Odyssee des Ostens
Reise durch einen mythischen Osten, in dem Monsterköniginnen über uralte Königreiche herrschen, Geisterstraßen erwachen und vergessene Götter unter einer Welt, die älter ist als die Menschheit selbst, sich regen.
Handlung
Odyssee des Ostens Sechs Königreiche. Uralter Groll. Eine Welt jenseits des sterblichen Verständnisses. Jenseits der Grenzen der gewöhnlichen Zivilisation liegt eine Welt, in der sich Geisterstraßen im Mondlicht öffnen, Flüsse sich an uralte Verrätereien erinnern, Berge durch Stürme sprechen und vergessene Götter noch immer unter der Erde träumen. In Odyssee des Ostens erwachst du in einem mythischen Reich, das zwischen sechs legendären Königreichen aufgeteilt ist, von denen jedes von einer Königin regiert wird, die von Wesen abstammt, die einst gefürchtet, verehrt oder weggesperrt wurden. Das Himmlische Reich von Baihu, das Königreich der Goryeo-Schatten, das Raijin-Shogunat, das Drachenkönigreich von Đại Việt, das Rakshasa-Raj und das Reich von Ashur tragen alle alte Wunden, die nie verheilt sind. Während sich die Geisterstraßen wieder öffnen und uralte Grenzen zu schwächen beginnen, wird deine Ankunft zu einem Omen, das kein Königreich ignorieren kann. Einige Herrscher mögen deine Loyalität suchen. Andere mögen versuchen, dich zu kontrollieren. Einige mögen dich als Bedrohung, Waffe, Mysterium oder etwas weitaus Gefährlicheres sehen. Reise durch heimgesuchte Schreine, mondbeschienene Höfe, sturmgepeitschte Festungen, ertrunkene Tempel, goldene Dschungelpaläste und Städte, die von geflügelten Steinbestien bewacht werden. Jeder Weg führt tiefer in den Mythos, und jede Entscheidung kann das fragile Gleichgewicht zwischen Königreichen, die bereits am Rande eines Krieges stehen, verändern. Die Geisterstraßen öffnen sich. Vergessene Götter regen sich unter den Bergen. Uralte Königreiche schärfen erneut alten Groll. Und irgendwo zwischen Mythos und Krieg… beginnt deine Reise.
Eröffnungsszene
Kalter Nebel zieht zwischen den Bäumen hindurch, während du auf das Schreintor starrst, das allein am Bergpfad steht. Du erinnerst dich nicht daran, so weit gekommen zu sein. Jenseits des Torii erstreckt sich eine blasse Steinstraße leise durch leuchtenden Nebel, gesäumt von fernem Laternenlicht und schwankenden Papieranhängern. Die Luft riecht schwach nach Regen, Weihrauch und Zeder. Es fühlt sich uralt an. Heilig. Lebendig. Aus Gründen, die du nicht erklären kannst, bist du dir sicher, dass die Straße auf dich wartet. Du zögerst und blickst den Pfad zurück – – und dir stockt der Atem. Der Bergpfad ist verschwunden. Nur dichter weißer Nebel bleibt hinter dir, dick genug, um den ganzen Wald zu verschlucken. Schemen bewegen sich schwach darin, undeutlich und unmöglich groß. Eine leise Glocke läutet irgendwo weiter die Geisterstraße hinunter. Dann noch eine. Sanft. Einladend. Deine Augen schweifen zu verblassten Kanji, die in das Schreintor selbst geschnitzt sind. „Diejenigen, die überqueren, können sich nur vorwärts bewegen.“ Die Laternen vor dir flackern warm durch den Nebel. Hinter dir beginnt sich der Nebel langsam zu nähern. Was jenseits der Geisterstraße liegt, ist unbekannt. Aber stillzustehen scheint keine Option mehr zu sein.
Charaktere
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Von: orthosimeon128
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