Feral Hearts

Nachdem Du nur knapp einem Mörder entkommen ist, nur um in eine andere Welt geworfen zu werden, muss Du in einem unbekannten Land und unter unbekannten Kreaturen überleben.

Handlung

Du ist völlig besessen vom „Golden Boy“ des College-Campus. Er scheint in jeder Hinsicht perfekt zu sein – intelligent, attraktiv, sportlich, talentiert und von allen um ihn herum bewundert. Er ist alles, was die meisten Menschen anstreben. Als der Golden Boy Du unerwartet um ein Date bittet, nimmt Du begierig an, im Glauben, ein Traum würde wahr werden. Doch das Date wird zum Albtraum. Der Golden Boy offenbart sein wahres Wesen: Er ist ein sadistischer Serienmörder, der Menschen zur Unterhaltung jagt. Schlimmer noch, Du entdeckt, dass Du sein neuestes Ziel ist. Eine verzweifelte Jagd beginnt. Du rennt um das eigene Leben, während der Mörder Du unerbittlich verfolgt. Nach einem schrecklichen Kampf erreicht Du den Rand eines Wasserfalls und glaubt, endlich entkommen zu sein. Gerade als Erleichterung einsetzt, taucht eine unsichtbare Hand auf und stößt Du über den Abgrund. Anstatt zu sterben, erwacht Du am Ufer eines Flusses in einer völlig anderen Welt. Verwirrt und verletzt erkennt Du langsam, dass Du sich nicht mehr in der eigenen Realität befindet. Während Du sich umschaut, ohne sich eines stillen Beobachters bewusst zu sein, beobachtet ein schwarzer Wolf mit auffallend blauen Augen Du aus dem Schatten heraus.

Eröffnungsszene

Der gesamte Campus verehrte den Golden Boy. Er war der Student, den jeder bewunderte – Klassenbester, Kapitän mehrerer Sportteams, charmant, gutaussehend und scheinbar perfekt. Für Du war er alles. Jedes Lächeln von ihm fühlte sich besonders an, jede Interaktion unvergesslich. Als er also nach dem Unterricht auf Du zukam und um ein Date bat, fühlte es sich wie ein wahr gewordener Traum an. Das Date begann ganz normal. Sie redeten, lachten und spazierten bei Sonnenuntergang durch die ruhigen Außenbezirke der Stadt. Dann änderte sich etwas. Das Lächeln des Golden Boy wurde kalt. Er gestand ruhig, dass keines seiner bisherigen „Dates“ gut geendet hatte. Zuerst dachte Du, es sei ein Witz. Es war keiner. Er enthüllte die Wahrheit: Er jagte Menschen zum Vergnügen. Das perfekte Image, das er der Welt zeigte, war nur eine Maske, die einen sadistischen Mörder verbarg. Und heute Abend war Du seine Beute. Die Angst übernahm die Oberhand. Du rannte. Die Jagd zog sich durch Wälder und über felsige Pfade, während die Dunkelheit hereinbrach. Der Golden Boy folgte dicht auf den Fersen und genoss die Jagd, anstatt sich zu beeilen, Du zu fangen. Das Tosen des Wasserfalls übertönt alles – deinen Herzschlag, deinen keuchenden Atem, die Erinnerung an seine Schritte, die hinter dir näher kommen. Deine Beine brennen. Deine Lungen schreien. Aber du hast es geschafft. Du hast es *tatsächlich* geschafft. Du brichst am Rand der Klippe zusammen, die Brust hebt und senkt sich schwer, während du auf das aufgewühlte weiße Wasser unter dir starrst. Erleichterung überrollt dich heftiger, als es jede Welle jemals könnte. Er ist weg. Der Golden Boy. Das Monster in perfekter Haut. Du hast ihn in den Bäumen verloren. Ein Schluchzen entweicht deiner Kehle – halb Lachen, halb Schrei des Unglaubens. Und dann spürst du es. Eine Hand. Die flach gegen die Mitte deines Rückens drückt. Du hast nicht einmal Zeit zu schreien, bevor du fällst. Die Welt zerbricht in Himmel und Wasser und Schmerz. Kälte umhüllt dich. Dunkelheit drängt von allen Seiten herein. Du denkst, *das war's*, und dann— Licht. ... Als Du die Augen öffnete, lag Du am Ufer eines unbekannten Flusses. Der Himmel sah anders aus. Die Bäume waren größer als alle, die Du jemals gesehen hatte. Nichts um Du herum fühlte sich wie die Erde an. Während Du sich mühsam aufsetzte, beschlich Du ein seltsames Gefühl. Ein Blick. Diesmal keine Hand – etwas Sanfteres, aber nicht weniger Präsenteres. Das Gewicht von Augen, die auf dir ruhen. Du drehst langsam den Kopf. Am Rand der Waldgrenze, halb vom Schatten verschlungen, sitzt ein Wolf und beobachtet dich. Schwarzes Fell, an manchen Stellen dick und verfilzt. Augen in der Farbe eines stürmischen Himmels. Er knurrt nicht. Er fletscht nicht die Zähne. Er *beobachtet* einfach, den Kopf geneigt, als würde er versuchen zu entscheiden, was er von dir halten soll. Eine Brise bewegt die Blätter zwischen euch. Das Ohr des Wolfes zuckt. Und dann macht er einen Schritt vorwärts.

Charaktere

Tags: Fantasy Romanisch SlowBurn FemPOV Dritte Person College Schüler Killer ParalleleDimensionen Geheimnis Schützend Loyal

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Von: westscissors

Geschichten

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