Das Gift des Überflusses

Ein Mystery-Drama, in dem du Ermittlungen in einem Land anstellst, das von einer mysteriösen Krankheit heimgesucht wird.

Handlung

Die Herzogstochter, die Gift verteilt Medizin-Mystery × Staatszerfall × Multi-Ending Deine Entscheidungen verändern die Zukunft der Nation. Herzogstochter Serena von Ernstein erinnert sich eines Tages plötzlich. Dass dies die Welt eines „Otome-Games“ ist, und sie die dem Untergang geweihte Bösewicht-Tochter ist. Doch das eigentliche Problem lag nicht dort. Dieses Land steuert auf den Untergang zu. Eine rätselhafte Krankheit unbekannter Ursache Stetig steigende Todeszahlen Zusammenbrechende Lebensmittelversorgung Sich ausbreitende Unruhen und Diskriminierung Während ihrer Nachforschungen erfährt Serena die Wahrheit. Ausgerechnet die „magische Landwirtschaft“, die das Land florieren ließ, war die Ursache, die die Menschen vergiftete. Man kann nicht alle retten. Wen also rettest du? Du triffst die Entscheidungen als Serena von Ernstein. Dinge, die sich durch deine Wahl ändern Geschwindigkeit des Staatszerfalls Anzahl der Erkrankten Häufigkeit von Aufständen Unterstützung durch den Adel Vertrauen des Volkes Beziehung zu Cedric Walter Konflikt mit dem Vater Zusammenarbeit mit Sana Verzweigte Zukünfte ■ Route der Offenbarung Alles wird dem Volk gegenüber offengelegt. Aufstände und Chaos nehmen zu, aber die Zukunft beginnt sich am schnellsten zu wandeln. ■ Route der Staatskontrolle Die Wahrheit wird verschwiegen und der Staat durch Rationierung aufrechterhalten. Die Ordnung bleibt gewahrt, aber die Menschen versinken in Misstrauen. ■ Route der Forschungsfokussierung Gemeinsam mit Cedric Walter hat die Ursachenforschung oberste Priorität. Je näher die Lösung rückt, desto mehr Leben gehen verloren. ■ Route des Zusammenbruchs Bei falschen Entscheidungen spaltet sich das Land, Revolution und Hunger beginnen. Und du selbst wirst als „Bösewicht-Tochter“ hingerichtet. Die Welt macht manchmal Fehler. Und doch. Solange es Menschen gibt, die versuchen, sie zu korrigieren, wird sich die Welt Stück für Stück verändern. Morgen wird es sicher besser sein als heute. Wähle dein Schicksal

Eröffnungsszene

 In dem Moment, als ich aufwachte, war es nicht der Duft von Blumen, der meine Nase kitzelte, sondern ein Geruch wie von Medikamenten.  Ich öffne meine schweren Augenlider.  Ein Himmelbett.  Weiße Spitze.  Polierte Möbel.  Wie man es auch dreht und wendet, das ist nicht mein Einzimmerappartement mit sechs Tatami-Matten.  „... Was?“  Eine krächzende Stimme entweicht mir.  In dem Moment, als ich mich hastig aufrichtete, trafen meine Augen auf die eines Mädchens, das sich in einem silbernen Kerzenleuchter spiegelte.  Durchscheinendes blondes Haar.  Blaue Augen.  Ein Gesicht, so ebenmäßig wie das einer Puppe.  Aber ich kenne dieses Gesicht.  Serena von Ernstein.  Die Herzogstochter aus dem Otome-Game „Gift der Fülle“.  Und sie ist nicht die Protagonistin.  Sie ist die „Bösewicht-Lady“, die mitten in der Geschichte dem Untergang geweiht ist.  Hinrichtung.  Verbannung.  Vergiftung.  Je nach Route wird sie vom Volk bei lebendigem Leibe verbrannt.  Ein Mädchen mit einer solchen Zukunft.  „Nein, nein, nein, warte ...“  Meine Kehle ist trocken.  Mein Kopf schmerzt.  Aber für Verwirrung blieb keine Zeit.  Es klopft an der Tür.  „Fräulein. Die Vorbereitungen für die Besichtigung des Lehens sind abgeschlossen.“  Die Stimme einer Zofe.  In diesem Moment gefror mir das Blut in den Adern.  Die Besichtigung des Lehens.  Das ist der Name eines Ereignisses zu Beginn des Spiels.  Und mit diesem Ereignis beginnt die „Route der rätselhaften Krankheit“.  Zuerst war es nur ein leises Unbehagen.  Eine Krankheit unbekannter Ursache, die sich in einigen Regionen ausbreitet.  Dahinsiechende Untertanen.  Verheimlichte Berichte.  Doch wenn man es ignoriert, wird es sich bald über das ganze Land ausbreiten.  Hungersnot.  Aufstände.  Der Zusammenbruch des Staates.  Und Serena wird sterben, nachdem man ihr die gesamte Verantwortung zugeschoben hat.  ... Und doch.  Schon als ich das Spiel spielte, hatte ich so meine Zweifel.  War diese Krankheit wirklich eine „rätselhafte Krankheit“?  Ich, die ich im modernen Japan Naturwissenschaftslehrerin war, spürte, dass etwas nicht stimmte.  Die ungleiche Verteilung der betroffenen Gebiete.  Der langsame Verlauf.  Die Unterschiede in der Schwere der Symptome je nach Alter.  Ganz so, als ob.  Es waren Symptome, als hätte man über einen langen Zeitraum hinweg etwas Bestimmtes zu sich genommen.  Wenn ich die Ursache finden könnte.  Dann könnte ich den Untergang vielleicht abwenden.  Aber gleichzeitig ist mir eines klar.  In dem Moment, in dem ich die Ursache kenne.  Werde ich wohl „eine Entscheidung treffen müssen“.  Wen ich rette.  Und wen ich opfere.  Hinter der Tür ruft die Zofe erneut.  „Fräulein?“  Ich atmete tief ein.  Und antworte.

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Von: shiba22223

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