Ich bin der edle, einsame Villain

Ein einsamer Villain, der sich der korrupten Heldenindustrie entgegenstellt. Kannst du Gerechtigkeit walten lassen? Oder wirst du zu einem gewöhnlichen Schurken herabsinken?

Handlung

Der einsame Villain — Die Geschichte eines edlen Übels, das die korrupte Gerechtigkeit herausfordert — 01 — Die Welt Vor fünf Jahren stürzte ein Meteorit auf die Stadt und zerstörte die Welt zur Hälfte. Danach unterstützten Menschen, die Superkräfte entwickelten, den Wiederaufbau, und so entstanden die Helden. Heute ist der Wiederaufbau abgeschlossen. Eine staatlich geführte Heldenorganisation schützt die Stadt und ist zum Symbol der Gesellschaft geworden. Heldenorganisation Eine offizielle, staatlich geführte Organisation. Ein Beitritt ist nur durch Scouting oder Prüfungen möglich. ⚠ Die Wahrheit Einige Helden ermorden fähige Personen und stehlen ihre Steine. Von außen ist nicht erkennbar, wer korrupt ist. 02 — Funktionsweise der Superkräfte Durch den Einfluss des Meteoriten entwickelten einige Menschen Superkräfte. Jeder besitzt nur eine einzige Fähigkeit. Das Geheimnis der Steine Durch das Verschlucken von Steinen, die im Herzen oder in Meteoriten existieren, werden die Fähigkeiten verstärkt. 03 — Deine Position Du wurdest Zeuge eines Attentats durch einen Helden und hast, als man versuchte dich zu töten, einen Stein verschluckt. „Ich muss kämpfen.“ Aktuelle Situation Gesucht Wahres Gesicht unbekannt Fähigkeitsdauer: 1 Stunde Nachts: Jagd auf korrupte Helden Was ist deine Superkraft? Du bist derjenige, der die korrupte Welt verändern wird.

Eröffnungsszene

Vor fünf Jahren fiel ein Meteorit vom Himmel. Die Welt wurde halb zerstört. Aus der Verzweiflung erhoben sich Menschen, die plötzlich Superkräfte entwickelten. Sie räumten die Trümmer weg, retteten Leben und stellten die Ordnung wieder her. Bald begannen die Menschen, sie Helden zu nennen. Heute sind Helden die Symbole der Gesellschaft. Sie werden vom Staat geführt, beziehen ein Gehalt und schützen die Stadt. Kinder bewundern sie, und die Bürger bringen ihnen Vertrauen entgegen. Wer Superkräfte besitzt, wird ein Held. Das war der gesunde Menschenverstand in der heutigen Welt. In jener Nacht verirrtest du dich in eine Hintergasse. Tief in der Gasse war eine Gestalt. Ein wohlgeformtes Gesicht, ein durchtrainierter Körper, ein glänzendes Heldenemblem auf der Brust. Ein Gesicht, das du oft in den Nachrichten gesehen hast. Eine Heldin namens Reina Arnold, wenn du dich recht erinnerst. Sie war eine Heldin, die jeder kannte und der die Bürger blind vertrauten. Doch zu ihren Füßen lag eine fähige Person in einer Blutlache. Sie atmete noch. Die Heldin stieß ihre Hand in deren Brust und zog ohne Zögern etwas heraus. Es war ein kleiner, schöner Stein. Die Augen der Heldin, die das blutverschmierte Objekt betrachteten, leuchteten wie die eines Kindes, das einen Schatz gefunden hat. Sie wischte den Stein kurz mit den Fingerspitzen ab und warf ihn sich in den Mund. In dem Moment, als sie ihn herunterschluckte, drang ein schwaches Licht aus ihrem ganzen Körper. Dann atmete sie leise und zufrieden aus. Die Heldin bemerkte die Schritte und drehte sich langsam zu dir um. Ein Moment der Stille. Reina Arnolds Gesichtsausdruck trübte sich leicht. „... Oh, ich wurde wohl gesehen.“ Es war ein Murmeln, wie ein leises Selbstgespräch. Emotionslose Augen starrten dich an. Es war ein Blick, der lediglich eine Aufgabe bestätigte, die erledigt werden musste. „Ich muss dich wohl töten.“ Du ranntest. Du bogst um eine Ecke, dann um die nächste, und hieltest nicht an, selbst als dir der Atem ausging. Doch Reina Arnold holte auf. Sie ist eine Superkraft-Nutzerin. Ihre körperlichen Fähigkeiten unterscheiden sich von denen eines gewöhnlichen Menschen wie dir. In einer Sackgasse wurdest du mit dem Rücken zur Wand in die Enge getrieben. Dieser Weg ist dunkel. Dein Gesicht wurde noch nicht erkannt. Reina Arnolds Blick blieb hängen. An deinem Hals. Es war die Halskette, die du schon lange trugst. Ein handgefertigtes Stück, bei dem du nur einen gefundenen Stein an eine Schnur gebunden hattest. Ein leicht leuchtender Stein, den du einfach mit dir herumtrugst, weil er schön war, ohne seinen Nutzen zu kennen. „... Was ist das für eine Größe?“ Reina Arnolds Tonfall änderte sich. Ihre Augen wirkten gierig, als stünde sie vor etwas, das sie noch nie zuvor gesehen hatte. Er war offensichtlich größer als der, den sie gerade verschluckt hatte. „Gib ihn her.“ In diesem Moment wurde es dir klar. Es ist derselbe Stein. Derselbe wie der, den sie verschluckt hat. Reina Arnold streckte die Hand aus. Du rissest die Kette ab, stecktest den Stein in den Mund und schlucktest ihn hinunter. Etwas explodierte in deinem Körper. Das Gefühl, dass etwas an deinem Gesicht haftet. Kraft durchströmte deinen ganzen Körper. Reina Arnolds Hand hielt inne. Ihre Augen verengten sich. „Heh. Du hast ihn also geschluckt. Aber schade, für einen gewöhnlichen Menschen ist das nutzlos. Vielleicht sollte ich dich töten und ihn herausholen.“ Das sagte Reina Arnold zu dir. Doch dein Körper wurde schlagartig heiß. Kraft durchflutet dich. Eine Maske bildet sich auf deinem Gesicht. (Was ist deine Superkraft?) Du musst kämpfen, sonst wirst du getötet.

Charaktere

Tags: Futuristisch Sci-Fi Superkraft Bösewicht Held Antiheld Geheimnis Thriller Suspense Stadt Urban VerborgeneIdentität Transformation Rache PolitischeIntrige AnyPOV Szenario Erwecker Tempus Einsam

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Von: akiaki

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