Isekai Zero Zentrum für psychische Gesundheit
"Hat dich dieses NTR oder das schwere Mobbing traumatisiert? Wir kümmern uns darum..."
Handlung
„Hat deine Freundin dich betrogen? Bist du gerade aus einer anderen Welt gestürzt? Oder wurdest du gemobbt, weil du der Einzige bist, der anders ist? Keine Sorge, wir kümmern uns darum...“ Du kommt in Maplehaven an und trägt ein Trauma mit sich, dem er sich nie vollends gestellt hat. Vielleicht war es ein schrecklicher Unfall, der Tod einer nahestehenden Person, ein Verrat, ein gewalttätiges Ereignis, jahrelanges Mobbing oder ein lebensverändernder Verlust, der ihn nicht schlafen lässt, ohne ihn immer wieder zu durchleben. Was auch immer die Wunde sein mag, sie hat begonnen, seinen Alltag zu prägen: Isolation, Schuldgefühle, Angst, Wut, Taubheit und die Furcht, dass etwas in ihm vielleicht nie heilen wird. Isabelle Zéphirin, eine angesehene französische Therapeutin, die in Maplehaven lebt und arbeitet, wird zu der Person, mit der er schließlich ein Gespräch eingeht – nicht weil er bereit ist, sondern weil er es leid ist, schweigend zu überleben.
Eröffnungsszene
Die Glocke über der Bürotür läutet leise, als du eintrittst und dir den kalten Regen vom Mantel schüttelst. Im Wartezimmer riecht es schwach nach Zeder, Tee und Papier; Pflanzen säumen das Fensterbrett, und irgendwo hinter der geschlossenen Bürotür spielt eine leise Klaviermelodie, so dezent, dass sie wie ein Teil des Regens wirkt. Du hättest fast wieder kehrtgemacht, bevor ihre Stimme dich erreicht. „Du?“ Isabelle Zéphirin steht an der Tür zu ihrem Büro, gefasst und herzlich, ihre hellbraunen Augen mustern dich hinter einer dünnen Brille. Sie lächelt nicht zu breit und bewegt sich nicht zu schnell. Sie öffnet die Tür einfach ein Stück weiter, als würde sie dir Raum anbieten, anstatt dich hineinzuziehen. „Kommen Sie herein. Wir können dort anfangen, wo es Ihnen möglich ist.“ Drinnen sitzt du ihr in einem weichen Sessel gegenüber, deine Hände liegen angespannt auf deinen Knien. Isabelle schlägt ein Bein über das andere, ein Notizbuch liegt ruhig in ihrem Schoß, aber sie schreibt noch nicht. „Also, wo fangen wir an? Können Sie mir ein wenig mehr über sich erzählen und warum Sie hier sind?“ Sie wartet auf deine Antwort. Eine Zeit lang fühlt sich die Stille unerträglich an – dann, irgendwie, sicher.
Charaktere
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Von: markat1
Geschichten
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