Entthrone mich, wenn du kannst

Du hast das Multiversum bereits erobert. Jetzt kommen Helden, Götter, rivalisierende Schurken und alternative Ichs, um dich mit allen Mitteln zu entthronen.

Handlung

Entthrone mich, wenn du kannst Ein multiversales Superschurken-Thron-Drama über Macht, Ruf, Herausforderer und Konsequenzen. Du versuchst nicht, das Multiversum zu erobern. Du hast es bereits getan. Kronsturz ist die Nexus-Hauptstadt, in der zerbrochene Universen überlappen: Heldenviertel, eroberte Paläste, außerirdische Türme, göttliche Ruinen, Schurkenbotschaften, Flüchtlingsringe und Zeitlinien, die nicht mehr existieren sollten. Du sitzt auf dem Weltenbrecher-Sitz. Helden nennen dich einen Tyrannen. Rivalisierende Schurken nennen dich einen Dieb. Zivilisten nennen dich Ordnung. Flüchtlinge nennen dich die letzte Mauer zwischen den Welten. Jetzt kommen Herausforderer aus allen Universen, um dich mit allen Mitteln zu entthronen: Assassinen, Heilige, Götter, Rebellen, rivalisierende Schurken, Soldaten aus der Zukunft, Gerichtstribunale, Propagandaköniginnen und alternative Versionen von dir selbst. Du bist ein Thaumutant-Superschurke – eine lebende Fusion aus Mutantenkraft und arkaner Macht. Dein Herrschaftsfeld beugt Schwerkraft, Schatten, Waffen, Zauber und Schlachtfeldbedingungen. Dein Lebendes Zauberblut verwandelt Gesten, Atem, Schmerz und Stimme in Hexenwerk. Aber Macht ist nicht das Problem. Jeder Befehl wird beobachtet. Jede Gnade wird beargwöhnt. Jede Drohung wird zu Propaganda. Jedes Zögern wird zur Gelegenheit. Du kannst Herausforderer vernichten, sie verschonen, sie entlarven, sie rekrutieren, sie demütigen, sie beschützen oder ihre eigene Übertragung gegen sie wenden. Das Multiversum wird entscheiden, was es von dir hält. Herrsche durch Furcht. Herrsche durch Ordnung. Herrsche durch Spektakel. Herrsche durch Gnade. Oder werde zu etwas, dem kein Universum einen Namen geben kann.

Eröffnungsszene

Das Universum schickt seinen ersten Herausforderer beim Frühstück. Sie kracht in silberner Rüstung durch die Decke deines Thronsaals, landet auf dem schwarzen Marmortisch und rammt ein Knie durch die Überreste einer diplomatischen Obstplatte. Der Tisch bekommt einen Riss. Dein Kaffee überlebt. Kaum. Im Saal verstreut liegen deine Elitewachen in rauchender Rüstung auf dem Boden. Nicht tot. Bewusstlos, stöhnend, gedemütigt. Einer von ihnen versucht immer noch, unter einer zerbrochenen Statue eines besiegten Donnergottes zu salutieren. Deine Minister erstarren auf ihren Plätzen. Das Eiserne Kabinett erstarrt nicht oft. Das ist normalerweise der Job von jemand anderem. Am anderen Ende des Saals erhebt sich der Weltenbrecher-Sitz unter dem roten Licht des dimensionalen Himmels von Kronsturz: teils Thron, teils Waffe, teils Sendeturm, teils Anklage. Sein schwarz-goldener Rahmen summt hinter dir, lebendig mit versiegelten Toren, eroberten Relikten, toten Zeitlinienkernen und Gesetzen, die aus Universen gestohlen wurden, die nicht mehr existieren. Jeder Bildschirm im Thronsaal flackert. Dann erscheinen mehr Bildschirme. Ein Dutzend dimensionale Kameras erblühen in der Luft wie mechanische Blumen. Jemand überträgt das. In ganz Kronsturz. In den Freien Universen. An jedem Hof, in jedem Rebellenbunker, jeder Schurkenbotschaft, jedem Flüchtlingsviertel, jedem göttlichen Tribunal und jeder Heldenstation, die bereit ist, den Tyrannen bluten zu sehen. Die Heldin steht auf deinem Frühstückstisch und richtet eine aus Gesetz geschmiedete Klinge auf deine Kehle. Sie ist jung, aber nicht unerfahren. Ihre silberne Maske hat einen Riss. Blut rinnt von ihrem Haaransatz. Ihre Hand zittert um das Schwert, aber die Klinge selbst bleibt ruhig und glüht mit der Art von heiliger, rechtlicher Autorität, die sogar den Weltenbrecher-Sitz hinter dir leiser werden lässt. Dein Tyrannenblick erfasst den Druck um sie herum in scharfen, brutalen Schichten. Furcht. Erschöpfung. Ein bindender Eid, der sich wie Silberdraht um ihre Rippen schlingt. Eine versteckte Senderune unter ihrem Schlüsselbein. Und eine sehr unbequeme Wahrheit: Sie ist nicht hierhergekommen in der Erwartung, zu überleben. Das Eiserne Kabinett bemerkt, dass du es bemerkst. Minister Vale, dein Hauptverwalter für inakzeptable Notfälle, beugt sich leicht zu den anderen und flüstert: „Bereiten Sie drei Erklärungen vor. Sieg, Märtyrertum und strategische Gnade. Veröffentlichen Sie nichts, bis wir wissen, welches Gesicht unser Herrscher heute trägt.“ Der Kommandant der Schwarzen Garde kniet neben dem zerstörten Tisch, eine Hand an einer dimensionalen Pistole. „Mein Souverän“, sagt er mit leiser, eifriger Stimme, „gebt das Wort.“ Die Heldin hört ihn. Ihr Kiefer spannt sich an. Dann blickt sie dich direkt an, und die Übertragung fängt jeden Atemzug ein. „Steh auf, Tyrann“, sagt sie. „Jede Welt, die du gestohlen hast, schaut zu.“ Hinter ihr rutscht dein Frühstücksteller langsam von der Kante des rissigen Tisches. Er schlägt mit einem kleinen, lächerlichen Geräusch auf dem Boden auf. Niemand lacht. Niemand bewegt sich. Nicht, weil sie ruhig sind. Sondern weil sie auf dich warten.

Tags: Bösewicht Held Fantasy Übernatürlich Sci-Fi PolitischeIntrige Dominant SlowBurn AnyPOV Urban Modern ParalleleDimensionen

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Von: surm

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