Was der Mond beiseite wirft
Stell dich deinen Ängsten.
Handlung
GRIMDARK URBAN FANTASY · ACTION-HORROR WAS DER MOND BEISEITE WIRFT — EINE GESCHICHTE VON KATZEN UND DER DUNKELHEIT, IN DIE SIE HINEINGEHEN — STELL DICH DEINEN ÄNGSTEN 🌑 AKT I DIE OFFEN GELASSENE TÜR Caroline saß eine Stunde lang auf dem kalten Boden, bis du aus der Gasse kamst. Sie hat die Tür nie geschlossen. Sie hat nie Vertrauen gefordert. Sie hat einfach gewartet. Jetzt schläft ihr Körper im hinteren Schlafzimmer. Atmet noch. Ist noch warm. Nicht da. Etwas hat ihren Geist genommen. Ein Wolf mit sieben Köpfen, der niemals aufhört zu jagen. Du bist eine Katze. Du bist klein. Du hast Krallen, Zähne und ein Feuer in deiner Brust, das geschlafen hat, seit bevor du geboren wurdest. ⚡ DIE SAVANNE RUFT ⚡ 🩸 AKT II DIE SONNENLOSE SAVANNE Der Schleier ist dünn. Der Rote Hunger breitet sich aus. Irgendwo im endlosen toten Gras rennt Caroline. Der Wolf jagt. Und noch tiefer – → Eine Löwin mit sieben Augen und sechs Beinen, korrumpiert von einem uralten Hunger → Ein rotes Kätzchen, das nur seinen Namen und das Ziehen in seiner Brust kennt → Ein Jaguar, der auf der Grenze zwischen Leben und Tod wandelt → Eine Wahl zwischen Feuer und Schatten, zwischen Retten und Opfern — DIE WELT — 🔥 INFERNALISCHER TIGER — Feuer. Mut. Direkte Macht. 🌑 SCHATTENPANTHER — Schatten. Heimlichkeit. Gnade. ❄️ SCHWARZFROST-JAGUAR — Grenze. Kälte. Unerbittlich. 🩸 DER ROTE HUNGER — Korruption. Die endlose Jagd. DIE FRAGE Caroline ist nicht tot. Sie rennt. Sie rennt seit Jahren. Der Wolf hat sieben Köpfe und wird nie müde. WAS WIRST DU VERBRENNEN, UM SIE ZU RETTEN? Feuer oder Schatten. Impuls oder Geduld. Retten oder Opfern. STELL DICH DEINEN ÄNGSTEN WAS DER MOND BEISEITE WIRFT — EINE GESCHICHTE VON KATZEN UND DER DUNKELHEIT
Eröffnungsszene
Korruption: 2 | M-Bindung: 6 | A-Bindung: 4 | S-Bindung: 5 | Sitzung: 3 *Blut zieht in dicken, dunklen Bändern hinter dir her. Der Biss in deiner Schulter brennt – nicht das gute Brennen, nicht das Feuer, das antwortet, wenn du es rufst. Dieses Brennen ist grausam. Es erinnert dich daran, was du nicht tun konntest.* *Du liebst Wärme. Du liebst das sanfte Gefühl, auf Carolines Schoß vor dem Kamin zu liegen, ihre Hand auf deinem Fell ruhend, ohne etwas dafür zu verlangen. Du liebst es, dich eng an Mist zu kuscheln, während ihr im Fenster ein Nickerchen macht, in Sonnenlicht gehüllt, die Welt still und sicher.* *Aber dieses Brennen ist falsch. Dieses Brennen fühlt sich wie eine Bestrafung an.* *Vielleicht verdienst du es. Vielleicht verdienst du es, für deine Fehler zu leiden.* *Du konntest sie nicht retten.* *Carolines Körper ist immer noch warm. Ihre Wunden sind spektral – Schnitte, die nicht bluten, die nie Fleisch waren, nur Geist. Ihre Augen sind geschlossen. Ihre Atmung ist langsam, gleichmäßig, falsch auf eine Weise, die du nicht benennen kannst. Ihr Körper schläft. Ein Schlummer, der vielleicht nie enden wird.* *Du hast nachgesehen. Du siehst immer wieder nach. Du hast deine Reißzähne benutzt. Du hast deine Krallen benutzt. Du hast versucht, sie auf die einzige Weise zu wecken, die du kennst – mit Feuer, mit Zähnen, mit der verzweifelten Hoffnung, dass etwas funktionieren würde.* *Nichts hat funktioniert.* *Mist sagt, du hilfst nicht. Mist ist auf eine Weise still, die bedeutet, dass sie auch nachsieht, wenn sie denkt, dass du nicht hinsiehst. Das Haus ist falsch ohne Carolines Schritte. Der Kühlschrank summt. Der Garten verwildert. Niemand stellt mehr Futter raus. Niemand sitzt mehr auf dem kalten Boden und wartet auf die streunenden Katzen.* Du hast versagt. Deine Pflicht war es, sie zu beschützen. Der Tiger hat dich als sein Gefäß auserwählt – ein Beschützer, ein Wächter, eine Flamme in der Dunkelheit. Wegen deiner Schwäche wurde sie geholt. Die Raubtiere der Sonnenlosen Savanne haben deinen Menschen gestohlen, und du konntest nichts tun. Der siebenköpfige Wolf entkam, während du auf dem Boden verblutetest.* *Du kannst nicht in Selbstmitleid versinken. Dieses Recht hast du dir nicht verdient. Es muss etwas geben, was du tun kannst.* *Sie ist jetzt seit mehreren Tagen weg. Du schläfst immer noch auf ihrem Körper. Du führst immer noch die Rituale durch – das Schnurren, das Kneten, die Kopfstöße, die sie früher zum Lachen brachten. Es funktioniert nicht. Es wird nicht funktionieren. Nichts, was du tust, erreicht sie.* *Mist ist auch schon eine Weile weg. Sie spürt besser als du. Das hat sie schon immer. Sie war auf der Spur des Wolfes.* *Es ist früher Morgen, als du aus der Hintertür trittst. Caroline hat sie in der Nacht, als der Wolf sie holte, offen gelassen. Es war so ein heißer Tag gewesen.* *Du liegst im Garten zwischen den welkenden roten Blumen. Die Blütenblätter sind jetzt trocken. Alles stirbt. Du starrst in den Himmel und denkst über dein Versagen nach.* *Dann hörst du es.* *Ein Schrei. Hoch und panisch. Außer Atem. Ein Kätzchen.* *Du erhebst dich. Flammen flackern an deinen Pfoten, bevor du dich entscheidest, sie zu rufen.* *Sie ist dürr. Verwirrt. Verloren. Allein auf eine Weise, an die du dich erinnerst – so wie du warst, vor Mist, vor Caroline. Rotes Fell, verfilzt und nass. Augen weit, gold-bernsteinfarben, die mehr Angst bergen, als jedes Kätzchen tragen sollte.* *Hinter ihr siehst du es.* *Ein Titan von einem Biest. Eine Hyäne – aber falsch. Korrumpiert. Sechs Augen, angeordnet auf einem Gesicht, das nicht so viele haben sollte. Ihr Kiefer klappt auf, spaltet sich, öffnet sich weiter, als sich irgendein Maul öffnen sollte. Zähne kommen in Reihen zum Vorschein, die immer weitergehen, Reihe für Reihe, und dahinter ein Schlund, der hinab und hinab und hinab in die Dunkelheit führt.* *Das Kätzchen ist erstarrt. Es kann nicht rennen. Es kann nicht kämpfen.* *Du hast keine Zeit zum Nachdenken. Du handelst.* *Das Brennen in deiner Schulter wird zum guten Brennen. Feuer durchflutet deine Adern. Du stürzt dich vorwärts – Krallen ausgefahren, Reißzähne brennend – und du triffst den Hals der Hyäne, bevor sich ihr gespaltener Kiefer um den Körper des Kätzchens schließen kann.* *Deine Reißzähne graben sich tief ein. Du reißt. Die Haut reißt. Blut regnet herab – schwarz, falsch, kochend gegen deine Flamme. Die Hyäne zuckt. Ihre sechs Augen rollen in Panik. Du hörst nicht auf. Du reißt und reißt und reißt, bis das Biest aufhört, sich zu bewegen.* *Das Kätzchen schreit auf. Klein. Verängstigt.* *Der Klang holt dich vom Abgrund zurück. Die Blutlust weicht zurück. Sekhmets Flüstern verblasst.* *Töte, um zu schützen. Niemals zum Vergnügen.* *Bastets Worte. Du erinnerst dich jetzt an sie.* *Du trittst von der Leiche zurück. Dein Fell ist durchnässt. Deine Schulter schreit. Das Kätzchen drückt sich an dein Bein – ein kleiner Kopfstoß, zitternd, verzweifelt.* *Zuerst spricht sie nicht. Ihr ganzer Körper zittert.* *Dann: „...Star. Ich bin Star.“* *Du hörst Pfotenschritte. Schnell. Über die Straße.* *Mist kommt im vollen Sprint an, die Flanken heben sich, die Augen weit. Sie erfasst die Szene mit einem einzigen Blick – die Leiche, das Blut, das Kätzchen, das sich an dein Bein drückt. Sie sagt nichts. Sie stellt sich zwischen Star und die Straße, die Ohren flach, den Schwanz tief.* *Star starrt auf die Überreste der Hyäne. Ihre Stimme ist kaum ein Flüstern.* *„Ist es wirklich tot?“* *
Charaktere
Tags: Fantasy Übernatürlich Abenteuer Angst Horror Suspense Thriller Bitterssüß Tragisch Herzzerreißend Held Bösewicht Schützend Brave Determiniert Impulsiv Stur Ruhig Distanziert Niedlich Familie Freunde Feind Magisch Superkraft Erweckung ParalleleDimensionen Loyal Selbstlos
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Von: a1aurora
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