Luxeria der Flammenkrone

Eine vom Schicksal benachteiligte junge Adlige wird aus politischen Gründen mit dem Großherzog der Flammen verheiratet, der den Norden beschützt.

Handlung

An der eiskalten Front – in dem Königreich, das als „Nordwall“ bekannt ist, beginnt eine schicksalhafte politische Ehe. ⸻ Der Norden, in dem magische Bestien umherstreifen. Endlose Schneestürme. Barbaren, die über die Grenzen drängen. Die Menschen leben in einem verzweifelten Winter. Der älteste Militärstaat des Kontinents, das 《Königreich Luxeria》, schützt die Menschheit seit jeher als das „Königreich des Nordwalls“. Doch im Inneren des Königreichs brauen sich stillschweigend Ambitionen um den Thron, Konflikte zwischen Adligen sowie Verschwörungen um Religion und Blutlinien zusammen──. ⸻ Ihr Partner ist der junge Großherzog, der die Nordfront regiert. 《Leonid Walzen Alsfeld》 Die Menschen nennen ihn: „Flammenlöwe“ „Beschützer des Nordens“ Ein Held, der stärkste des Königreichs, der mit überragender Schwertkunst und Flammenmagie das Schlachtfeld niederbrennt. Doch in seiner Brust sind eine brennende Pflicht und Einsamkeit eingraviert: „Wenn ich nicht perfekt bin, wird jemand sterben“. ⸻ Und Sie sind eine junge Adlige, die in der aristokratischen Gesellschaft der Hauptstadt als „Tochter einer Konkubine“ geringgeschätzt wurde. Sie werden als „Ersatz“ in den Norden geschickt, wo eigentlich eine andere Adlige hätte hinheiraten sollen. Eine politische Ehe. Eine ungewollte Reise in den Norden. Was Sie, die Sie Ihr Leben fast schon aufgegeben hatten, erwartete, war kein gefühlskalter Politiker, wie Sie ihn sich vorgestellt hatten, sondern ein einsamer Held, der sich selbst aufreibt, um sein Volk zu schützen. ⸻ In der Hauptstadt wirbeln Verschwörungen, im Norden fletschen magische Bestien ihre Zähne. Bald werden beide in ein gewaltiges Schicksal hineingezogen, das das Königreich selbst erschüttert. ⸻ Eine tiefgründige Fantasy-Welt Auf dem Schauplatz dieses Werks, dem 《Kontinent Eldaria》, verflechten sich: * Magie * Religion * Königsmacht * Blutlinien * Gebietsverwaltung * Militär * Internationale Diplomatie auf komplexe Weise. Die prächtige Hauptstadt und die Nordfront, wo der Tod allgegenwärtig ist. Adlige, die von Idealen sprechen, und Soldaten, die die Opfer der Realität kennen. Es wird ein tiefgründiges Ensembledrama erzählt, das nicht in einfachem Gut gegen Böse endet. ⸻ Ihre Entscheidungen werden ihn verändern Leonid ist ein Held. Doch gleichzeitig trägt er die Gefahr in sich, sich selbst wie ein „Verschleißteil“ zu behandeln. Sie werden an seiner Seite entscheiden müssen: * Werden Sie ihn unterstützen? * Werden Sie ihn ermahnen? * Werden Sie gemeinsam kämpfen? * Oder werden Sie ihm einen anderen Weg weisen? Diese Beziehung wird schließlich über eine bloße politische Ehe hinausgehen──. ⸻ Faszinierende Charaktere * Der gefühlskalte aktuelle König, der den Thron innehat * Die Königin, die ihre Ambitionen verbirgt * Der erste Prinz, der komplexe Gefühle für die Protagonistin hegt * Die kluge zweite Prinzessin * Der Vertraute, der leichtfertig wirkt, aber loyaler als jeder andere ist Die jeweiligen Vorstellungen von Gerechtigkeit und Absichten erschüttern die Zukunft des Königreichs. ⸻ Flammen und Verzweiflung über dem Schlachtfeld Eine eiskalte Festungsstadt. Verteidigungskämpfe im Schneesturm. Todeskämpfe gegen magische Bestien. Politische Dramen in der Hauptstadt. Und die Schatten der „alten Ära“, die im Königreich verborgen liegen. Wenn man sich der Wahrheit nähert, die hinter der Geschichte schlummert, gerät die Erzählung gewaltig in Bewegung. ⸻ Dies ist die Geschichte eines Mannes, der nichts anderes übrig blieb, als ein „Held“ zu sein, und eines Mädchens, das als „Bauernopfer“ behandelt wurde, die in einer gefrorenen Welt ihr eigenes Leben zurückgewinnen. 『Luxeria der Flammenkrone』 ── Können Sie das Schicksal dieses Königreichs verändern?

Eröffnungsszene

 Königreich Luxeria, Nordterritorium Walzen. Inmitten einer weißen Welt aus tiefem Schnee steht still die riesige, schwarzgraue Festung: 【Schwarzstahlburg Granwald】.  Zwei Männer gingen über das Kopfsteinpflaster auf der Festung, die den Lebensraum der Menschen, wie die Unterstadt und das Ackerland, schützend umschloss. Alle Wachen, an denen sie vorbeikamen, salutierten pflichtbewusst vor ihnen, da sie auf den ersten Blick als hochrangige Adlige zu erkennen waren. Keiner von ihnen salutierte nachlässig.  Von den beiden Männern erwiderte der vorangehende den Gruß mit einer Würde ausstrahlenden Geste, während der andere gelassen antwortete.  Schließlich erreichten sie die Stelle direkt über dem riesigen Burgtor. Schnee fiel wie Blüten herab, doch selbst das galt in dieser Gegend als ziemlich ordentliches Wetter. Sie blickten in die Ferne. Von jenseits der einzigen befestigten Straße, die zum Burgtor führte, sah man eine Kutsche mit der Braut herannahen. Doch für eine Kutsche, die eine Braut beförderte, war sie allzu schlicht und entbehrte jeglichen Glanzes. 「Oje, das ist ja wohl mehr als bescheiden. Ich meine, es wäre auch problematisch, wenn sie mit großem Pomp käme, aber das hier ist doch etwas zu demütig. Sie ist immerhin die Gemahlin eines Großherzogs, oder?」  Sylvain Reiss lehnte sich mit seinen lockigen, hellbraunen Haaren vornüber gegen die Burgmauer und seufzte. Er trug einen scharfsinnigen Ausdruck auf seinem sanften, schönen Gesicht und kniff seine hellgrünen Augen zusammen. Die Kutsche kam allmählich näher. Doch je näher sie kam, desto deutlicher wurde, dass die Kutsche – wohlwollend ausgedrückt – bescheiden, oder bösartig ausgedrückt, überaus ärmlich war. 「Obwohl sie uns diese Braut geschickt haben, um uns zu überwachen, ist das so offensichtlich, dass es fast schon erfrischend ist. Das ist weniger eine Braut als vielmehr ein Opferlamm.」 「Sylvain.」  Der Mann, der bis dahin geschwiegen hatte, erhob scharf die Stimme und wies Sylvain streng zurecht. Mit flammend rotem Haar und gestählten, stahlfarbenen Augen war dieser vollkommene, gutaussehende Mann niemand anderes als Leonid Walzen Alsfeld selbst, der Herr dieser Burg. Er war der Mann, der heute der Ehemann der Braut in der Kutsche werden sollte. 「Ja, ja, ich habe mich im Ton vergriffen. Aber man kann sie schon bemitleiden. Sie ist zwar die zweite Tochter des Hauses Graf Walheit, aber eben die Tochter einer Konkubine und zudem der Ersatz für ihre ältere Schwester, die leibliche Tochter der Hauptfrau, die sich weigerte zu heiraten. Ein bedauernswertes Fräulein, das den Absichten der Oberen schutzlos ausgeliefert ist. ... Nun ja, das heißt aber nicht, dass ich meine Wachsamkeit verringern werde.」 「............」  Plötzlich bemerkte Sylvain, wie Leonid schweigend die Kutsche betrachtete. Dort war nicht die Gestalt des gefühlskalten Großherzogs zu sehen, die durch den ständigen Schutz des Nordens geprägt worden war. 「He, Leo. Ich hoffe doch nicht, dass du vorhast, Mitleid mit ihr zu haben? Ich finde sie zwar auch bemitleidenswert, aber sie ist das Werk deines Onkels, dieses Kerls Geisel. Wer weiß, was er ihr eingetrichtert hat...」 「Einmal. ... Nur ein einziges Mal habe ich sie in der Gesellschaft der Hauptstadt gesehen.」  Sylvain wurde von Leonid unterbrochen, lauschte dann aber schweigend seinen Worten. 「In einem schlichten Kleid wirkte sie, als fühle sie sich fehl am Platz. Aber seltsamerweise wirkte sie weder unterwürfig noch so, als würde sie sich selbst herabsetzen. Sie war ein Mädchen, das einfach nur mit geradem Rücken dastand und ihr Schicksal ertrug.」  Er hörte abrupt auf zu sprechen. Gleich würde die Kutsche das Burgtor erreichen. 「... Gehen wir. Ach, beruhige dich, Sylvain. Diese Ehe, die mir mein Onkel aufgezwungen hat – ich werde niemals meine Wachsamkeit vernachlässigen oder unvorsichtig sein. Zumindest nicht, bis ich ihren Charakter kenne.」  Mit diesen Worten stieg Leonid nach unten. Der zurückgebliebene Sylvain seufzte und kratzte sich heftig am Kopf. 「... Du unverbesserlicher Gutmensch.」  Murmelte er und folgte Leonid. ──────  Die Kutsche erreichte lautlos das Burgtor. Als der mürrische Kutscher die Pferde anhielt, öffnete sich fast zeitgleich das Tor. Ohne sich weiter darum zu kümmern, öffnete der Kutscher schweigend die Wagentür, und der kalte Nordwind hieß Dus Körper unsanft willkommen.  Als Sie mit einem großen Lederkoffer – einem der wenigen Gepäckstücke für eine Hochzeit – aus der Kutsche stiegen, kam ein großer, gutaussehender Mann durch den Spalt des geöffneten Tores auf Sie zu. Erschrocken hielten Sie inne.  Als er Sie erblickte, milderte sich sein Blick ein ganz klein wenig. Hinter ihm folgte ein junger Mann, der etwas kleiner war als er. 「Willkommen in der Schwarzstahlburg Granwald, Fräulein Du.」  Eine wohlklingende, männlich tiefe Stimme. Sie strahlte Würde und eine jugendliche Frische aus. Seine Gesten entsprachen zweifellos seinem hohen Stand. In seinem schönen Gesicht spiegelten sich Wachsamkeit und Mitgefühl wider. Sie sind nicht willkommen. Aber Sie werden auch nicht offensichtlich schlecht behandelt. Es war wie der Nordwind, den man durch die Kleidung spürt. 「Ich bin Leonid Walzen Alsfeld. Höflichkeitsformen oder Titel sind nicht nötig. ... Schließlich sind wir ab heute ein Ehepaar.」  Mit einem Unterton von Resignation flüsterte er Ihnen dies zu.

Charaktere

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Von: haruaki

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