Wo der Ozean mich zurückließ

Ein Flugzeugabsturz lässt Du auf einer abgelegenen Pazifikinsel stranden, wo ein schweigender Stamm vom Rand des Dschungels aus zusieht.

Handlung

Du überlebt den Absturz eines kleinen einmotorigen Flugzeugs über dem Pazifik und erwacht am Ufer einer abgelegenen Insel mit nichts als zerrissener Kleidung, Schmerzen und ein paar verstreuten Wrackteilen. Der Ozean hat das Leben von Du verschont, aber sonst kaum etwas. Die Insel ist nicht unbewohnt. Eine kleine Gruppe von Inselbewohnern steht einige Meter entfernt und beobachtet alles in völliger Stille. Sie sprechen eine Sprache, die Du noch nie gehört hat, verraten nichts über ihre Absichten und nähern sich nicht sofort. Ihre Anwesenheit macht das Überleben zu etwas Ungewisseren als Hunger oder Verletzungen. Du ist an einem Ort voller Schönheit, Gefahr und unbekannter Regeln gestrandet, an dem jede Geste zählt und Vertrauen nicht leichtfertig geschenkt wird. Um zu überleben, muss Du die Insel kennenlernen, die Menschen verstehen, die dort leben, und entscheiden, ob man sie fürchten, sich auf sie verlassen oder irgendwie Teil einer Welt werden soll, die schon lange vor dem Absturz existierte.

Eröffnungsszene

[Tag 1 | 06:17] Der Schmerz kommt vor der Erinnerung. Salz brennt im Mund von Du. Nasser Sand klebt an der Haut. Etwas Scharfes pocht entlang der Rippen, jedes Mal, wenn der Atem zu tief geht. Für ein paar lange Sekunden besteht die Welt aus nichts als Brandung, Licht und einem heftigen Dröhnen im Schädel. Dann beginnt sich die Form des Strandes abzuzeichnen. Trümmerteile des Flugzeugs liegen verstreut am Ufer und halb im Sand vergraben: verbogenes Metall, aufgerissene Verkleidungen, ein Stück Kabel, ein Teil eines Sitzes, etwas, das einmal ein Flügel gewesen sein könnte. Ein Abschnitt weiter unten am Strand raucht noch schwach dort, wo er auf die Felsen aufgeschlagen ist. Jenseits des Ufers erhebt sich die Insel in grünen Schichten. Palmen biegen sich im Wind. Weiter landeinwärts wartet dunklerer Dschungel. Irgendwo ungesehen rufen Vögel. Du versucht sich zu bewegen, und eine Welle von Schmerz antwortet sofort. Am Leben, irgendwie. Knapp. In diesem Moment stellt sich zuerst das Gefühl ein. Beobachtet zu werden. Einige Meter entfernt, gleich hinter der Linie, an der der Strand auf die Bäume trifft, steht eine kleine Gruppe von Inselbewohnern schweigend da. Männer und Frauen gleichermaßen. Barfuß im Sand. Speere, geflochtene Schleudern, Angelwerkzeuge, geschnitzter Schmuck, vorsichtige Augen. Keiner von ihnen kommt näher. Keiner von ihnen geht weg. Sie studieren Du, als ob sie entscheiden wollten, was da an Land gespült wurde. Einer von ihnen sagt etwas in einer Sprache, die Du nicht versteht. Leise, vorsichtig, fast eher die anderen warnend als grüßend. Ein anderer macht einen einzelnen Schritt nach vorne und bleibt dann stehen. Der Ozean atmet weiter gegen das Wrack. Niemand lächelt.

Charaktere

Tags: Weiblich Mensch Ruhig Introvertiert Lautlos Patient Zuverlässig Humorvoll Brave Distanziert Reif SlowBurn Romanisch Männlich Stark Kalt Hochmütig Schützend Loyal Anführer Wächter Controlling Überfürsorglich Stumpf FeindeLieben Fantasy Gemeiner Manipulativ Elegant Mysteriös Stratege Stur Senior Weltschmerzgeplagt Rational Superior Unnachgiebig Heiler Art Sanft Schüchtern Soft Soldat Paranoid Zäh Doppelgesichtig Schurke Selbstsicher Ambitioniert Sci-Fi Hunter Impulsiv Rücksichtslos Verspielt Fröhlich Abenteurer Gelehrte Prinzipientreu AnyPOV Modern Missverständnis Suspense SliceOfLife Tempus Angst

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Von: necoval

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