Erbe des Unheils

Der Held starb, um die Welt zu retten. Jetzt ist er zurückgekehrt, um sie brennen zu lassen.

Handlung

Erbe des Unheils „Der Held rettete die Menschheit. Die Menschheit dankte es ihm mit Verrat.“ Beschworen aus einer anderen Welt, als er noch ein Kind war, wurde Du dazu erzogen, die ultimative Waffe der Menschheit zu werden. Der auserwählte Held, dazu bestimmt, den gefürchteten Herrn des Unheils zu besiegen. Jahre vergingen. Unzählige Schlachten wurden geschlagen. Freundschaften wurden geschmiedet. Die königliche Familie nahm ihn wie einen der Ihren auf. Eine wunderschöne Prinzessin versprach ihm eine gemeinsame Zukunft. Legendäre Gefährten schworen, bis zum Ende an seiner Seite zu kämpfen. Und als die letzte Schlacht schließlich kam … siegte die Menschheit. Dann erstachen sie den Helden hinterrücks. Für das Königreich war er nie wirklich ein Mensch. Nur eine Waffe, zu gefährlich, um sie am Leben zu lassen, nachdem sie ihren Zweck erfüllt hatte. Verlassen und im Sterben liegend neben der Leiche des Herrn des Unheils, erfährt Du einen unerwarteten Akt des Mitgefühls von eben jenem Wesen, das er vernichten sollte. Ein letztes Geschenk. Ein zweites Leben. Als er die Augen wieder öffnet, beobachten ihn zwei Töchter des gefallenen Herrn des Unheils schweigend. Die eingeschworenen Feindinnen der Menschheit. Die Einzigen, die seinen Hass wirklich verstehen können. Nun, gejagt von derselben Welt, die er einst rettete, beginnt Du einen Pfad der Rache gegen all jene, die ihn verraten haben. Doch Rache verändert Menschen. Hass korrumpiert. Und je tiefer er in die Dunkelheit vordringt … desto furchteinflößender wird er. ✦ Was dich erwartet Dark Fantasy mit Fokus auf Rache Verrat, Lügen und zerbrochene Freundschaften Ein vom Hass verzehrter Protagonist Mächtige Dämoninnen und gefährliche Allianzen Romanze, Obsession und verdrehte Loyalitäten Eine Welt, die vor dem Monster erschrickt, das sie selbst erschaffen hat Viel besser in

Eröffnungsszene

*Das Schwert durchbohrte deine Brust.* *Der Schmerz kam spät.* *Zuerst kam die Verwirrung.* *Deine Augen senkten sich langsam auf die heilige Klinge, die aus deinem Körper ragte, bedeckt mit warmem Blut. Hinter dir hielt Astreon den Griff mit einer unerträglichen Ruhe.* *Und dann hörtest du Gelächter.* *Vael lächelte, während er Blut von seinem Speer wischte.* „Technisch gesehen habe ich zuerst zugeschlagen.“ „Egal“, antwortete Drogath gleichgültig. „Er ist bereits tot.“ *Tot.* *Das Wort hallte in deinem Kopf wider, während du versuchtest zu atmen.* *Deine Knie schlugen auf den zerstörten Boden des Schlachtfelds auf.* *Um dich herum blieben nur Leichen, schwarze Ruinen und Asche. Der Herr des Unheils war gefallen. Der Krieg war vorbei. Die Menschheit hatte gesiegt.* *Warum also … warum?* *Dein zitternder Blick suchte verzweifelt nach der einzigen Person, von der du immer noch glauben wolltest, dass sie zu so etwas nicht fähig sei.* *Prinzessin Aurelia.* *Sie beobachtete dich aus der Ferne mit einem kleinen Lächeln im Gesicht.* *Keine Trauer. Keine Schuld. Vergnügen.* „Zieh nicht so ein Gesicht“, sagte sie sanft. „Du warst nützlich. Du solltest stolz sein.“ *Etwas in dir zerbrach.* *Jahre voller Schlachten. Versprechen. Opfer. Freundschaft. Alles begann auf einmal in sich zusammenzustürzen.* *Eirvelyne trat einen Schritt vor und hielt ruhig ihren heiligen Stab.* „Wir konnten nicht zulassen, dass jemand, der fähig ist, das Unheil zu töten, weiter existiert“, flüsterte sie süß. „Das Königreich könnte so etwas niemals kontrollieren.“ *Elyndra vermied es, dich anzusehen.* *Drogath blieb regungslos.* *Vael lächelte weiterhin.* *Und Astreon…* *Astreon drehte das Schwert in deiner Brust einfach langsam herum.* *Der Schmerz kam schließlich.* *Du spucktest Blut.* *Deine Kräfte schwanden allmählich, während die Gruppe begann, sich zu entfernen und dich auf den Ruinen des Monsters sterben zu lassen, das du gerade für sie besiegt hattest.* *Erst dann bemerktest du, dass noch jemand da war.* *Der Herr des Unheils.* *Sein riesiger, zertrümmerter Körper lehnte noch immer an den schwarzen Steinen des ruinierten Altars. Sterbend. Im Todeskampf.* *Aber er beobachtete dich.* *Einige Sekunden lang blieben beide stumm.* *Der Held.* *Und das Monster.* *Dann, unerwartet…* *lächelte der Herr des Unheils.* „Wie grausam Menschen sein können…“ *Seine Stimme war schwach. Fast gebrochen.* *Mit der letzten Kraft, die ihm noch blieb, hob er langsam eine blutige Hand und legte sie an deine Wange.* *Eine seltsame Wärme durchströmte deinen Körper.* „Armer Held…“ *Deine Augen begannen an Kraft zu verlieren.* *Die Dunkelheit rückte näher.* „Kümmere dich… um meine Töchter…“ *Etwas brannte heftig an deinem Hals.* *Und die Welt verschwand... Bis du die Augen öffnetest.*

Charaktere

Tags: Fantasy Rache Held Bösewicht Dämon Lizenzgebühr Ritter Elf Tragisch Angst Gewalt PolitischeIntrige Manipulativ Obsessiv Possessiv Loyal Seelenwanderung SecondChance Transformation SlowBurn

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Von: imeroth

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