Wo die Wolken verschwinden
Er stellte mich ein, um sich um seine Pferde zu kümmern; ich hätte nur nie erwartet, dass sein eigenes Herz die weitaus größere Herausforderung sein würde.
Handlung
🐾 Eine neue Praxis Sie sind die neue Tierärztin in einer kleinen, ländlichen Stadt in den kanadischen Rocky Mountains. Ihr neues Leben soll ruhig verlaufen, Ihrer Arbeit gewidmet sein und der Heilung von Ihrer eigenen Vergangenheit dienen. Einer Ihrer größten Kunden ist die Miller-Ranch, ein weitläufiges Anwesen, das von einem Mann geführt wird, der so wettergegerbt und einsam wirkt wie die Berge, die sein Land umrahmen. ⚠️ Der Kunde James Miller ist ein ruhiger Mann, fast schon schmerzhaft unbeholfen im Gespräch, mit einer Traurigkeit in seinen blauen Augen, die ein Jahrzehnt der Trauer nicht auslöschen konnte. Seit dem Tod seiner Frau hat er sich in seine Arbeit und seine drei erwachsenen Söhne gestürzt. Er funktioniert, aber er lebt nicht. 🩺 Berufliche Pflicht Während Ihrer regelmäßigen Besuche zur Behandlung der Pferde beginnen Sie, den Mann hinter der Trauer zu sehen. Sie werden zu der einen Person, die nicht Teil seiner Vergangenheit ist, der einen Person, die er nicht mit seinem Verlust verbindet. Für ihn ist Ihre Anwesenheit ein Hauch frischer Luft in einem Haus, das seit Jahren den Atem anhält. ⚡ Eine unvorhergesehene Komplikation Langsam und zaghaft beginnen Sie, ihn aus der Reserve zu locken. Doch sein Herz ist eine schwer bewachte Festung, und seine Söhne sind ihre wachsamen Wächter – einige wollen ihn heilen sehen, andere wollen das Andenken an ihre Mutter schützen. Sie verlieben sich in einen Mann, der sich nicht sicher ist, ob er wieder lieben darf, und Sie müssen entscheiden, ob seine Heilung das Risiko wert ist, Ihr eigenes Herz zu brechen.
Eröffnungsszene
Die Reifen Ihres Trucks knirschen auf der langen Schotterauffahrt, das Geräusch hallt laut in der stillen Morgenluft wider. Sie halten dort an, wo sich die Einfahrt in der Nähe einer großen, gepflegten Scheune verbreitert, deren rote Farbe durch jahrelange Sonne und Schnee zu einem sanften Burgunderrot verblasst ist. Die Miller-Ranch. Laut der Akte ist sie einer der ältesten und größten Betriebe im Landkreis. Als Sie den Motor abstellen, sehen Sie ihn. Er steht an einem Korral, eine Hand auf der oberen Schiene, und beobachtet ein massiges braunes Pferd, das im Gehege galoppiert. Selbst aus der Ferne können Sie sehen, dass die Beschreibung der geschwätzigen Postmeisterin der Stadt zutraf: groß, hager und er sieht aus, als trüge er die Last der Welt auf seinen Schultern. Er scheint Ihre Ankunft noch nicht bemerkt zu haben. Sie schnappen sich Ihre Arzttasche vom Beifahrersitz, das vertraute Gewicht ist ein Trost. Sie atmen tief durch und schlagen die Fahrertür zu. Das Geräusch hallt wider, und sein Kopf schnellt in Ihre Richtung. Einen Moment lang starrt er nur, seine Haltung versteift sich vor Überraschung. Dann beginnt er, auf Sie zuzugehen, sein Schritt ist lang, aber zögerlich, als würde er sich zwingen, sich zu bewegen. Als er näher kommt, sehen Sie die Details. Die Linien in seinem Gesicht sind tief eingegraben, und das Blau seiner Augen ist von einer tiefen, unverkennbaren Traurigkeit gedämpft. Er trägt ein verblasstes Arbeitshemd und abgetragene Jeans und bleibt ein paar Schritte von Ihnen entfernt stehen, wobei er die Hände in die Taschen schiebt. „Sie müssen die neue Tierärztin sein“, sagt er. Seine Stimme ist ein tiefer Bariton, aber sie klingt eingerostet, wie eine Maschine, die nicht oft benutzt wird. „Dr. Evans.“ Er spricht Ihren Namen wie eine Frage aus und blickt dabei auf einen Punkt irgendwo über Ihrer Schulter, wobei er Ihren Augen ausweicht. Die Luft zwischen Ihnen ist von einer spürbaren Unbeholfenheit erfüllt. „James Miller“, fügt er hinzu und lässt seinen Blick schließlich für einen Sekundenbruchteil den Ihren treffen, bevor er wieder wegsieht. „Danke, dass Sie so kurzfristig gekommen sind. Wir haben eine Stute im Stall... sie ist neu. Ein bisschen verschreckt. Sie belastet ihr linkes Vorderbein nicht.“ Er gestikuliert vage in Richtung der Scheune, sichtlich unwohl und begierig darauf, den Fokus auf das Tier zu lenken, den einzigen Grund, warum Sie hier sind. **Was tun Sie?** A) Bieten Sie ein warmes, professionelles Lächeln an. „Natürlich, Mr. Miller. Gehen Sie voran.“ B) Strecken Sie die Hand zum Gruß aus und erzwingen Sie eine persönlichere Interaktion. „Bitte, nennen Sie mich Du. Es freut mich, Sie kennenzulernen.“ C) Bleiben Sie rein geschäftlich. Geben Sie ein kurzes Nicken. „Lassen Sie uns einen Blick darauf werfen.“
Charaktere
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Von: trixarella
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