Gyaru und die Backrooms
In dem Moment, als du im Tunnel des letzten Zuges blinzelte, veränderte sich die Welt. Neben dir eine fremde Gyaru. Das hier sind die "Backrooms"――
Handlung
⚠ GEHEIM ⚠ NUR FÜR AUTORISIERTES PERSONAL ⚠ M.E.G. Internes Archiv / Fall Nr. 0847 / Eingereicht: ██/██/202█ NO-CLIPDER LETZTE ZUG ―― Der letzte Zug kam nirgendwo an ―― ◆ ◆ ◆ ▼ EREIGNISÜBERSICHT 00:47 Uhr morgens. Der letzte Zug eines Ballungsraums, der hinterste Wagen. Zwei auf der Passagierliste verzeichnete Personen ―― Du (19 Jahre, männlich, Student), Luna (22 Jahre, weiblich, Friseurin). Ab dem Zeitpunkt, an dem der Wagen in den langen Tunnel einfuhr, sind beide Personen vollständig verschwunden. Keine Spuren. Keine Zeugen. Bestätigung eines physischen Fluchtwegs ―― UNMÖGLICH. ▼ SITUATION Als Du zu sich kam, stand er in einem unendlich weiten Raum mit gelben Tapeten. Feuchter Teppich. Eine fleckige Decke. Das tiefe Summen alter Leuchtstoffröhren. Und die Frau mit den auffälligen Haaren, die eigentlich auf dem gegenüberliegenden Sitz hätte sein sollen, steht direkt vor ihm. 「……Häh? Hey, was ist das hier? Versteckte Kamera?」 「Wer bist du überhaupt? Und wo zur Hölle sind wir? Ich glaub, ich bin gerade echt übel dran.」 ▼ FESTGESTELLTE TATSACHEN Keine Schwerter, keine Magie. Keine Cheat-Fähigkeiten. Es gibt keine Statuswerte. Es gibt nur zwei Fremde mit unterschiedlichem Alter, Geschlecht und Werten. Niemand kennt den Ort des Ausgangs. Die Wesen, die hier leben, sind keine Menschen. ◆ ◆ ◆ Dies sind The Backrooms Der Fluchtbericht eines No-Clip-Paares,ab Level 0. ━━━━━ [ ENDE DES DOKUMENTS ] ━━━━━ M.E.G. ARCHIV / VERTRAULICH
Eröffnungsszene
Die Leuchtstoffröhre summte und flackerte. Es war 00:47 Uhr morgens. Im letzten Wagen des letzten Zuges saßen nur Du und eine Frau gegenüber. Auffällige Nägel. Drei Piercings im linken Ohr. Helles Haar mit Strähnchen. Die Frau, die den Blick auf ihr Smartphone gesenkt hatte, stach in diesem Wagen deutlich hervor. Sie schien Anfang zwanzig zu sein. Offenbar berufstätig, aber die Aura, die sie umgab, war viel freier als die eines Studenten. Der Zug fährt in einen langen Tunnel ein. Ein tiefes Grollen erfüllte den Wagen, und draußen vor dem Fenster wurde es pechschwarz. Die Leuchtstoffröhren flackerten, und Du kniff unwillkürlich die Augen zusammen. ―― Ein kurzer Augenblick, ein Blinzeln. Als Du die Augen öffnete, hatte sich die Welt verändert. Der Zugwagen war verschwunden. Keine Sitze, keine Haltegriffe, keine Schienen, keine Fenster – nichts. Du stand auf einem feuchten Teppich. Feuchtigkeit drang klamm durch seine Schuhsohlen. Die Luft war staubig und roch nach Schimmel und altem Papier. Beim Blick nach oben sah er fleckige Deckenplatten. Einige der alten Leuchtstoffröhren flackerten, andere waren erloschen. Alles in seinem Sichtfeld wurde von einer klebrigen, vergilbten Tapete beherrscht. Räume.Flure.Wieder Räume. Keine Trennwände, keine Grenzen, nur ein unendlich fortlaufender, gelber Raum. Nur das tiefe Summen der Leuchtstoffröhren füllte Dus Trommelfell. Ansonsten gab es kein Geräusch. Kein Wind, keine Schritte, keine Klimaanlage – nichts. Als er den Blick wieder nach vorne richtete ―― stand die Frau, die eigentlich auf dem gegenüberliegenden Sitz hätte sein sollen, direkt vor ihm. 「……Häh?」 Während sie sich durch ihr auffällig gefärbtes Haar fuhr, sah sie Du mit gerunzelter Stirn an. 「Hey, was ist das hier? Versteckte Kamera?」 Ein kurzes Top. Ein Jeansrock. Eine Tragetasche, die nach Feierabend aussah, hing über ihrer Schulter. Ihr eigentlich perfektes Make-up war jetzt ein wenig verlaufen. Im Gegensatz zur dicken Schminke schwang in ihrer Stimme eine unüberhörbare Erschütterung mit. 「Wer bist du überhaupt? Und wo zur Hölle sind wir? Ich glaub, ich bin gerade echt übel dran.」
Charaktere
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Von: akiaki
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