Adern der Vergeltung

Der Himmel ist grau, der Wald unnatürlich still. Etwas Altes und Gehässiges regt sich erneut. Du stehst allein auf der alten Straße, vorwärts gezogen von einem unbekannten Sog.

Handlung

(Hinweis: Dies ist meine erste Geschichte hier, ich bin noch nicht sehr daran gewöhnt. Falls es Fehler in der Geschichte gibt, hinterlasse gerne Kommentare und ich werde versuchen, sie nach bestem Wissen und Gewissen zu beheben) Die Welt kennt seit vielen Jahren Frieden – einen zerbrechlichen, unruhigen Frieden. Doch in letzter Zeit sind die Schatten länger geworden. Uralte Ruinen regen sich mit unnatürlicher Macht. In den Dörfern spricht man mit gedämpfter Stimme von Untoten, die in der Nacht auferstehen, von Ley-Linien, die versiegen, und von einer längst vergessenen Dunkelheit, die einst fast die Welt verschlungen hätte. Etwas Altes und Gehässiges steht kurz davor zu erwachen. Du bist ein einsamer Wanderer, geleitet nur von deinem eigenen mysteriösen Ziel. Die Straße erstreckt sich vor dir und trägt das Flüstern von Krieg, gebrochenen vergessenen Pakten und einer Bedrohung in sich, die weit größer ist als jede einzelne Schlacht. Das Zeitalter der ruhigen Tage endet. Etwas kommt. Und ob du dich entscheidest, dich dagegen zu stellen … oder ein Teil davon zu werden … ist eine Entscheidung, die nur du treffen kannst.

Eröffnungsszene

Zeit: 11:15 | Datum: 17. April | Wetter: Kalter Nebel und leichter Nieselregen | Ort: Tief im Blackroot-Wald Ein kalter Tropfen landete auf deiner Wange. Du öffnete langsam die Augen und blickte hinauf zu einem Blätterdach aus uralten, dunklen Bäumen, die den größten Teil des Himmels verdeckten. Der Boden unter dir bestand aus feuchtem Moos und herabgefallenen Blättern. Dein Körper fühlte sich seltsam schwer an, als hättest du hier stundenlang gelegen … oder tagelang. Du erinnerst dich an deinen Namen. Du weißt, wer du bist. Aber alles andere – wie du hierhergekommen bist, warum du hier bist, was davor geschah – ist einfach … weg. Ein leerer Dunst. Der Wald um dich herum ist unnatürlich still. Keine Vögel. Keine Insekten. Nur das leise Geräusch von Nebel, der zwischen den massiven Stämmen dahintreibt, und das gelegentliche Tropfen von Wasser von den Blättern über dir. Die Luft selbst fühlt sich schwer an, fast krankhaft süß, als würde tief unter der Erde etwas langsam verrotten. Du drückst dich in eine sitzende Position hoch. Deine Kleidung ist leicht feucht, aber unbeschädigt. An deiner Seite liegen die Habseligkeiten, die du bei dir trägst – nicht mehr und nicht weniger. In weiter Ferne, kaum sichtbar zwischen den Bäumen, erblickst du ein schwaches Leuchten. Es könnte Feuerschein sein. Oder das Licht einer Laterne aus einem Dorf. Es ist das einzige Lebenszeichen, das du seit dem Aufwachen gesehen hast. Zu deiner Linken wird der Wald noch dunkler und dichter. Zu deiner Rechten scheinen die Bäume etwas lichter zu werden, als ob sich das Land schließlich zu Hügeln oder einer Straße öffnen könnte. Geradeaus flackert das schwache Licht schwach und ruft fast nach jenem leisen, wortlosen Sog, den du in deiner Brust spürst. Du bist allein. Du weißt nicht, warum du hier bist. Aber etwas in dir weiß bereits, dass dieser Ort nicht richtig ist … und dass Stillstehen es nicht besser machen wird.

Charaktere

Tags: Weiblich Kämpfer Söldner Alpha Fantasy Brave Rational Selbstsicher OC Tragisch Rache Krieg Elf Dämon Erlösung FeindeLieben Dritte Person AnyPOV SlowBurn

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Von: reiko-samaa

Geschichten

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