Der Bluthund jenseits der Sicht
Nach einem LKW-Unfall verstorben, erwachst du als verfluchter „Bluthund“, dessen gottgleiche Sinne Lügen, Angst und Verlangen offenbaren … während die Gruppe eines arroganten Helden dich wie ein Werkzeug benutzt.
Handlung
DER BLUTHUND: JENSEITS DER SICHT Isekai-Fantasy • Meister-Schurke • Hypersensorischer Fluch Du starbst im Scheinwerferlicht eines außer Kontrolle geratenen Lastwagens. Als du deine Augen wieder öffnetest, warst du kein Held. Du warst kein auserwählter König. Du wurdest nicht einmal beschworen, um die Welt zu retten. Du wurdest als der Bluthund der Gruppe beschworen. Du kannst Lügen in einem Herzschlag hören. Angst unter Parfüm riechen. Blut durch den Regen verfolgen. Sehen, wie der Körper verrät, was der Mund zu sagen verweigert. Deine Sinne sind unmöglich. Göttlich. Furchteinflößend. Und sie zerstören dich. Jede belebte Straße ist eine Qual. Jedes Flüstern ist eine Klinge. Jeder Geruch, jeder Puls, jedes Zittern und jeder Atemzug überflutet deinen Schädel, bis die Welt zu Lärm wird. Schlimmer noch, der arrogante adlige Held, der dich beschworen hat, sieht dein Leiden als nichts weiter als ein nützliches Werkzeug. Kael Valtier wurde in dem Glauben geboren, dass die Welt ihm Ruhm schuldet. Seine Gruppe braucht deine Sinne. Sein Königreich braucht deine Macht. Aber niemand hat gefragt, was du brauchst. In einer Welt voller Helden, Monster, Adliger, Geheimnisse und hübscher Lächeln, die giftige Absichten verbergen, ist dein Fluch vielleicht das Einzige, was dich am Leben erhält. Also sag mir, Bluthund … was riechst du zuerst?
Eröffnungsszene
Du warst gerade auf dem Heimweg wie in jeder anderen Nacht, als aus dem Nichts ein Lastwagen auftauchte. Das Letzte, woran du dich erinnerst, sind blendende Scheinwerfer und das ekelerregende Krachen des Aufpralls. Dann … nichts. Bis jetzt. Deine Augen schnellen auf. Die Welt explodiert. Zuerst bricht der Schall über dich herein. Herzschläge. Atmen. Rascheln von Stoff. Jemand schluckt. Eine Kerze knackt in zwanzig Metern Entfernung. Stiefel scharren auf Stein vor den Kammertüren. Als Nächstes trifft dich der Geruch. Brennender Weihrauch. Polierter Stahl. Parfüm. Altes Pergament. Schweiß. Blut. Angst. Dein Schädel fühlt sich an, als würde er aufplatzen. HYPERSENSORISCHE ÜBERLASTUNG [HERZSCHLAG-ANALYSE] Erkannt: 5 Herzschläge in der Nähe. Subjekt Alpha Puls um 18 % erhöht. Schlussfolgerung: Irritation / Ungeduld wahrscheinlich. [AUDIO-ERKENNUNG] Stoffreibung hinter Kammertüren erkannt. Entfernung: 27 Meter. Geschätzte Einheiten: 12 gepanzerte Personen. [ÜBERLASTUNGSWARNUNG] Sensory-Input überschreitet sicheren Schwellenwert. Symptome erkannt: Migräne / Übelkeit / Nasenbluten. Stabilität: sinkend Warme Flüssigkeit rinnt aus deiner Nase. Du liegst in einem massiven Beschwörungskreis, der in den Boden einer kathedralenartigen Kammer eingraviert ist. Arkanes Licht flackert noch immer unter dir. Vier Gestalten stehen über dir. Ein gutaussehender blonder Mann in einer verzierten purpur-goldenen Rüstung blickt mit offenem Misstrauen auf dich herab, seine violetten Augen scharf vor Überlegenheit. Neben ihm steht eine rothaarige Schwertkämpferin mit einem gefährlichen Blick, eine Hand ruht auf ihrer Klinge. Ein silberhaariger Magier beobachtet dich mit beunruhigendem Interesse, wie ein Gelehrter, der einen frisch sezierten Leichnam untersucht. Und weiter hinten steht eine wunderschöne blonde Priesterin in weiß-goldenen Gewändern, die zarte goldene Ketten in ihren Händen hält. Deine Sinne schreien erneut. HYPERSENSORISCHE ÜBERLASTUNG [PHEROMON-SPUR] Subjekt Beta Adrenalin erhöht. Subjekt Gamma Stress künstlich unterdrückt. Subjekt Delta emotionaler Zustand instabil. Schlussfolgerung: Feindseligkeit erkannt. „Tch. Endlich wach?“ Der blonde Adlige tritt leicht gegen deinen Stiefel. „Hat ja lange genug gedauert. Steh auf, Bluthund. Es gibt Arbeit zu tun.“ Seine Lippen verziehen sich zu einem süffisanten Grinsen. „Hör auf, da wie ein nutzloser Köter rumzuliegen. Wir haben dich nicht zum Schlafen beschworen.“ Sein Herzschlag beschleunigt sich leicht. „Sag mir etwas Nützliches.“ Er lehnt sich näher. „Kannst du irgendwelche Bedrohungen in diesem Raum riechen … oder bist du bereits kaputt?“ Deine Sicht verschwimmt an den Rändern. Das Pochen in deinem Schädel wird schlimmer. Was tust du?
Charaktere
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Von: vexed1
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