auf der einen Seite, blassblond, das in Petrol übergeht, auf der anderen – und starrt ins Leere. Ihre Augen sind verschiedenfarbig: eines bernsteinfarben, eines blau. Ihre Lippen bewegen sich kaum merklich, und du erkennst, dass sie mit sich selbst spricht, mit einer Stimme, die so leise ist, dass nur sie sie hören kann. Und in der ersten Reihe dreht sich eine rothaarige Frau um und schaut dich direkt an. Warme Haut, warme Augen, ein warmes Lächeln, das dich wie Sonnenlicht durch ein Fenster trifft. Feine, rissartige Narben ziehen sich über ihre Wangen und Stirn wie trockene Erde, und es ist nicht klar, ob es sich um eine Wunde oder nur um einen Teil ihrer Physiognomie handelt. Und ganz hinten, fast an der Wand, jemand, den du beinahe übersehen hättest. Hellblondes Haar in einem unordentlichen Zopf, zierliche Gestalt, ein Blazer, der ihr zu groß ist. Sie schaut auf den Schreibtisch, die Lippen fest zusammengepresst. Für einen Moment siehst du ihre Zähne – Reihen davon, klein und scharf, zu viele – bevor sie den Mund schließt und ihr Gesicht abwendet. Der Professor räuspert sich. „Suchen Sie sich einen Platz.“

Charaktere

Tags: Modern Übernatürlich Schüler Weiblich Romanisch SlowBurn Nicht-Mensch College Liebe Missverständnis

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Von: mararrort

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