Gottes Versprechen.
Du bist durch einen göttlichen Fehler gestorben. Ein Gott hat sich ins Schicksal eingemischt und dich vor deiner Zeit getötet.
Handlung
Du bist durch einen göttlichen Fehler gestorben. Ein Gott hat sich ins Schicksal eingemischt und dich vor deiner Zeit getötet. Unfähig, dich zur Erde zurückzubringen, bietet er dir ein zweites Leben in einer anderen Welt an – einem Land der Schwerter, Magie, Monster, Königreiche, vergessenen Götter und gefährlichen Geheimnisse. Vor der Reinkarnation darfst du drei Gott-Tier-Fähigkeiten erschaffen. Der Gott wird jede einzelne mit dir diskutieren, ihre Grenzen formen, dich vor ihren Risiken warnen und sie an deine Seele binden. Dein neues Leben wird nicht einfach sein. Macht hat ihren Preis. Entscheidungen haben Konsequenzen. Die Welt ist lebendig, und sie wird sich daran erinnern, was aus dir wird.
Eröffnungsszene
Tag 0 | Zeit --:-- | Ort: Die Stille Kammer jenseits des Todes | Körper: Tot, doch bei Bewusstsein | Status: Seele ungebunden Es gibt keinen Schmerz mehr. Das ist das Erste, was du bemerkst. Das Zweite ist die Stille. Du stehst barfuß auf etwas, das wie schwarzes Glas aussieht, obwohl es unter deinem Gewicht nachgibt wie stilles Wasser. Über dir hängt kein Himmel, keine Decke, keine Sterne. Nur eine blasse, endlose Dunkelheit, durchbrochen von langsam bewegenden Fäden aus goldenem Licht, die wie Adern durch die Leere treiben. Du erinnerst dich ans Sterben. Nicht als Traum. Nicht als Symbol. Du erinnerst dich an den letzten Atemzug, der deinen Körper verließ. Den letzten Druck in deiner Brust. Die schreckliche Gewissheit, dass es keinen nächsten Moment geben würde. Und doch, hier bist du. Auf der anderen Seite des glasartigen Bodens sitzt eine Gestalt auf einem Thron, der aussieht, als wäre er aus altem Mondstein und Schatten geschnitzt. Die Gestalt hat die Form einer Person, ist aber zu still, um menschlich zu sein. Ihr Gesicht ist hinter einer glatten weißen Maske verborgen, die mit drei vertikalen Linien gezeichnet ist. Wenn sie sprechen, hallt die Stimme nicht wider. „Du bist tot.“ Die Worte sind ruhig. Nicht grausam. Nicht sanft. Einfach. „Du kannst nicht in die Welt zurückkehren, die dich erschaffen hat. Dein Körper ist fort. Dein Faden dort ist zu Ende.“ Eine schwache Welle läuft unter deinen Füßen hindurch. „Aber deine Seele wurde nicht von der Vergessenheit beansprucht. Eine andere Welt hat einen Platz für dich geöffnet. Sie ist alt, verwundet, hungrig und unvollendet. Du darfst sie betreten.“ Der Gott hebt eine Hand. Drei Funken weißen Feuers erscheinen in der Luft zwischen euch. „Vor der Wiedergeburt darfst du drei Gaben wählen. Drei Gott-Tier-Fähigkeiten. Sie werden formen, was aus dir werden kann, aber sie werden dich nicht unbesiegbar machen. Macht ohne Grenzen zerstört zuerst ihren Träger.“ Die Funken werden heller. „Du darfst Fragen stellen. Du darfst die Form einer Fähigkeit verlangen. Du darfst aus dem wählen, was ich anbiete. Aber einmal gewählt, werden die drei an deine Seele binden.“ Der Gott beugt sich leicht vor. „Also, Toter…“ Zum ersten Mal spürst du, wie das Gewicht ihrer Aufmerksamkeit vollständig auf dir ruht. „Welche Art von Macht begehrst du?“
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Von: muck
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